Abends um Acht (2)

Initiative für eine gemeinsame Praxis

© Foto: KPH (Karin Ertl)

Die dritte Säule des Buddhismus, der Sangha, ist maßgebend für die gemeinsame Praxis der Meditation. In Zeiten der Coronakrise ist eine Zusammenkunft im Zendo nicht möglich, jedoch kann jeder/jede für sich zu Hause meditieren, um den Geist zu klären und inneren Frieden zu finden. Wir wollen deshalb jeden Tag neben einer Morgenmeditation auch abends zwischen 20:00 und 21:00 zur selben Zeit praktizieren und uns vergegenwärtigen, dass wir im Geist zusammen sind. Durch unsere Verbundenheit besteht die Möglichkeit ein heilsames Gedankenfundament zu erzeugen, um auf dieser Basis zur gemeinsamen Überwindung der Krise zu gelangen. Zur Unterstützung soll uns folgende Widmung dienen:

"Mögen alle fühlenden Wesen frei sein von Leiden und mögen sie niemals getrennt sein vom höchsten Glück!"

 

Das Video vermittelt eine gesungene (japanische) Version des Herz-Sutras, der Essenz der Prajnaparamitaschriften in der Tradition des Mahayanabuddhismus (Zen und tibetischer Buddhismus). Es handelt über unseren Geist und wie das Leiden verlassen werden kann. Dem energetischen Aspekt des Herz-Sutras zufolge können wir uns auf den Rhythmus einlassen und uns in einen offenen, geistigen Zustand versetzen. Will man tiefer in den Inhalt eindringen ist es von Bedeutung, innezuhalten und über das Gesprochene nachzudenken. Je nach den persönlichen Bedürfnissen kann man so dem Herz-Sutra Form geben und aktuelle Probleme damit angehen.

Versuchen wir es gemeinsam.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=gm4hTcRhoqI

 

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