Entrepreneurship-Kompetenzen

Die Förderung und Stärkung der Social Entrepreneurship Education stellt seit vielen Jahren ein zentrales Ziel in der Lehrer*innenausbildung und -fortbildung an der KPH Wien/Krems, betont Rektor Dr. Christoph Berger bei der Eröffnung des 20. Entrepreneurship Summits.

© BMBWF

 

 

Eine Gesellschaft und eine Marktwirtschaft, die verantwortungsvoll sind, brauchen selbstbewusste und mündige Bürger*innen, die ihre eigene Zukunft und auch jene der Gesellschaft durch unternehmerische und gesellschaftliche Initiative (mit)gestalten. Menschen, die aktiv Ideen umsetzen, sind der Motor für Weiterentwicklung und wirtschaftliche Prosperität. Es gäbe keine Kunst und keine Schulen, keine Autos und keine Medikamente, keinen Rechtsstaat und auch keine Demokratie, wenn sich Menschen nicht immer und immer wieder für Ideen einsetzten und gesellschaftliche Spielregeln veränderten.

Die Förderung und Stärkung der Social Entrepreneurship Education stellt seit vielen Jahren ein zentrales Ziel in der Lehrer*innenausbildung und -fortbildung an der KPH Wien/Krems, betont Rektor Dr. Christoph Berger bei der Eröffnung des 20. Entrepreneurship Summits.

Eine Landkarte der Aktionen für Entrepreneurship Education

Auf Basis der Erkenntnisse des umfangreichen Feldversuchs „Youth Start – Entrepreneurial Challenge based Learning“ für die Primar- und Sekundarstufe wurde in Österreich ein Aktionsplan für Entrepreneurship Education für Kinder und Jugendliche erstellt. Der Feldversuch wurde in Kooperation mit den Bildungsministerien aus Luxemburg, Portugal, Slowenien und Österreich, sowie der NPO IFTE.at, Peep, der Dänischen Stiftung für Entrepreneurship Education und der KPH Wien/Krems durchgeführt.

Der österreichische Aktionsplan für Entrepreneurship Education entstand aus einer Kooperation des Wirtschaftsministeriums und des Bildungsministeriums – gemeinsam mit weiteren Ministerien, dem Bundeskanzleramt und rund 65 Stakeholdern (Sozialpartnern, Universitäten, Initiativen und Stiftungen), die eine gemeinsame Vision und ein gemeinsames Zielbild 2025 für ein zukunftsfähiges Österreich erarbeitet haben. Um diese Ziele zu erreichen, wurde eine eigene Landkarte an Maßnahmen zusammengestellt.

„Im Bildungs- und Ausbildungsbereich geht es darum, die kontinuierliche Entwicklung fachlicher Expertise und überfachlicher Kompetenzen zu fördern, eigenverantwortliches und eigenständiges Handeln zu stärken und zum Umgang mit Unsicherheit sowie zum strukturierten Lösen von Problemen zu befähigen. Aus diesem Grund ist mir wichtig, dass Entrepreneurship-Kompetenzen auf allen Ebenen der Bildung und Ausbildung verankert werden“, sagt der österreichische Bildungsminister Heinz Faßmann.

„Es ist das Entrepreneurship-Gen, das es bei jungen Menschen frühzeitig zu wecken gilt. Zielorientiert und engagiert vorzugehen, Ungewissheit und Risiken nicht zu scheuen und immer nach Verbesserung zu streben. Die ‚Landkarte der Aktionen‘ zeigt, dass es nicht nur Ziel der Politik ist, Entrepreneurship zu fördern. Die darin gelisteten unzähligen privaten und öffentlichen Initiativen stehen für ein ganzes Ökosystem, das nur durch ein Miteinander aller Akteure optimal funktioniert –  Bildungsinstitutionen, Wirtschaft, Gesellschaft, Interessensvertretungen, Politik“, sagt die österreichische Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Das Engagement bei UKids, mit dem Ziel einer bessern Verankerung von Social Entrepreneurship Education in der Lehrer*innenausbildung, die Unterstützung von „Jedes Kind stärken“ und „Jugend stärken“ in der Primar- und Sekundarstufe, insbesondere die erfolgreiche Implementierung an den Praxisschulen in Krems & Wien Strebersdorf, hebt Vizerektor Dr. Andreas Weissenbäck beim Sustainable Entrepreneurship Education Roundtable mit Bildungsexpert*innen und Bildungspolitiker*innen hervor.

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