NEU: Leitfaden "Geschlechtergerechte Sprache" ist online

Der Leitfaden gibt einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten geschlechtergerechter Sprachverwendung und bietet praxisbezogene Beispiele zur Veranschaulichung.

Der Leitfaden Geschlechtergerechte Sprache ist online. Er enthält die wichtigsten Grundprinzipien des geschlechtergerechten Formulierens. Personal und Studierende der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems sollen dazu angeregt werden, sich in ihrer täglichen Arbeit und im Studium mit Sprache als dem wichtigsten Medium der Kommunikation kritisch auseinanderzusetzen. Der Leitfaden gibt einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten geschlechtergerechter Sprachverwendung und bietet praxisbezogene Beispiele zur Veranschaulichung.

Sprache schafft Bewusstsein und spiegelt unsere Gesellschaft wider. Sie transportiert neben Inhalten auch Weltanschauungen und Wertvorstellungen, in denen Geschlechterverhältnisse sprachlich zum Ausdruck kommen. Bei Verwendung des generischen Maskulinums (= rein männliche Ausdrucksform) werden Frauen beispielsweise nicht dargestellt und damit sprachlich unsichtbar. Die gesellschaftliche Bekennung zur Geschlechtergleichstellung soll daher auch in der Kommunikation klar sichtbar zum Ausdruck kommen.

Wir hoffen, mit diesem Leitfaden einen Reflexionsprozess anzuregen, damit unsere Mitarbeitenden und vor allem unsere Studierenden der Aus-, Fort- und Weiterbildung als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geschlechtergerechte Sprache bewusst anwenden und vermitteln können. Durch sensible Sprachanwendung kann Geschlechtergleichstellung gefördert werden, wodurch die KPH Wien/Krems als Bildungseinrichtung ihrem gesellschaftlichen Auftrag wertschätzend nachkommt.

An der KPH Wien/Krems gibt es keine Vorschriften, welche der verschiedenen Formen geschlechtergerechter Sprache verwendet werden soll.

Wir empfehlen Ihnen, das Gendersternchen „*" zu verwenden, das auf die Lücke zwischen der maskulinen und femininen Formulierung hinweisen will und dadurch aufzeigt, dass es ein Spektrum der Geschlechter abseits der beiden etablierten Pole gibt. Zusätzlich verweist das Symbol auf die binnengeschlechtliche Diversität. Dabei werden beide Pole in die Formulierung eingebracht und mit einem Stern verbunden.

Finden Sie hier den Leitfaden als pdf oder als flipping book: