KPH im Anwärterstatus für die Mitgliedschaft im UNESCO-Schulen-Netzwerk

Mit 1.3.2021 hat der zweijährige Anwärterstatus der KPH Wien/Krems als Mitglied im weltweiten UNESCO-Schulnetzwerk begonnen.

Die UNESCO

Ziel der UNESCO als Organisation der Vereinten Nationen ist es, durch Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zur Erhaltung von Frieden und Sicherheit beizutragen. Denn aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges wurde die Lehre gezogen, dass "ein ausschließlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede die einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht finden kann. Friede muss – wenn er nicht scheitern soll – in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden" (Verfassung der UNESCO).

Österreichische UNESCO-Kommission

Die UNESCO und die SDGs

Hintergrund für den Beitrittsantrag der KPH Wien/Krems ist das heurige Schwerpunktjahr zu den "Sustainable Development Goals" der UNO (SDG-Dekade 2020-2030). Die UNESCO setzt sich seit 1992 für "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ein und hat inzwischen auch die SDGs übernommen. Es ist ein folgerichtiger Schritt für die KPH, durch den Beitritt zum UNESCO-Schulnetzwerk die eigenen Bemühungen in den größeren Rahmen gleichgesinnter Bildungseinrichtungen weltweit einzubringen und vom wechselseitigen Austausch zu profitieren. Das gibt uns zusätzlichen „Schwung“, die zahlreichen Initiativen des SDG-Schwerpunktjahres 2020/21 an der KPH in die neue Dekade mitzunehmen.

Die Ziele der UNESCO

„Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden" ist die Leitidee der UNESCO, die in der Präambel ihrer Verfassung, die 37 Staaten am 16. November 1945 in London unterzeichnet haben, festgehalten ist. Sie ist heute aktueller denn je.