„Bitte vergessen Sie nicht auf die Kunst“

© Michael Mazohl

Auftaktveranstaltung Politische Bildung – Schönheit und Tragik von Sprache und Politik


Wo sind die Anfänge der Radikalisierung in der Sprache? Welche Verantwortung tragen JournalistInnen und AutorInnen im Umgang mit Sprache in unserer Gesellschaft? Wie schützen wir die so wertvolle freie Meinungsäußerung?
Diese und noch viele weitere Fragen wurden bei der Auftaktveranstaltung der Reihe Sprache und Politik im Bereich AHS Fortbildung Wien aufgeworfen und diskutiert. Durch den Nachmittag begleitete die Autorin und Kolumnistin Julya Rabinowich. Sie brachte dabei nicht nur einen ganz neuen, sehr starken Text zu Gehör, der im Zusammenhang mit der Katastrophe von Moria steht, sondern stellte auch einige ihrer früheren Texte unter der bewährten Moderation von Verena Schaffer zur Diskussion. Dabei brachte Julya Rabinowich in sehr persönlicher und einprägsamer Art ihre Erfahrungen als Immigrantin, als „Umgetopfte“ und als Helferin in der Betreuung traumatisierter Flüchtlinge ein.
Dass die Fortbildungsveranstaltung online stattfand, tat der Faszination, die von Frau Rabinowich ausgeht, keinen Abbruch. Ein beeindruckender Nachmittag mit einer beeindruckenden Frau.
 

Weitere Termine der Veranstaltungsreihe "Sprache und Politik": 

  • Mi., 20.01.2021, 14:30 -17:30 Uhr (digital): Jugendsprache und jugendliche Lebenswelten
  • Do., 18.02.2021, 14:30 - 16:45 Uhr (digital): Thomas Mauerer - Vom Spannungsfeld zwischen Kabarett, Sprache und Öffentlichkeit 
  • Do.,25.03.2021, 14:30 - 17:30 Uhr: Sprache – Politik – Sprachenpolitik

Genauere Inforamtionen finden Sie hier zum Download als PDF