Forschungs- und Entwicklungsprojekte an der KPH Wien/Krems

 

 

Affective Variables in the (Foreign) Language Class

Kooperation mit: University of London, Birkbeck College, Department of Applied Linguistics and Communication

Projektbeteiligung KPH: Pia Resnik         

Laufzeit: SoSe 2019 - SoSe 2020

The study is being done as part of an investigation of foreign language acquisition in the Department of Applied Linguistics and Communication, Birkbeck, University of London and the University College of Teacher Education, Vienna/Krems. This study wants to explore the relationship between affective variables in the (foreign) language class using a web survey. More specifically, it wants to explore links between (foreign) language enjoyment, (foreign) language anxiety, motivation and trait emotional intelligence in both German and English classes. Data will be collected from students in upper secondary school and students at University Colleges of Teacher Education as well as students enrolled in teacher education programmes at Austrian universities who study English and German. The study has received ethical approval from the research ethics committee of the University of London. Both participants and their teachers will remain totally anonymous.

ANTONWELT. Digital - lesen - schreiben - kommunizieren

Projektleitung: Sonja Gabriel, Rita Huemer      

Laufzeit: WiSe 2018/19 - SoSe 2020

In der Studie werden Wirksamkeit und Erfahrungen von SchülerInnen, Lehrpersonen und Eltern mit dem Einsatz der für Grundschulkinder entwickelten Lese-, Schreib- und Publikationsplattform „Antonwelt“ erhoben. Die für die Grundschule entwickelte Internetplattform folgt in ihrem pädagogischen Content den Anforderungen eines gelingenden Schriftspracherwerbs bei gleichzeitiger Entwicklung von Medienkompetenz. Dazu werden in einer Methodentriangulation qualitativ erhobene Daten (Interviews) und quantitativ erhobene Daten (Fragebogen) analysiert und interpretiert. Das Ergebnis soll zeigen, wie die Plattform „Antonwelt“ die Kompetenzen der AnwenderInnen in verschiedenen Bereichen stärken kann und wie die Plattform in unterschiedlichen Settings eingesetzt wird.

BEBI - Zur individuellen Konstruktion subjektiver Berufusbilder von Kindern und Jugendlichen

Kooperation mit: PH NÖ, PH Wien

Projektbeteiligung KPH: Rudolf Beer, Isabella Benischek, Michael Nader         

Laufzeit: WiSe 2017 - WiSe 2021

Die Berufswahl ist im Leben von Jugendlichen und jungen Erwachenen ein zentraler Moment in ihrer noch kurzen Biographie. An den Schnittstellen schulischer Systeme werden erste Berufswahlentscheidungen sichtbar. Viel früher, im Kindesalter, entwickeln sich individuelle, subjektive Berufsbilder und Berufsphanatsien. Die Bedeutsamtkeit von getroffenen Berufswahlentscheidungen im Sinne zukünftiger Lebenschancen ist unstrittig. Die große Zahl der möglichen Prädiktoren der Berufswahl ist überdies von gesellschaftlichen Milieus, weitere Erfahrungs- und Lernumwelten und personengebundenen Variablen beeinflusst. Frühe, schon im Kindesalter wahrgenommene und später internalisierte Berufsbilder beeinflussen ebenso wie spätere, internationale, schulische Bemühungen der Berufsbilder die tatsächlichen Schul- und Berufswahlentscheidungen. Doch wie kommen diese ersten beruflichen bildhaften Vorstellungen in den Kopf? Wer beeinflusst diese frühen Vorstellungen? Diese Frage geht dieses Forschungsprojekt erkenntnisleitend nach.

Bedingungsfaktoren für Schulentwicklung - eine empirische Feldstudie

Projektleitung: Rudolf Beer

Laufzeit: SoSe 2019 – WiSe 2020/21 

Individuelle wie auch externe Bedingungsfaktoren beeinflussen maßgeblich den Erfolg von Unterrichts- bzw. Schulentwicklungsvorhaben. Die wesentlichsten dieser Wirkfaktoren liegen auf Ebene der Lehrerin-nen und Lehrer, der Schulleitungspersonen sowie auf Ebene der allgemeinen schulischen Rahmenbedin-gungen. Schulentwicklung als rollende Reform braucht, unabhängig von konkreten Entwicklungszielen, große Akzeptanz und Vertrauen seitens der zentralen schulischen Akteure. Das geplante Forschungsvor-haben mit dem Fokus auf die Primarstufe gibt ihnen das Wort: den Lehrerinnen und Lehrern, den Schullei-tungspersonen und den zukünftigen Lehrkräften in der Ausbildung mit dem Schwerpunkt ‚Die Schule als sich selbst entwickelnde Organisation‘.

Buchprojekt, Verlag: Springer: Developing Advanced English Language Competence: A Research-Informed Approach at Tertiary Level

Kooperation mit: Institut für Anglistik, Universität Wien

Projektbeteiligung KPH: Pia Resnik        

Laufzeit: SoSe 2019 - WiSe 2020/21

Many books on language teaching at tertiary level are either practical guides on teaching methodology targeted at practitioners or edited collections presenting research to other researchers without discussing its application in the classroom. The focus is almost exclusively on one aspect of language education, individual components of the curriculum or isolated practices. Few publications combine both teachers’ and researchers’ perspectives. Even fewer cater to those who con-sider themselves teacher-researchers and none consciously seek to cross traditional boundaries between language teaching, research, curriculum design and programme management. This publication is an edited volume on a systematic approach to developing advanced English language competence. Experienced language teachers, teacher-researchers and student tutors in the Eng-lish Language Competence (ELC) Programme reflect on their approach, provide examples of good practice and present accompanying research. Unlike other publications, this book presents an entire language programme with its diverse range of modules, amalgamating teaching expertise and teacher research with aspects of curriculum design, programme management and student voices.

Digitale Medienbildung im Kindergarten. Meinungen von Eltern und KindergartenpädagogInnen zum Thema   

Projektleitung: Sonja Gabriel

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2020

In dem Projekt wird der Frage nachgegangen, wie Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren Medien zuhause nutzen und welche Einstellungen Erziehungsberechtigte zu verschiedenen digitalen Medien haben. Hierzu werden Online-Fragebögen eingesetzt. Der dritte Fragenkomplex (Einsatz von digitalen Medien im Kindergarten, Potentiale und Gefahren, Einstellung zu Medienbildung, Bedarf an Fortbildung) wird durch Interviews mit den KindergartenpädagogInnen bearbeitet. 

English as a Lingua Franca and its Implications for the English Language Classroom   

Projektleitung: Eva Knechtelsdorfer

Laufzeit: SoSe 2019 – SoSe 2021

Englisch wird heute nicht nur in Native Speaker Kontexten verwendet, sondern fungiert viel öfter als Lingua Franca, Verkehrssprache, in Gesprächen, in denen Englisch die einzig gemeinsame Sprache ist. Neueste Erkenntnisse aus der sogenannten ELF Forschung hatten bis jetzt noch wenig Einfluss auf den Englischunterricht. Dieses Projekt setzt sich zum Ziel eine Lehrerhandreichung zu entwickeln, die ELF Forschung erklärt, konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den Unterricht illustriert und Möglichkeiten zur Selbstreflexion in Bezug auf ELF für Lehrerinnen und Lehrer bietet.

Entwicklung von Unterrichtsmaterial "Islamische Kulturgeschichte"

Projektleitung: Michael Reidegeld    

Laufzeit: WiSe 2018/19 - WiSe 2020

Ein wichtiger Beitrag zum interkulturellen und interreligiösem Verständnis ist die Kenntnis der Geschichte der islamischen Kulturentwicklungen (Architektur, Wissenschaften, Philosophie & Geistesgeschichte) und ihre Interaktion mit den Weltkulturen Indiens, Asiens, Afrikas und Europas. Ziel ist, anschauliches Unterrichtsmaterial in Buchform bereitzustellen, inklusive Aufgaben- und Lösungsvorschlägen, mit Transposition der Erkenntnisse in Kompetenzen (Hochschulunterricht).

Erforschung der Grundlagen, Konzipierung, Entwicklung und Erstellung eines kompetenzfördernden Schulbuches für den orthodoxen Religionsunterricht für die AHS-Oberstufe 8.Klasse

Kooperation mit: Universtität Wien, Universtität Thessaloniki

Projektbeteiligung KPH: Theodoros Alexopoulos

Laufzeit: WiSe 2019/20 – WiSe 2022/23

Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, Grundlagen für die Konzeption eines Schulbuches für die Sekundarstufe II, 8. Klasse zu entwickeln, das den modernen religionspädagogischen und theologischen Standards entspricht. Bei diesem Buch sollen die gemäß der Gesamten Rechtsvorschrift für Lehrplan - griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht, (Fassung vom 13.06.2018) beschriebenen Ziele und Kompetenzen unterstützt werden. Orthodoxe Religionsbücher sind forschungsmäßig eine tabula rasa. Es gibt weder hermeneutische noch empirische Forschungsarbeiten dazu. Forschungsarbeiten zu deutschsprachigen Religionsbüchern beziehen sich auf inhaltliche Analysen (z.B. islamisch: Falaturi (1986-1988), katholisch: Fiedler 1980), nicht aber auf Funktionen bzw. Konzeptionen. Das Innovative dieses Projektes liegt in der empirischen, datenbasierten Herangehensweise und in der Einbeziehung der Expertise der RL als Schlüsselpersonen bei der Verwendung eines Religionsbuches für die Erstellung eines Religionsbuchkonzepte. Über diesen akademischen Kooperationsrahmen hinweg darf man zusätzlich pointieren, dass das darin skizzierte Projekt eine wissenschaftliche Initiation bildet, anhand derer die schulische Praxis des Orthodoxen Religionsunterrichts in Österreich durch einen Daten-Mapping-Prozess anschaulich gemacht werden kann.

EULe KPH Wien/Krems

Projektleitung: Ingrid Kromer, Pavel Mikluscak

Laufzeit: WiSe 2018/19 – SoSe 2020

Ziel der Evaluierung ist die Untersuchung und Analyse der konkreten Umsetzung des katholischen Lehrplans durch die ReligionsleherInnen sowie die Präsentation von Anregungen zu seiner Weiterentwicklung, insbesondere auch hinsichtlich der Inklusion. Weiters wird der Frage nachgegangen, welche Unterstützungs- und Begleitangebote für die Arbeit mit dem katholischen Curriculum durch die Fortbildung zur Verfügung gestellt werden können. Konzeptionell handelt es sich um neun Teilprojekte, die miteinander kooperieren und durch methodisch gleiches Vergehen die Ergebnisse zusammenführ- und vergleichbar machen. Als Forschungsmethode wird eine triangulative Vorgangsweise gewählt. Dabei werden in additiver Weise qualitativ erhobene Daten (Einzelinterviews), in einem zweiten Schritt quantifiziert (Onlinebefragung). Jedes Bundesland erhebt mit einem österreichweit gemeinsam erstellten Interviewleitfaden Erfahrungen und Meinungen bei VS-LehrerInnen. Anschließend werden ausgewählte Ergebnisse und Hypothesen, die in der qualitativen Erhebung generiert wurden, in einer österreichweit durchgeführten Onlineerhebung quantifiziert und mit Hilfe univariater, bivariater und multivariater Analysemethoden ausgewertet. Ziel ist durch eine Vollerhebung sowohl österreich- als auch bundeslandspezifisch belastbare Daten zur Beantwortung ausgewählter Fragestellungen zu erhalten. 

Eye tracking zur Erforschung der professional vision im Unterricht

Kooperation mit: PH Zürich

Projektleitung: Katharina Rosenberger

Laufzeit: WiSe 2019/20 – SoSe 2021

Eye tracking wird seit wenigen Jahren im Bereich der LehrerInnenbildungsforschung eingesetzt. Die Möglichkeiten dieser neuen Methode sind dabei noch wenig untersucht und auf ihren Nutzen bzw. ihre Grenzen hin evaluiert. Das Projekt widmet sich diesem Desiderata und setzt sich zum Ziel, einerseits einen Überblick über die aktuelle Forschungslage zu gewinnen und andererseits diese Technologie vor allem im Hinblick auf die Untersuchung der "professional vision" (angehender) Lehrpersonen zu erproben. Gegebenenfalls soll im Anschluss an die explorative Studie ein mehrjähriges Forschungsprojekt konzipiert, in dem Eye tracking als zentrale Forschungsmethode verwendet wird.

FaKoPri (Fach-)Sprachliche Kompetenzen von Primarstufenstudierenden in Mathematik

Kooperation mit: PH NÖ, PH Wien

Projektbeteiligung KPH: Barbara Riehs, Anita Summer

Laufzeit: SoSe 2016 – WiSe 2020/21

Sprache ist für den schulischen Erfolg und den Erwerb mathematischer Grundbildung unabdingbar. Dabei wird im Mathematikunterricht Sprache nicht nur produktiv und rezeptiv gebraucht, sondern ist insbesondere auch Denkmittel in Wissenskonstruktionsprozessen (Vygotskij, 2002). Damit ist Sprachbildung ein wesentliches Aufgabenfeld für Lehrpersonen. Schütte (2009) stellt hier für den Mathematikunterricht der Primarstufe Defizite fest. Daher wurde im Rahmen einer institutionsübergreifenden Zusammenarbeit (KPH, PH NÖ, PH Wien) der Fachgruppe Mathematik ein Forschungsprojekt, bezogen auf fachsprachliche Kompetenzen von Studierenden für das Lehramt Primarstufe, gestartet. Die dem Projekt zugrundeliegende Forschungsfrage lautet: Wie verändern sich die (fach-)sprachlichen Kompetenzen von Primarstufenstudierenden aufgrund von fachmathematischen bzw. fachdidaktischen Lehrveranstaltungen? Mittels eines Diagnosebogens (z.B. Aufgabenstellungen zur Addition, Entdeckerpäckchen, Subtraktion) werden bei den Bachelorstudierenden zu Studienbeginn (Oktober 2017) und ein Jahr später (Oktober 2018) die (fach-) sprachlichen Kompetenzen sowie deren Veränderung untersucht. Bei der Stichprobe handelt es sich um die Gesamtkohorte der drei Hochschulen (n≈500).

Forbildungsangebot für Lehrer*innen in Geschichte und Politischer Bildung in der Sekundarstufe I

Projektleitung: Martina Rabl

Laufzeit: SoSe 2019 – SoSe 2020

Die Lehrer*innen-Fortbildung in Geschichte und Politische Bildung (Sekundarstufe 1) erfolgte bisher durch zentrale Angebote und Themenvorgaben der Pädagogischen Hochschulen. Daher fanden regionale Fortbildungsveranstaltungen weniger Berücksichtigung. Eine Möglichkeit zur Dezentralisierung eröffnete sich ab September 2018 über das Netzwerk der GSP Lehrer*innen im Wirkungsbereich der Bildungsdirektion NÖ. Damit die regionalen Fortbildungsveranstaltungen einen großen Zuspruch und hohe Akzeptanz durch die Kollegen*innen erfahren, soll vorab das Interesse an erwünschten Themen in den Regionen erfragt werden. Zweck dieser Erhebung ist vor allem die Nachhaltigkeit von Inhalten für die Teilnehmer*innen. Mittels Fragebogen/online-Befragung soll die Zielgruppe nach schwerpunktmäßig zu behandelnden Inhalten kontaktiert werden.

Formative Evaluation des Projektes "MINT 3 D-Druck Initiative"

Kooperation mit: Bundesministerium für Bildung

Projektleitung: Timo Finkbeiner

Laufzeit: SoSe 2018 - SoSe 2020

3D-Druck ermöglicht auf digitalem Weg Gelegenheiten kreativer und experimenteller Umsetzung. Zentrale Zielsetzung des Projekts ist es Schülerinnen und Schülern gleichermaßen mit MINT Themenstellungen anzusprechen. Die formative Evaluation begleitet Prozesse der Entwicklung, Gestaltung und Erprobung von Unterrichtssequenzen an mehreren Pilotschulen österreichweit und legt dabei den Fokus auf das Interesse und die Gestaltungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler. 

Individuelles Fördern im Unterricht planen. Eine Evaluationsstudie

Projektleitung: Gabriele Beer    

Laufzeit: SoSe 2018 - WiSe 2022

Ein Ausbildungsziel ist es, angehende Lehrpersonen darauf vorzubereiten, Unterricht so gestalten zu können, dass sie die Schülerinnen und Schüler bestmöglich individuell fördern. Maßnahmen der Individuellen Förderung sind somit bei jeder Unterrichtsplanung zu überlegen. Studierende halten solche in ihren Vorbereitungen schriftlich fest. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Kompetenzentwicklung von Studierenden der Primarstufe (Bachelor-Studiengang) an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems in dieser Domäne zu erfassen. Dazu werden auf Basis einer Längsschnittstudie Vorbereitungen in Mathematik theoriegeleitet analysiert, welche die Studierenden im zweiten und sechsten Ausbildungssemester verfasst haben. Aus einer angestrebten Vollerhebung werden dazu Dokumente einer ausreichend großen Anzahl von Studierenden gezogen. Über deskriptive Aussagen hinaus lassen sich über die ermittelten Häufigkeiten im Längsschnitt auch Signifikanzen berechnen. Die Qualität der Auswertung wird durch die Berechnung der Interraterkorrelation zwischen zwei Ratern mittels Cohens Kappa angegeben.
Erwartet wird ein Kompetenzzuwachs im Verlauf der Ausbildung, der sich darin widerspiegelt, dass Studierende signifikant mehr und qualitativ hochwertigere individualisierende Maßnahmen in den Unterrichtsvorbereitungen planen und schriftlich festhalten.

Interreligiöse Begegnungslernen an Schulen - eine ethnographische Studie

Kooperation mit: BGRg15, Diefenbachgasse 19, 1150 Wien, BGRg16, Maroltingergasse 59-61, 1160 Wien

Projektbeteiligung KPH: Alfred Garcia Sobreira-Majer, Karsten Lehmann  

Laufzeit: WiSe 2018/19 - SoSe 2020

Interreligiöses Begegnungslernen ist ein Modell religiöser Bildung, das an Schulen und Hochschulen angewandt wird. An der KPH Wien/Krems hat es sich in ReligionslehrerInnenausbildung mit christlichen und muslimischen Studierenden bewährt. Katja Boehme (PH Heidelberg) hat ein Modell entwickelt, mit dem sowohl an der PH Heidelberg als auch an Schulen erfolgreich gearbeitet wurde. In Wien ist dieses Heidelberger Modell 2017/18 an zwei AHS installiert und an einer schon durchgeführt worden.  
Das Forschungsprojekt setzt sich zum Ziel, zur empirischen Erforschung dieser spezifischen Form des Begegnungslernens beizutragen. Es geht der Frage nach, worin in dem Modell des Interreligiösen Begegnungslernens „Begegnung“ besteht. Es wählt dafür den Zugang der (teilnehmenden) Beobachtung und rückt das soziale Handeln der beteiligten AkteurInnen in dem Mittelpunkt. Das Forschungsinteresse richtet sich auf die konkreten Interaktionen zwischen SchülerInnen und zwischen SchülerInnen und Lehrenden im Zuge des Interreligiösen Begegnungslernens. Damit unterscheidet sich das Forschungsprojekt deutlich von anderen, die nach dem Lernertrag interreligiösen Begegnungslernens, insbesondere nach dem Erwerb interreligiöser Kompetenzen fragen.

Interreligiöse Bildung durch digitale Games

Projektleitung: Sonja Gabriel

Laufzeit: WiSe 2015/16 – SoSe 2020

Neben Cartoons, Filmen, Büchern und anderen postmodernen Medien finden sich Anspielungen auf Religion oder religiöse Elemente eben auch in Computerspielen, die mittlerweile ihrerseits zu einem Massenphänomen geworden sind. Nicht nur in den Spielen findet eine Auseinandersetzung mit interreligiösen Themen statt, sondern auch außerhalb – in Foren und Blogbeiträgen wird über Szenen in Spielen diskutiert. Da digitale Games im Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen eine stets stärker werdende Bedeutung erlangen, stellt sich die Frage, wie die Aspekte, die in kommerziellen und Serious Games zu Religion, religiösen Themen und Symbolen vorkommen, für interreligiöse Bildung im schulischen Kontext genützt werden können.

Investigating Austrian and Korean Students' Pronunciation of Plosives in English as a Foreign Language

Kooperation mit: Seoul National University (South Korea)

Projektbeteiligung KPH: Pia Resnik 

Laufzeit: SoSe 2019 - SoSe 2020

In diesem Projekt untersuchen wir phonological neighborhood density bezüglich Plosive und wie sich diese aus der Erstsprache auf die Zweitsprache Englisch überträgt. Untersucht wird die Aus-sprache von ca. 30 koreanischen Studierenden und 30 österreichischen Studierenden, die in ihrer L1 und LX (Englisch) je 90 Sätze vorlesen und einen Fragebogen zum Sprachhintergrund und de-mongrafischen Variablen ausfüllen. Die beiden Gruppen an Lernenden sind aufgrund ihrer unter-schiedlichen L1 besonders interessant zu vergleichen: Im Koreanischen gibt es drei Plosiv-Stufen (also jeweils drei bilabiale, alveolare und velare Plosive: fortis, lenis, tense) und im Öster-reichischen (zumindest in den Dialekten) gibt es oft ein Merging von b und p - sprich nur eine Plo-siv-Form (zwischen fortis und lenis angesiedelt). Die Frage ist, ob high neighborhood density von bestimmten Silben-Kombinationen im Anlaut in der Muttersprache einen Einfluss auf die Ausspra-che derer in der Zweitsprache hat.

It Takes Two to Tandem: Links between E-Tandem Language Learning, Foreign Language Enjoyment, Foreign Language Anxiety and Learner Autonomy 

Cooperation with: MMag. Christine Schallmoser MA, German Department, King`s College London

Project participation KPH: Pia Resnik

Running Time: WiSe 2016/17 - SoSe 2020  

Given many higher education institutions tend to show a rather low systemic autonomy (Tatzl, 2013), this project aims to mitigate barriers to learner autonomy by the implementation of an e-Tandem scheme. E-Tandem language learning is where two speakers of different L1s, each being the other interlocutor’s target language, mutually support each other in the learning process making use of digital media (e.g., Skype, WhatsApp). It can successfully be used as a complementary ‘non-formal’ method (Vetter, 2014) in the foreign language classroom in higher education. The current project integrates such an approach of crossing borders virtually, in which students of English (L1 German) from the University College of Teacher Education, Vienna|Krems and the University of Vienna are paired with learners of German (L1 English) from King’s College London, Oxford University, the University of Cambridge and the University of Texas at Austin. They are continuously given collaborative tasks to work on together. The study employs a mixed methods approach (web questionnaires, in-depth interviews, recordings of e-Tandem sessions) to shed light on the effect of such a tandem language scheme on students’ motivation, foreign language enjoyment (see, e.g., Dewaele & MacIntyre, 2016), foreign language anxiety and potential for fostering autonomy (Dam, 2003; Menezes De Oliveira, 2011).

KiP – Kooperation im Praktikum

Kooperation mit: Universität Bern

Projektbeteiligung KPH: Klaus Samac

Laufzeit: WiSe 2016/17 – SoSe 2020

Studierende treten mit sehr unterschiedlichen Vorerfahrungen in ihre Ausbildung als Lehrpersonen ein. Aufgrund der bisherigen Schulpraxis, in der sich Kooperation von Lehrenden erst allmählich institutionalisiert, ist anzunehmen, dass ihnen vor allem das Bild der Lehrperson als „Einzelkämpferin“ bekannt ist. Hinsichtlich der inzwischen langjährigen Präsenz kooperativer Lernformen im Unterricht ist jedoch durchaus davon auszugehen, dass ihnen die Zusammenarbeit mit Peers in der Rolle als Schüler/innen vertraut ist.

An diesem Spannungsfeld setzt das Forschungsprojekt an, in dem Studierende der Vorschul- und Primarstufe der PH Bern seit dem Herbstsemester 2014 im Verlauf ihrer 3-jährigen Ausbildung (in Österreich 4-jährig) in den berufspraktischen Phasen begleitet werden. Es basiert auf der Frage, wie Studierende Kooperation in Teampraktika erleben und umsetzen. Ziele des Projekts liegen in einer Analyse kooperativer Lernformen im Praktikum aus der Perspektive der Lernenden und der Lehrenden. Untersucht werden Einstellungen, Erfahrungen und Kompetenzen sowie deren Entwicklungen im Verlauf der Grundausbildung.

Kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung - ein Evaluationsprojekt auf der Sekundarstufe II

Projektleitung KPH: Rudolf Beer, Isabella Benischek  

Auftraggeber: BmB

Laufzeit: WiSe 2018/19 - WiSe 2019/20

Aufbauend auf einem Pilotprojekt wird der Einsatz von Kompetenzrastern an sechs unterschiedlichen berufsbildenen Schulen erprobt. Die KPH führt hier die Evaluation durch (Fragebogenuntersuchung).

Kompetenzorientierte Mathematikschularbeiten auf der 4. Schulstufe - die Abbildung des Kompetenzmodells Mathematik (4. Schulstufe) in der Prüfungspraxis

Kooperation mit:Rupert Corazza, Stadtschulrat für Wien

Projektbeteiligung KPH: Rudolf Beer        

Laufzeit: SoSe 2017 - SoSe 2019/20

Mit der gesetzlichen Verankerung der Bildungsstandards und der damit verbundenen Konstruktion des Kompetenzmodells Mathematik (M4) wurde ein Paradigmenwechsel im Mathematikunterricht der Primarstufe eingeleitet. Die Allgemeinen Kompetenzen Modellieren, Operieren, Kommunizieren, Problemlosen stehen gleichgewichtig nebeneinander.
Wie weit sich das neue Kompetenzmodell allerdings auch in beurteilungsrelevanten Prüfungsaufgaben abbildet, ist bis jetzt nahezu unbeachtet. Das vorliegende Evaluationsprojekt verfolgt die folgende Forschungsfrage: Welche Kompetenzbereiche des Kompetenzmodells Mathematik (4. Schulstufe) werden in Prüfungsaufgaben bei Mathematikschularbeiten der 4. Schulstufe in der Bundeshauptstadt Wien überrepräsentiert, welche Bereiche werden vernachlässigt? Zu der Untersuchung haben 61 Wiener Grundschulen beigetragen und haben 351 Mathematikschularbeiten aus dem Schuljahr 2016/2017 bereitgestellt. Alle Schularbeiten werden einer inhaltlichen Analyse auf Basis des Kompetenzmodells M4 unterzogen. Hierbei werden die einzelnen Aufgaben jeweils einer Allgemeinen Kompetenz wie einer Inhaltlichen Kornpetenz zugewiesen. Zwischen den vier Allgemeinen Kompetenz und den vier Inhaltlichen Kompetenz ergeben sich somit 16 mögliche Knotenpunkte für die Verortung von Mathematikaufgaben bei Schularbeiten.

Lebenswelten 2020 - Wertehaltung junger Menschen in Österreich      

Kooperation mit: allen 14 öffentlichen und privaten Pädagogischen Hochschulen in Österreich

Projektbeteiligung KPH: Doris Lindner     

Laufzeit: SoSe 2018 – SoSe 2021     

Wie sehen Jugendliche ihre Zukunft? Welche Ziele haben sie? Was ist ihnen wichtig? Was erwarten sie von einer Partnerschaft? Wie wichtig ist ihnen ihre schulische Ausbildung? Was tun sie in ihrer Freizeit und welche Erwartungen haben sie an ihren künftigen Beruf? Diese und andere Fragen sind zentrale Themenfelder der österreichweit repräsentativen Jugendstudie, die von den Pädagogischen Hochschulen gemeinsam durchgeführt wird. Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren. Die Daten der Jugendstudie werden aus einem standardisierten Rückmeldeverfahren (internetbasierter Fragebogen) generiert. In allen Bundesländern kommt ein gemeinsamer Kernfragebogen zum Einsatz. Zusätzlich kann in jedem Bundesland ein weiteres Themenfeld bearbeitet werden. Die Ergebnisse sind für alle relevant, die mit Jugendlichen arbeiten, insbesondere auch für Lehrpersonen, für Lehramtsstudierende und für die Bildungsplanung in den Bildungsdirektionen. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 in einer Publikation vorgestellt.

Lehrbuch: Islamische Gottesdienste und Gebete - Form und Bedeutung

Projektleitung: Wolfgang Bauer    

Laufzeit: WiSe 2018/19 - WiSe 2020

Im Islam gibt es unterschiedliche Formen der Kommunikation mit Gott. Am zentralsten ist dabei das tägliche rituelle Gebet – die zweite Säule der islamischen Lebensweise. Um ein ganzheitliches Verständnis der Kommunikation mit Gott zu fördern, möchte dieses Lehrbuch verbinden was in vielen Schriften isoliert betrachtet wird. Sowohl die äußere formale Ebene, als auch die tiefere spirituelle Bedeutung der islamischen Gebetsformen sollen beleuchtet und miteinander verknüpft werden. Wesentliche unterschiedliche islamrechtliche Auffassungen im Bereich der Gebetsformen sollen verständlich und argumentativ nachvollziehbar gemacht und dafür sensibilisiert werden. Dies ist vor allem für Studierende der islamischen Religionspädagogik und Theologie notwendig, speziell vor dem Hintergrund der pluralistischen muslimischen Bevölkerungssituation und der zeitgenössischen Herausforderungen im europäischen Minderheitenkontext.

Leistung im pädagogischen Kontext       

Kooperation mit: Lucian-Blaga-Universität Sibiu

Projektbeteiligung KPH: Rudolf Beer, Isabella Benischek      

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2020      

Leistung ist im schulischen und hochschulischen Kontext sehr zentral, das individuelle Leistungsprinzip bestimmt das gesamte Schul- und Berechtigungswesen. Durch den Paradigmenwechsel von der Input- zur Outputorientierung gelangen Kompetenzen in den Fokus, was zu einem veränderten Verständnis von schulischem Lernen führen soll bzw. führt. Dieses veränderte Verständnis ist sowohl für Studierende als auch für Lehrpersonen wichtig, um in einem kompetenzorientierten Unterricht die Schülerinnen und Schüler adäquat und individuell zu fördern und zu fordern.

Männer als Primarstufenlehrer   

Kooperation mit: Institut für Männer- und Geschlechterforschung (Steiermark)

Projektbeteiligung KPH: Reinhard Feldl, Doris Lindner     

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2020

Der geringe Anteil von Männern in der Grundschule wird aus unterschiedlichen Perspektiven problematisiert und kontrovers diskutiert. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt geht der Frage nach, welche Motive einer Studienwahl zum Primarstufenlehrer entscheiden. Ziel des Forschungsprojektes ist es, die gewonnenen Erkenntnisse einerseits in spezielle Werbestrategien einfließen zu lassen, um den Anreiz für die Wahl des Primarstufenlehramtsstudiums bei männlichen Studienwerbern zu erhöhen; andererseits sollen spezielle Maßnahmen Studierende während des Studiums unterstützen und langfristig im Berufseinstieg begleiten.

Menschenrechte im Alten Testament

Projektleitung: Oskar Dangl

Laufzeit: WiSe 2018/19 – SoSe 2020

Dieses Entwicklungsprojekt liefert eine praktisch brauchbare Handreichung für studierende und Leherinnen zum Thema "Menschenrechte im Alten Testament". Sie soll es Studierenden und Leherinnen ermöglichen, sich möglichst schnell einen profunden Einblick in das biblische Verständnis der Menschenrechte zu verschaffen, um diese Informationen für die Ausbildung und den eigenen Unterricht zu nutzen.

Modellklasse "Neue Schulmöbel"           

Projektleitung: Katharina Rosenberger

Laufzeit: WiSe 2014/15 – SoSe 2021

In der Praxisvolksschule Strebersdorf wurde im Zuge des Forschungsprojekts „Der Einsatz neuer Schulmöbel als Gestaltungselement eines zukunftsweisenden Unterrichts“ (Leitung: Franz Hammerer / Katharina Rosenberger, Laufzeit: 2013-2015) eine Klasse mit neuen Schulmöbeln ausgestattet (Tische, Sessel, Tischauflagen). Diese Möbel sollen auch in den nächsten Jahren in dieser Klasse verbleiben, sodass interessierte Personen sie in actu besichtigen können.

Motive und Gelingensbedinungen für Fortbildungen aus der Sicht der Teilnehmer/innen

Kooperation mit: Bundeszentrum für Professionalisierung in der Bildungsforschung

Projektbeteiligung KPH: Tamara Katschnig

Laufzeit: WiSe 2017/18 – WiSe 2019/20

Erforschung des Fortbildungsverhaltens von Primarstufenlehrern und -lehrerinnen und von Religionslehrern und -lehrerinnen im Hinblick auf Motive und Gelingensbedingungen. Forschungsfragen: Welche Motive führen zum Besuch von Fortbildungen? Welche Folgen, welchen Nutzen können Fortbildungen haben? Welche Auswirkungen sind von Seiten der Leher/innen erwünscht? Untersuchungsdesign: 30 qualitative Interviews mit Primarstufenleher/innen und Religionsleher-/innen in der Primarstufe, zusätzlich Abfrage der Meinung, des Eindrucks zu bestimmten Fortbildungspräsentationen.

Mystik an öffentlichen Schulen - Bedeutung und Möglichkeiten          

Projektleitung: Guntram Ferstl

Laufzeit: SoSe 2019 – WiSe 2021/22

Namhafte Theologen plädieren für einen stärkeren Fokus auf Mystik, weil Mystik zu den Ursprüngen der Religion zurückführt und ein beträchtlicher Teil der säkularen Gesellschaft Interesse an authenischen religiösen Erfahrungen hat. Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, inwieweit ein Bewusstsein für Mystik und deren Inhalte und Übungen in der Schule vorherrscht. Was wissen Lehrer*innen und Schüler*innen dazu und welche Stellung nehmen sie nach einer näheren Begegung zu ihr ein? Mystik wird zudem oft als verbindendes Element zwischen den Religionen angepriesen. Wie reagieren nun aber Lehrer*innen und Schüler*innen auf das interkonfessionelle Moment der Mystik tatsächlich? Experteninterviews aus den Bereichen Religionspädagogik, Theologie und Philosophie sollen erste Einschätzungen zu den obigen Fragen liefern. Im Schulkontext werden die Kinder und Jugendlichen (Volksschule, Mittelschule und Oberstufe - AHS, BHS, BHMS) über Fragebögen ihr Wissen und ihre persönlichen Einstellungen zu einfachen Übungen mitteilen. Ziel der Studie ist es zu untersuchen, inwieweit ein Einsatz von mystischen Lehren und Übungen in der öffentlichen Schule erachtenswert erscheint.

Ostarrichislam

Projektleitung: Gernot Galib Stanfel      

Laufzeit: WiSe 2018/19 - SoSe 2019

Die kulturelle Verbindung Österreichs und damit die Mitprägung der Kultur Österreichs durch den Islam und islamisch geprägte Kulturen ist ein bis dato wenig erforschtes Gebiet. Die IRPA hat 2012 unter meiner massgeblichen Mitarbeit die Ausstellung „Ostarrichislam" produziert, zu der auch ein gleichlautender Katalog- Buch mit mir als Mitherausgeber erschien. Da hier aber nur ausschnittsweise Fakten präsentiert werden konnten, ist eine weitere vertiefende und umfassende Aufarbeitung des Themas von wichtiger Bedeutung.

Österreichisches Kompetenzmodell Sachunterricht - Beiträge aus dem soziokulturellen Fachbereich                          

Projektleitung: Brigitte Pokorny, Kerstin Schmidt-Hönig

Laufzeit: WiSe 2017/18 - SoSe 2020

Ausgangspunkt für dieses Projekt ist ein vom BZBF unterstütztes österreichweites Projekt der Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker aller PHs, Forum Sachunterricht", das ein Österreichisches Kompetenzmodell für den Sachunterricht der Volksschule zum Ziel hat. Innerhalb dieses Gruppe gibt es drei Arbeitsgruppen, die sich unterschiedlichen Bereichen (NAWI, SOKUWI, Empirische Daten) widmen. Das eingereichte Projekt der Arbeitsgruppe "SOKUWI" der KPH Wien/Krems hat zum Ziel, Beiträge aus dem soziokulturellen Fachbereich zu erarbeiten und ins Forum Sachunterricht einzubringen. Diese Gründen auf dem aktuellen Lehrplan der Volksschule, beinhalten Basiskompetenzen aus den Fächern Geografie/Wirtschaftskunde, Geschichte/Sozialkunde, Politische Bildung und beziehen korrespondierende Unterrichtsprinzipien mit ein. Aktuelle Themenbereiche wie z.B. Globales Lernen/Global Goals, Entrepreneurship werden ebenfalls berücksichtigt.

Pädagogik der Menschrechte

Projektleitung: Doris Lindner

Laufzeit: WiSe 2018/19 – SoSe 2020

Es handelt sich bei der "Pädagogik der Menschrechte" um einen Band in der Reihe "Brennpunkt Schule". Er richtet sich an Praktikerinnen in Schule und schulnahen pädagogischen Feldern und soll sie dabei unterstützen, das Thema "Menschenrechte" und unmittelbar verwandte Inhalte (z.B. Kinderrechte) im eigenen Unterricht zu implementieren. Es handelt sich um eine theoriebasierte, praxisorientierte Handreichung für Leherinnen und Pädagoginnen. Das spiegelt sich auch im Aufbau wieder, der sich wie folgt darstellt:

  • Geschichte und Genese der Menschrechte
  • Begründung der Menschenrechte
  • Menschenwürde und Menschenrechte
  • Menschenrechtsbildung in der Praxis

Ein Schwerpunkt liegt auf der Präsentation von Unterrichtsideen. Auf diese Weise sollen Leherinnen und Lehrer angeregt werden, eigene Erfahrungen mit diesem spannenden Thema zu machen, das für alle Fächer anschlussfähig ist.

Perspektiven auf die Rolle von Lehrenden der Fortbildung

Kooperation mit: Bundeszentrum für Professionalisierung in der Bildungsforschung (vertreten durch Georg Hafner)

Projektbeteiligung KPH: Tamara Katschnig     

Laufzeit: WiSe 2018/19 - WiSe 2020

Ausgehend von einer Initiative der Rektorate mehrerer pädagogischer Hochschulen und des BZBF soll in diesem kooperativen Forschungsprojekt an fünf Hochschulen der Bereich der Fortbildung von Lehrer_innen beleuchtet werden. Konkret wird auf die Person der Fortbildnerin/des Fortbildners fokussiert, um Aufschluss über die Ausprägungen des Rollenverständnisses sowie jener Faktoren zu gewinnen, die aus Sicht der Fortbildner_innen zum Gelingen von Fortbildung beitragen können. Entlang der Aussagen der Fortbildner_innen in Leitfadeninterviews soll ein besseres Verständnis des bislang vergleichsweise wenig beforschten Bereichs Fortbildung entwickelt werden, das — nach einer diskursiven Validierung mit Verantwortlichen der Personal- und Hochschulentwicklung — wiederum Ableitungen geeigneter Unterstützungsmaßnahmen für bereits tätige Fortbildner_innen- sowie Rekrutierungsmaßnahmen geeigneter Personen für dieses Feld zulässt.

Politische Bildung und die Umsetzung der Bildungsziele gemäß der Forderungen des neuen Lehrplans für GSP auf Sekundarstufe I

Projektleitung: Martina Rabl    

Laufzeit: WiSe 2018/19 - SoSe 2021

Im neuen Lehrplan der NMS und der AHS-Unterstufe ist Politische Bildung Im Gegenstand Geschichte/Sozialkunde verankert. Bis 2016 war Politische Bildung für die Zielgruppe der Sekundarstufe I bloß als fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip auf allen Schulstufen in Form eines Grundsatzerlasses definiert. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes soll nun erhoben werden, ob sich durch die neu gestaltete modulare Konzeption und das dadurch vermittelte historisch-politische Wissen Einstellungsänderungen bei Schülerinnen und Schülern zur Politik im Allgemeinen und zu politischen und gesellschaftlichen Sachzusammenhängen im Besonderen ableiten lassen.  Um valide Erkenntnisse zum Forschungsgegenstand erzielen zu können, werden zum einen die fachspezifischen Schülerkompetenzen und zum anderen die Herangehensweisen an zentrale politische Konzepte aus der Zeit vor 2016 der Konzeption und den Zielsetzungen des neuen Lehrplans bezüglich eines erwarteten gesteigerten Schülerinteresses und -wissens  um Politik  und politische Zusammenhänge gegenübergestellt.

ProInRePra - Professionalisierung für inklusive Bildung durch reflektierte Praktika (Erasmus+)

Projektleitung: Margit Datler

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2020

Das Projekt verfolgt drei Ziele: (1) schulische Inklusion zu fördern, (2) Kompetenzen und Fertigkeiten von Lehramtsstudierenden zu steigern und (3) das professionelle Profil der Lehrkräfte passend zu schärfen. Darüber hinaus werden zwei aufeinander bezogene Produkte erstellt: (1) ein Modul für die Praktikumsbegleitung in der LehrerInnenbildung und (2) eine Fortbildung für Lehrkräfte und HochschulmitarbeiterInnen, die Studierende im Praktikum begleiten. Beide Produkte sind auf den Professionalisierungsansatz „Reflexion für inklusive Bildung“ ausgerichtet.

Projektevaluation "Akzeptanz und Unterrichtseinsatz von E-Book+"

Kooperation mit: Verlag öbv

Projektbeteiligung KPH: Sonja Gabriel, Julian Lochowicz    

Laufzeit: SoSe 2018 - SoSe 2020

Das E-Book+ wird mit dem Schuljahr 2OI8l19 erstmals eingeführt. Es bietet multimediale lnhalte (wie z. B Er-klärvideos, interaktive Übungen, Geogebra Applets und dgl.) zusätzlich zum seitenbasierten E-Book. Folgende Fragen sollen mit der Evaluation beantwortet werden: · Wie wird E-Book+ im Unterrichtsalltag eingesetzt? · Welche Vorteile sehen die befragten Lehrpersonen in E-Book+? · Welchen Herausforderungen/Schwierigkeiten sehen sich die befragten Lehrpersonen beim Einsatz von E-Book+ gegenüber? · Wie sehr werden die Handlungsempfehlungen und Anwendungsszenarien angenommen bzw. wie be-einflussen diese den Einsatz von E-Book+? · Welchen Einfluss hat die technische Ausstattung der Klasse auf die Nutzung von E-Book+? Der Fokus der Evaluation liegt auf den Lehrpersonen, die sich mit der Thematik E-Book+ auseinandersetzen.

RaumBildung 6

Projektleitung: Katharina Rosenberger, Franz Hammerer, Rainer Sturm

Laufzeit: SoSe 2019 – WiSe 2020/21

In Weiterführung der in den letzen Jahren herausgegebenen Publikationsreihe "RaumBildung" soll im Studienjahr 2019/20 ein sechster Band publiziert werden. Die Publikation wir mehrere Schulen, die architektonisch und pädagogisch interessant umgebaut oder neugebaut wurden, porträtieren.

Religiöse Vielfalt an Wiener Schulen in der Ersten Republik (1918-1938)

Kooperation mit: Sarah Egger (Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Wien), Julie Handman (Institut für Jüdische Erwachsenenbildung, Wien), Milli Segal (Agentur für Presse, Public Relations und Veranstaltungsorganisation, Wien), Tanja Windisch-Hlinomaz (Werkstatt Lichtenthal)

Projektbeteiligung KPH: Edith Petschnigg    

Laufzeit: SoSe 2018 - WiSe 2020

Im Fokus des Forschungs- und Wissenschaftsvermittlungsprojektes unter der Leitung von Edith Petschnigg steht der Umgang mit Religion und religiöser Pluralität an Wiener Schulen in der Zeit der österreichischen Ersten Republik. An einer Vielzahl von Wiener Schulen war der Schulalltag der Zwischenkriegszeit von einem Zusammentreffen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher christlicher und jüdischer sowie säkularer Traditionen geprägt. Im Zentrum des Projektes steht die Perspektive ehemaliger Schülerinnen und Schüler und deren individuelle Konstruktion von religiöser Pluralität. Die zentrale Quelle bilden daher Oral-History-Interviews mit jüdischen und christlichen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.

Rollenverständnis von Lehrerbildner*innen aus der Sicht der Lehrenden in der Fortbildung an der KPH Wien/Krems        

Projektleitung: Tamara Katschnig          

Laufzeit: WiSe 2018/19 – WiSe 2020/21

Die Rolle der Personen, die in der Lehrerinnenfortbildung tätig sin, ist selten definierbar, im Englischen werden sie als Teacher Educators bezeichnet, im deutschsprachigen Raum haben sie keinen eigenen Berufsverband und auch keinen ausgewiesenen Beruf. Es gibt wenige wissenschaftliche Erkenntnisse und auch wenig Wissen, wie man zu dieser Berufsausübung kommt. Auch über welche Kompetenzen Lehrerbildner*innen verfügen sollen, herrscht Uneinigkeit. Daher sollten Lehrerausbilder ein klares, gemeinsames Verständnis ihrer Rollen und der vielen Qualitätsaspekte im Unterricht haben. Angesichts des Einflusses, den Lehrerbildner*innen auf Lernen von (Schüler-)Lehrer*innen haben, ist es äußerst wichtig, dass ihre Arbeit von hoher Qualität ist. Diese Aspekte sollen in diesem Projekt mittels Personen, die an der KPH als Lehrende in der Lehrerinnenfortbildung tätig sind durch einen Online-Fragebogen erforscht werden.

Schule und Raum – ein Profilthema an der KPH          

Projektleitung: Franz Hammerer, Katharina Rosenberger           

Laufzeit: SoSe 2016 – SoSe 2020

Räume haben erhebliche Wirkungen auf das Bedingungsgefüge des Lernens, auf das soziale Geschehen, das leibliche Erleben etc., kurz also auf jegliche Art der Interaktion und Kommunikation in Schule und Unterricht. Durch die ihnen eigene Struktur und Aussagekraft lösen Räume Grundstimmungen aus und beeinflussen das Verhalten der sich in ihnen aufhaltenden AkteurInnen (vgl. Rehle 1998, S. 69f). Es ist daher ein zentrales Thema der Pädagogik, das an der KPH als Profilthema „Schule und Raum“ in den letzten Jahren erfolgreich implementiert werden konnte. Zahlreiche Kontakte im In- und Ausland, mit unterschiedlichen Institutionen und aus unterschiedlichen relevanten Fachbereichen führten zu gewinnbringenden Vernetzungen und Kooperationen, denen mehrere Projekte und Publikationen entsprangen. Das Profilthema soll in den nächsten Jahren weiterverfolgt und vertieft werden.

Schwerpunkt "Schule und Raum" der Fachzeitschrift "Schulverwaltung"       

Projektleitung: Katharina Rosenberger   

Laufzeit: SoSe 2019 – SoSe 2020

Die Fachzeitschrift „SchulVerwaltung aktuell“ versteht sich als österreichbezogene Zeitschrift für Schulent-wicklung und Schulmanagement, die 6-mal jährlich erscheint im Wolters Kluwer Verlag erscheint. Zielgrup-pe sind SchulleiterInnen, AdministratorInnen, Mitglieder von Schulleitungsteams, an Leitungsaufgaben interessierte LehrerInnen sowie MitarbeiterInnen der Schulaufsicht und der Schulleitungsaus-, -fort- und -weiterbildung. Im März 2020 wird ein Schwerpunktheft zum Thema „Schule und Raum“ herauskommen, das von Katharina Rosenberger herausgegeben wird.

Schwerpunkt "Transition-Übergänge gestalten" der Fachzeitschrift "SchulVerwaltung"        

Kooperation mit: Universität Wien

Projekttbeteiligung KPH: Katharina Rosenberger

Laufzeit: SoSe 2019 – WiSe 2019/20

Die Fachzeitschrift „SchulVerwaltung aktuell“ versteht sich als österreichbezogene Zeitschrift für Schulent-wicklung und Schulmanagement, die 6-mal jährlich erscheint im Wolters Kluwer Verlag erscheint. Zielgrup-pe sind SchulleiterInnen, AdministratorInnen, Mitglieder von Schulleitungsteams, an Leitungsaufgaben interessierte LehrerInnen sowie MitarbeiterInnen der Schulaufsicht und der Schulleitungsaus-, -fort- und -weiterbildung. Im Jänner 2020 wird ein Schwerpunktheft zum Thema „Transitionen – Übergänge gestalten“ herauskom-men, das von Katharina Rosenberger und Ilse Schrittesser (Universität Wien) herausgegeben wird.

SQA-Evaluationsprojekt: Aspekte von Schulqualität - Eine schulinterne Maßnahme zur Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung

Projektleitung KPH: Rudolf Beer     

Laufzeit: SoSe 2018 - WiSe 2019

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung des Schwerpunktes ‘Schule als sich selbst entwickelnde Organisation’ der Primarstufenlehrer/innenausbildung an der KPH Wien/Krems werden Aspekte von Schulqualität an der Praxisvolksschule Krems-Mitterau evaluiert. Die Ergebnisse werden im Sinne der Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung als SQA-Maßnahme den betroffenen Lehrerinnen und der Schulleitung zur Verfügung gestellt.

Strategien der Informationskompetenz - Faktoren für das Erkennen von vertrauenswürdigen Informationen in der L1 und in Englisch

Projektleitung KPH: Sonja Gabriel    

Laufzeit: WiSe 2019/20 - SoSe 2020

In den letzten Jahren hat Informationskompetenz – also das Unterscheiden zwischen relevanten In-formationen und sogenannten Fake-News – an immer höherer Bedeutung gewonnen. Diese Kompe-tenz ist nicht nur im wissenschaftlichen Bereich von Relevanz, sondern auch im Alltag jedes Einzelnen. Das Projekt möchte daher Faktoren untersuchen, die Einfluss auf die Informationskom-petenz haben können. Dazu werden Studierenden der KPH Wien/Krems bzw. der Ondokuz Mayis Universität (Türkei) Screenshots von Suchmaschinenergebnissen vorgelegt, die entweder in der je-weiligen L1 oder auf Englisch zur Verfügung stehen. Zudem wird noch zwischen wissenschaftli-chen und tagesaktuellen Suchbegriffen unterschieden. Die Ergebnisse sollen zeigen, ob unterschiedliche Strategien abhängig von der Sprache bzw. dem Themengebiet eingesetzt werden und ob die Studierenden dieselbe Erfolgsrate in den unterschiedlichen Settings aufweisen. Schließ-lich können die Studienergebnisse auch noch auf mögliche länderspezifische Unterschiede (Öster-reich – Türkei) bezüglich Strategien in den einzelnen Bereichen Aufschluss geben.

Students' conceptions of academic writing in a second language: Perspecives of advanced students of English

Kooperation mit: Institut für Anglistik, Universität Wien

Projekttbeteiligung KPH: Pia Resnik

Laufzeit: SoSe 2019 – SoSe 2020

In today’s globalised world, English is the dominant medium of choice in academic writing contexts. Clearly, mastering academic writing is demanding in itself, regardless of whether it is approached in an L1 (first lan-guage) or an L2 (second language), since it involves the adherence to specific conventions; however, learn-ing how to (inter-)act effectively in an L2 in these contexts poses unique challenges to learners and this is what we seek to explore systematically in this project. Data was gathered from 50 advanced learners of English who filled in a survey at the beginning of the course EAP (English for Academic Purposes) at the De-partment of English at the University of Vienna and a follow-up survey after having taken the course. The findings from the qualitative content analysis (Kuckartz 2014) will be disseminated in (a) publication(s) in the upcoming academic year and they will be presented at (inter-)national conferences.

TEDCA - Teachers Education, Development and Career in Austria

Kooperation mit: Universität Klagenfurt, PH Steiermark, PPH Linz

Projektbeteiligung KPH: Gabriele Beer

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2020

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die Lehrerbildung soll empirisches Wissen über Professionalisierungsprozesse im Lehrerberuf erarbeitet werden. Dabei wird - ausgehend von einem Angebots-Nutzungsmodell - systematisch analysiert werden, wie die individuellen Eingangsvoraussetzungen der Lehrpersonen, die Qualität der Aus- und Fortbildungsangebote und deren Nutzung sowie unterschiedliche Kontextmerkmale die Persönlichkeits-, Interessen- und Kompetenzentwicklung sowie das Befinden im Lehrerberuf beeinflussen und wie sie sich auf die weiteren Berufspläne auswirken bzw. ausgewirkt haben.

Die geplante Untersuchung führt eine Längsschnittstudie weiter, die ab dem Jahr 1994 einen kompletten Studienjahrgang aller Pädagogischen Akademien in insgesamt fünf Befragungswellen - zuletzt im Jahr 2005 - erforschte. Im aktuell vorgesehenen Abschnitt der Studie wird demnach die Situation von Personen im Mittelpunkt stehen, die vor rund 20 Jahren ihr Lehramtsstudium abgeschlossen haben. Es wird dabei zum einen auf das umfangreiche Datenmaterial zurückgegriffen, das im Zuge der vorausgegangenen Erhebungen angefallen sind. Zum anderen werden die betreffenden Personen - rund 1500 Absolvent/innen der Pädagogischen Akademie (nunmehr Pädagogische Hochschule) aus dem Jahr 1998 ein weiteres Mal angeschrieben und um Beantwortung von Fragen zu ihrem Fortbildungsverhalten und ihren Fortbildungswünschen, zu ihrem aktuellen Kompetenzerleben, zu ihren pädagogischen Handlungsweisen, zu ihrem Befinden und zu Ihren Laufbahnplänen befragt.

Under pressure - Berufsvollzugsprobleme und Belastungen von Lehrpersonen

Kooperation mit: Universität Wien, Zentrum für LehrerInnenbildung

Projektbeteiligung KPH: Tamara Katschnig

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019

In diesem NÖ-weiten Projekt (online Fragebogen) geht es darum, herauszufinden, welchen Belastungen Lehrpersonen in welchem Ausmaß ausgesetzt sind, ob sich diese Belastungen in Abhängigkeit von verschiedenen Variablen unterscheiden, was die Kolleginnen und Kollegen als Ursache für diese Belastungen ausmachen, wie sie an das "System" Schule haben, damit es zu einer Reduktion der Belastungen kommt.

UKids - Youth Start Social Entrepreneurship Programme for Kids (Erasmus+)                                  

Projektleitung: Johannes Lindner

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2020

Kurzbeschreibung:

Beim Projekt "UKids" kooperieren Hochschulen und Volksschulen aus sechs Ländern (Dänemark, Finnland, Niederlande, Österreich, Portugal, Ungarn). Der Lead des Projektes liegt bei der KPH Wien/Krems. Es arbeiten KollegInnen der Standorte Krems und Wien, sowie der Partner-Volksschulen Krems und Wien, zusammen.

Ziel des UKids Projekts ist es (Social) Entrepreneurship Education als LEhr-Lernangebot in der LehrerInnenausbildung für die Primarstufe und den verbundenen Partnerschulen der Primarstufe zu verankern. Das Projekt knüpft an den Ergebnissen des Erasmus+ Policy Experimentation Projektes "Youth Start Entrepreneurship Challenges" (www.youthstart.eu) an. Es werden Lehr-Lern-Arrangements für die Primarstufe eingesetzt und neue entwickelt (z.B. Marketday Challenge, Communitiy Challenge). Für die LehrerInnenausbildung werden neue Unterlagen (Social Entrepreneurship Access Points) erarbeitet, erprobt und eingeführt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt mit einem Aktionsforschungsansatz.

Wortverständnis in Theorie und Praxis 

Projektleitung: Brigitte Haushofer

Laufzeit: WiSe 2018/19 - SoSe 2020

In der Grundschule wird den Kindern nicht nur die Lese- und Schreibfähigkeit im Deutschunterricht vermittelt, sondern es werden komplexere sprachliche Anforderungen an sie gestellt, wie sie unter anderem auch im Lehrplan und in den Bildungsstandards aufgelistet sind. Im Modell von Rosebrock und Nix ist die kleinste Einheit des Leseprozesses die Wortidentifikation, die ohne Wortschatz nicht möglich ist. Daher ist dem Wortverständnis bzw. der Wortschatzdidaktik im Unterricht seitens der Lehrpersonen große Aufmerksamkeit beizumessen. Fehlender Wortschatz kann bei den Schülerinnen und Schülern in allen schulischen Bereichen zu Problemen führen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts soll herausgefunden werden, welche wortschatzdidaktischen Kompetenzen Studierende aufweisen bzw. im Laufe des Studiums erwerben. Ein Abgleich mit der Schulpraxis wird durchgeführt.