2020

2019

Bilder von Jugendlichen zu Flucht und geflüchteten Menschen. Eine schulische Innenperspektive zum Umgang mit Fremden

Projektleitung: Doris Lindner
Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019

Die Integration von geflüchteten jungen Menschen in das Schulsystem nimmt zweifellos noch immer eine Sonderstellung ein. Dabei ist einerseits die Frage relevant, wie sich die dadurch gestiegene Bildungsnachfrage und -beteiligung auf schulische Strukturen auswirken und wie Erziehung und Bildung angesichts dieser veränderten Rahmenbedingungen gelingen kann. Andererseits interessiert die Frage, wie Prozesse sozialer Interaktion, Verständigung und Aushandlung, in denen andere als Fremde konstruiert und symbolische Grenzen markiert werden, in Schulen ihre Wirkung zeigen. Ziel des Projektes ist es, differenzierte Aspekte der Situation in Schulen darzustellen. Dazu werden in einem ersten Teilprojekt Sichtweisen von Schüler_innen auf Flucht und Geflüchtete erhoben. Die Gruppengespräche sollen Einblicke darüber geben, welche Wahrnehmungen, Einstellungen und Haltungen Schüler_innen zum Thema haben und wie sie ein Zusammenleben in der Schule gestalten (möchten).

Entwicklung von Unterrichtsmaterial zu „Islamische Kulturgeschichte“

Projektleitung: Michael Reidegeld
Laufzeit: WiSe 2018/19 – WiSe 2019/20

Ein wichtiger Beitrag zum interkulturellen und interreligiösem Verständnis ist die Kenntnis der Geschichte der islamischen Kulturentwicklungen (Architektur, Wissenschaften, Philosophie & Geistesgeschichte) und ihre Interaktion mit den Weltkulturen Indiens, Asiens, Afrikas und Europas. Ziel ist, anschauliches Unterrichtsmaterial in Buchform bereitzustellen, inklusive Aufgaben- und Lösungsvorschlägen, mit Transposition der Erkenntnisse in Kompetenzen (Hochschulunterricht).

Deutsch und Migrantensprachen. Grundlagen in vergleichender Sprachwissenschaft, Sprachtypologie, System - und Soziolinguistik (Linguistische Basics für Lehrende)

Projektleitung: Elena Stadnik
Laufzeit: WiSe 2018/19 - WiSe 2019/20

Im Rahmen des Projektes wird eine Handreichung für Lehrende zum Thema Deutsch und Migrantensprachen. Grunlagen in vergleichender Sprachwissenschaft, Sprachtypologie, System- und Soziolinguistik (Linguistische Basics für Lehrende) angefertigt. Dabei handelt es sich um eine Einführung in verschiedene linguistische Teildisziplinen, deren Kenntnis erforderlich ist, um dem Phänomen der Mehrsprachigkeit im Rahmen eines schulischen Unterrichts im Rahmen eines schulischen Unterrichts in linguistischer Hinsicht qualifiiziert zu begegnen. Die Handreicchung umfasst verschiedene thematische Bereiche: Neben einer ausführlichen Behandlung von wesentlichen linguistischen und soziolinguistischen Begriffen wie Sprache, Dialekt, Bildungssprache, Sprachfamilien, Sprachtypen etc. bietet sie einen Überblick über die häufigsten Migrantensprachen in Österreich, erörtert wesentliche Unterschiede im Aufbau verschiedenster Sprachen der Welt einerseits und des Deutschen andererseits, deckt aus diesen Unterschieden heraus die größten Stolpersteine beim Erwerb des Deutschen als Fremd-/Zweitsprache auf und geht somit auch auf die wichtigsten Fragen der Didaktik des schulischen Zweitsprachenunterrichts ein.

Die Bedeutung der Aufgabenstellung für die Förderung der Leistungsbereitschaft des Kindes in der Grundschule im Unterrichtsfach Bewegung und Sport

Projektleitung: Eveline Schmid
Laufzeit: WiSe 2016/17 – SoSe 2019

Das Streben nach Leistung stellt ein zentrales Motiv des Sports dar. "Leisten" und "Leistung" zählen auch zu den zentralen Themen des Bewegungs- und Sportunterrichts in der Grundschule. Der Erfahrungs- und Lernbereich "Leisten" wird im Lehrplan der Grundschule für Bewegung und Sport als eine pädagogische Sinnperspektive abgebildet. Anliegen dieses Forschungsprojektes ist es, einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung des Bewegungs- und Sportunterrichts in der Grundschule zu leisten.Anhand einer begründeten Auswahl von sechs verschiedenen Aufgabenstellungen soll aufgezeigt werden, ob und inwiefern diese für die Förderung der Leistungsbereitschaft des Kindes dienlich sein können.

Ein Workshop als sicherer Raum zur Sensibilisierung für Geschlechterbewusstsein bei Lehramtsstudierenden

Kooperation mit: PH Salzburg, Bundeszentrum für Geschlechterpädagogik und -forschung
Projektbeteiligung KPH: Silvia Kramreiter, Michael Holzmayer
Laufzeit: SoSe 2017 - SoSe 2019

Das Projekt ist ein selbstständiges Teilprojekt des von HS-Prof. Dr. Andrea Bramberger (PH Salzburg) geleiteten Forschungsprojektes Soziale Räume für egalitäre Bildungsbeteiligung - Fokus Geschlecht, das vom Bundeszentrum für Geschlechterpädagogik und -forschung unterstützt wird. Im Teilprojekt der KPH Wien/Krems soll der Workshop „Diversität in der Grundschule", der im Sommersemester 2018 zum insgesamt 5. Mal für die Studierenden im zweiten Semester der KPH Wien/Krems an beiden Standorten und aufgeteilt an drei Terminen stattfindet, einer näheren Betrachtung unterzogen werden. Dieser 3-stündige Workshop zielt darauf ab, gemeinsam Schritte hin zu einer geschlechterbewussten Grundhaltung zu unternehmen, die eine zentral Voraussetzung für einen produktiven Umgang mit Diversität im Klassenzimmer ist. Leitgedanke dabei ist nicht die „Gleichmacherei", sondern im Gegenteil die Anerkennung von Diversität.
Ziel des Projekts ist es, diese Workshops zu konzipieren, durchzuführen und einer detaillierten Analyse — sowohl inhaltlich, als auch evaluativ — zu unterziehen. Es soll dabei erforscht werden, inwiefern durch diese Workshops ein Anstoß für ein Geschlechterbewusstsein geschaffen werden kann.

English language teaching in inclusive settings

Kooperation mit: PH Oberösterreich
Projektbeteiligung KPH: Astrid Ebenberger 
Laufzeit: SoSe 2017 – SoSe 2019

Das vorliegende Forschungsprojekt fokussiert den inklusiven Fremdsprachenunterricht. Als erkenntnisleitend dienen dazu einerseits qualitative Interviews mit SonderschullehrerInnen im Hinblick auf ihre bisherigen Erfahrungen in der Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, anderseits die Auseinandersetzung mit Modellen zur Fremdsprachendidaktik und zur allgemeinen inklusiven Didaktik. Der Erkenntnistransfer mündet in der Entwicklung von Lehreinheiten zum inklusiven Fremdsprachunterricht in der Primarstufe und Sekundarstufe I unter der besonderen Berücksichtigung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Formative Evaluation des Projektes "MINT 3 D-Druck Initative"

Auftraggeber: BMBWF
Projektleitung: Timo Finkbeiner
Laufzeit: SoSe 2018 – SoSe 2019/20

3D-Druck ermöglicht auf digitalem Weg Gelegenheiten kreativer und experimenteller Umsetzung. Zemtrale Zielsetzung des Projektes ist es Schüler*innen gleichermaßen mit MINT-Themenstellungen anzusprechen. Die formative Evaluation begleitet Prozesse der Entwicklung, Gestaltung und Erprobung von Unterrichtssequenzen an mehreren Pilotschulen österreichweit und legt dabei den Fokus auf das Interesse und die Gestaltungsmöglichkeiten der Schüler*innen.

Interreligiöses Lernen im freikirchlichen Religionsunterricht. Neue Fragen und Impulse durch ein neues Unterrichtsfach

Projektleitung: Paul R. Tarmann
Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019

Aufbauend auf die bisherigen Untersuchungen der Curricula der österreichischen Pädagogischen Hochschulen zum Wortfeld „Interreligiöse Kompetenz“ (IRK) im Rahmen eines Forschungsprojektes des Spezialforschungsbereichs ‚Interreligiosität‘ zur ‚PädagogInnenbildung_Neu‘ soll hier die Semantik des Wortfeldes IRK bei einer religiösen Gruppe untersucht werden. Es wird angenommen, dass Konzepte der IRK besonders helfen, weitere Fragen in Bezug auf den freikirchlichen Religionsunterricht (FKR) empirisch festzuhalten, weil IRK ein Indikator für den Umgang mit anderen Fragen ist. Ziel des Forschungsprojektes ist die Erhebung des Ist-Zustandes im schulischen Alltag verglichen mit dem theoretischen Idealbild. Der Nutzen dieser Studie sollen eine Handreichung für RL und qualitativ angepasste Fortbildungs-Angebote durch das Institut Fortbildung Religion der KPH Wien/Krems sein, die Konzepte der IRK freikirchlichen Lehrkräften vorstellen soll.

Lehrbuch: Spiritualität oder Rituale: Innere Erziehung anhand der islamischen Riten der Pilgerfahrt

Projektleitung: Kerim Edipoglu
Laufzeit: WiSe 2018/19 - WiSe 2019

In diesem Lehrbuch soll die innere Dimension der islamischen Rituale mit Bezug auf den Islamischen RU erforscht werden. Dieser Aspekt kommt in der Praxis meist zu kurz. In dem Lehrbuch sollen Hilfestellungen erarbeitet werden, wie das Thema Pilgerfahrt nach Mekkah (Haddsch) unter Einbeziehung der islamischen Primärquellen und der Denkanstöße der Gelehrten, Mystiker u.a. für den IRU spirituell aufbereitet werden kann. Die Pilgerfahrt wurde deshalb gewählt, weil sie als islamische Säule zwischen den islamischen Gruppierungen unumstritten ist und weil sie gleichzeitig durch konkrete Riten eine große Anzahl von spirituellen Bezugspunkten aufweise.

Lernen 4.0 – Digitale Grundbildung mit Schwerpunkt Primar- und Sekundarstufe I 

Projektleitung: Sonja Gabriel
Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019

Die Vermittlung digitaler Kompetenzen erscheint in unserer Gesellschaft als immer stärker relevant und stellt Lehrende und Lernende in Schule und Hochschule vor neue Herausforderungen. Alle Schülerinnen und Schüler – bereits ab der Volksschule – sollen Medienkompetenzen erwerben, im kritischen Umgang mit Informationen und Daten geschult sein, sich sicher im Internet bewegen und auch Wissen über Technik, Coding und Problemlösestrategien erwerben. 10 Pilotschulen werden in einem Schulentwicklungsprozess begleitet, der darauf abzielt, die Vorgaben des Bundesministeriums für Bildung in Bezug auf die Vermittlung von digitalen Kompetenzen (digikomp4 bzw. digikomp8 sowie digikompP und Digitale Grundbildung) zu erfüllen.

NÖ begabt 5-7

Kooperation mit: PH Niederösterreich
Projektbeteiligung KPH: Gregor Kremser
Laufzeit: WiSe 2014/15 – SoSe 2019

Bei Kindern zwischen fünf und sieben Jahren (letztes Kindergartenjahr bis zweite Klasse Volksschule) sollen unter Miteinbeziehung der Eltern und PädagogInnen mathematische (Teilprojektverantwortung: PH Niederösterreich) und bildnerische (Teilprojektverantwortung: KPH Wien/Krems) Begabungen identifiziert und ihre Entwicklung über drei Jahre begleitet werden. Der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund in NÖ spiegelt sich in der Stichprobe an 16 Standorten in ganz NÖ wieder. Dieser Realität wird sowohl im Erhebungsdesign als auch bei der Begabungsidentifizierung Rechnung getragen. Die Ergebnisse des Projekts sollen in weiterer Folge den PädagogInnen helfen Beganungen zu erkennen, um entsprechende Fördermaßnahmen ergreifen zu können.

RaumBildung 5

Kooperation mit: BMB
Projektbeteiligung KPH: Katharina Rosenberger
Laufzeit: WiSe 2016/17 - SoSe 2019

In Weiterführung der in den letzten Jahren bereits in Zusammenarbeit mit dem bmbk/bmbf (ab 2017 mit AUVA - Allgemeine Versicherungsanstalt) entstandenen Publikationen "RaumBildung" (2012, hg. von Franz Hammerer), "RaumBildung 2" (2014), hg. von Franz Hammerer/Katharina Rosenberger), "RaumBildung 3" (2015, hg. von Franz Hammerer/Katharina Rosenberger), "RaumBildung 4" (2017, in Vorbereitung, hg. von Franz Hammerer/Katharina Rosenberger 4" (2017, in Vorbereitung, hg. von Franz Hammerer/Katharina Rosenberger) soll im Studienjahr 2017/18 ein fünfter Band publiziert werden. Die Publikation soll mehrere Schulen, die architektonisch und pädagogisch interessant umgebaut oder neugebaut wurden, porträtieren.

SAPELTA: Self-Assessment for Primary English Language Teachers in Austria

Kooperation mit: PH Wien
Projektbeteiligung KPH: Georg Hellmayr
Laufzeit: WiSe 2018/19 - SoSe 2019

Erstellen einer Übersicht der Qualifikationsanforderungen an PrimarstufenpädagogInnen auf der Basis eines Korpus aus fachwissenschaftlichen Publikationen. Ermitteln der Gewichtung der Qualifikationsanforderungen auf Basis der Korpora. Stimulation/Motivation von Eigeninitiative und Selbststudium von Studierenden/Lehrenden mit dem Ziel positive Washback-Effekte auf Curriculumsentwicklung, Lehre und Selbststudium durch die Systemmatisierung von Reflexionsprozessen zu erzielen. Publikation und Dissemination von SAPELTA an Pädagogischen Hochschulen. 

Schuleingangsphase in Österreich

Projektleitung: Ulrike Fajtak, Kerstin Schmidt-Hönig
Laufzeit: SoSe 2017 – SoSe 2018

Die Publikation ist als Gemeinschaftsprojekt von Mitgliedern des Kompetenzzentrums für Elementar- und Grundschulpädagogik geplant. Ausgehend von systemischen und psychologischen Voraussetzungen werden unter Berücksichtigung der österreichischen Lehr- und Bildungspläne Grundlagentexte zur Komplexität des Übergangs von elementaren Bildungseinrichtungen in die Primarstufe erstellt.

Spielend über Menschenrechte lernen II. Bedeutung digitaler Spiele für die Menschenrechtspädagogik

Projektleitung: Sonja Gabriel
Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019

Das pädagogische Potential von kommerziellen Computerspielen und Serious Games wurde bereits lerntheoretisch beschrieben und ansatzweise empirisch nachgewiesen (Gee 2007, Ritterfeld et al. 2009). Digitale Spiele werden in den letzten Jahren allerdings auch immer häufiger eingesetzt, um Veränderungen im Verhalten und in der Einstellung von Menschen zu erzielen (Games for change). Im Rahmen dieses Projekts werden digitale Spiele (Serious Games und kommerzielle Games) untersucht, wie sie für die Menschenrechtspädagogik dienlich sein können. Nachdem sich Teil 1 des Projekts auf digitale Spiele zum Thema Armut konzentrierte, wendet sich dieses Projekt der Vermittlung anderer Menschenrechte zu.

SQA-Evaluationsprojekt: Aspekte von Schulqualität - Eine schulinterne Maßnahme zur Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung

Projektleitung KPH: Rudolf Beer
Laufzeit: WiSe 2018/19 - SoSe 2019

Die Forderung an die Einzelschulen Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung (vgl. § 18 Bundes-Schulaufsichtsgesetz bzw. § 56 Schulunterrichtsgesetz) zu setzen, stellt die Schulen vor Herausforderungen. Der Schwerpunkt in der neuen Primarstufenlehrer/innenausbildung: Die Schule als sich selbst entwickelnde Organisation soll dem Rechnung tragen. Im Modul prim8-03: Evaluationsmethoden für Schul- und Lernkonzepte sollen Studierende schulische Evaluationsprojekte begleiten, Evaluationsinstrumente entwickeln, Daten auswerten sowie Ergebnisse darstellen, bewerten und rückmelden. Im Zuge der Lehrveranstaltung SE Evaluationsprojekte – Schulentwicklung bietet es sich an, solch eine Schulevaluation für eine interessierte, engagierte Schule im pädagogischen Feld durchzuführen. Mit der geplanten Kooperation zwischen Dr. Beer (Institut Ausbildung) und Dir. Bannert, MA (Praxisvolksschule Krems-Mitterau) verbinden sich curriculare Ausbildungsziele mit dem Ziel der Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung an der Praxisvolksschule.

SU-NAWI-BLOG. Ein BLOG zu den naturwissenschaftlich-technischen Themen des Sachunterrichts

Projektleitung: Christian Nosko
Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019

Im Rahmen dieses Entwicklungsprojekts soll ein Blog zu den naturwissenschaftlich-technischen Themen des Sachunterrichts entstehen. In dem Blog werden naturwissenschaftlich-technische Themen aufgegriffen, die für einen zeitgemäßen Sachunterricht von Bedeutung sind. Insofern sind Beiträge zu Forschung sowie außerschulischen Lernorten (z.B. Sonderausstellungen in Museen), fachdidaktische Themen aber auch Links zu naturwissenschaftlichen Portalen im WWW geplant. Darüber hinaus sind Wissenstests und Concept Refresher zur Festigung fachlicher Grundlagen denkbar. Zielgruppe: Studierende für das Lehramt im Bereich der Primarstufe sowie Primarschullehrerinnen und -Lehrer.

TI-T3 Austria

Kooperation mit: Texas Instrument Germany GmbH
Projektbeteiligung KPH: Thomas Müller
Laufzeit: WiSe 2012/13 – WiSe 2018/19

In Kooperation mit Texas Instruments unterstützt dieses Projekt den sinnvollen Technologieeinsatz im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht. Alle Fortbildungsinhalte und -materialien sind aus dem Unterricht erwachsen und unmittelbar für den Unterricht geeignet.

Vernetzung von Theorie und Praxis - Planung von kompetenzorientiertem Musikunterricht in der Primarstufe

Kooperation mit: PH NÖ, PH Wien
Projektbeteiligung KPH: Freya Hanser, Leonore Donat, Richard Pirolt
Laufzeit: WiSe 2017 - SoSe 2019

Das Bewusstsein, dass musikbezogene Bildung nicht nur auf messbare kognitive Fähigkeiten und vorzeigbares Können reduziert werden kann, sondern aus dem praktischen Tun heraus persönliche Lernhaltungen entwickelt werden sollen, muss in der gesamten Ausbildung geschaffen werden und bildet die Grundlage für kompetenzorientierten Unterricht. 
Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, ob die Praxislehrer*innen/Mentor*innen die Hilfestellungen der KPH als ausreichend empfinden, um mit den Studierenden im Unterrichtspraktikum kompetenzorientierten Unterricht zu planen und durchzuführen. Dazu erhalten die Praxislehrer*innen/Mentor*innen im Vorfeld das Kompetenzmodell und im Anschluss einen Online-Fragebogen, der klären soll, ob bzw. welche Unterstützung von Seiten der KPH gewünscht wird.

Wortverständnis in Theorie und Praxis

Projektleitung: Brigitte Haushofer
Laufzeit: WiSe 2018/19 - SoSe 2019

In der Grundschule wird den Kindern nicht nur die Lese- und Schreibfähigkeit im Deutschunterricht vermittelt, sondern es werden komplexere sprachliche Anforderungen an sie gestellt, wie sie unter anderem auch im Lehrplan un in den Bildungsstandards aufgelistet sind. Im Modell von Rosebrock und Nix ist die kleinste Einheit des Leseprozesses die Wortidentifikation, die ohne Wortschatz nicht möglich ist. Daher ist dem Wortverständnis bzw. der Wortschatzdidaktik im Unterricht seitens der Lehrpersonen große Aufmerksamkeit beizumessen. Fehlender Wortschatz kann bei den Schüler*innen und Schülern in allen schulischen Bereichen zu Problemen führen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts soll herausgefunden werden, welche wortschatzdidaktischen Kompetenzen Studierende aufweisen bzw. im Laufe des Studiums erwerben. Ein Abgleich mit der Schulpraxis wird durchgeführt.

Zivilcourage 2.0: Mechanismen und Wirkungsweisen zivilcouragierter Interventionen durch Jugendliche im Umgang mit wahrgenommener Gewalt im Internet

Kooperation mit: Universität Wien, Institut für Soziologie
Projektbeteiligung KPH: Ingrid Kromer
Laufzeit: SoSe 2017 - SoSe 2019; Fördergeber: FFG (KIRAS)

Das Projekt Zivilcourage 2.0 rückt das bislang in der Forschung kaum berücksichtigte hohe Präventionspotenzial jugendlicher Online-Bystander (= unbeteiligte Dritte bei medial vermittelter Gewalt im Internet) in den Mittelpunkt. Ziel ist es, jene Faktoren, Mechanismen und Wirkungsweisen zu identifizieren, die zivilcouragiertes Handeln Jugendlicher in Online-Kontexten fördern oder hemmen. Neben einem dringend notwendigen Beitrag zur Grundlagenforschung wird in Zusammenarbeit mit den KooperationspartnerInnen aus der Praxis (ÖIAT, MKÖ, BM.I) ein jugendgerechtes Interventions-repertoire sowie ein umfassendes Informations-, Schulungs- und Trainingsangebot ausgearbeitet, um Zivilcourage von Mädchen und Burschen auch im Internet nachhaltig zu fördern.

Zum Einsatz der Software „Minecraft“ im technischen Werkunterricht der Volksschule

Projektleitung: Michael Nader
Laufzeit: SoSe 2018 – SoSe 2019

Mit dem Projekt werden die Einstellungen von Primarstufen-Studierenden im sechsten Semester mittels qualitativer Methodik erhoben, welche sie zum Einsatz von Digital Game-Based Learning am Beispiel der Software "Minecraft" im technischen Werkunterricht der Volksschule haben. Die Ergebnisse sollen sowohl einen Beitrag zur Fachdidaktik der technischen Werkerziehung liefern, als auch zur Entwicklung der hochschulischen Lehre unter Perspektive der Digitalisierung beitragen.

2018

Begabungsförderung als Kinderrecht im Kontext sprachlicher, ethnischer und sozialer Diversität

Kooperation mit: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Projektbeteiligung KPH: Katharina Rosenberger
Laufzeit: SoSe 2015 – SoSe 2018

Das Forschungsprojekt geht von der Fragestellung aus, wie und woran sich Begabungsförderung im Unterricht zeigt und in welcher Weise das Ineinandergreifen von professionellen Einstellungen, lernerorientiertem Unterricht, Schulleitung sowie schulentwicklerischen Bestrebungen die Entwicklung von Potentialen, Fähigkeiten und Interessen der Lernenden unterstützt. Das Forschungsteam besteht aus VertreterInnen von vier Pädagogischen Hochschulen und einer Universität. Geplant ist, sechs auszuwählende Schulen unterschiedlicher Schularten verteilt in drei österreichischen Bundesländern zu beforschen.

Flexible Möbel für einen differenzierten Unterricht

Kooperation mit: VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken
Projektbeteiligung KPH: Katharina Rosenberger, Franz Hammerer
Laufzeit: WiSe 2016/17 – SoSe 2018

Es handelt sich um eine Auftragsforschung. Auftraggeber ist die Firma „VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken“ (Deutschland), eine der größten Komplettanbieter für Schulmöbel in Europa, mit der die ProjektleiterInnen im Rahmen verschiedener Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den letzten Jahren Kontakt aufgebaut haben. Ziel der Studie: „VS Schulmöbel“ wird in einer Wiener Pflichtschule einige Klassen mit innovativen Möbeln ausstatten. Das Forschungsteam wird einerseits den Abstimmungsprozess der Firma mit dem Schulteam (Erstellung eines Ausstattungskonzepts) wissenschaftlich begleiten und andererseits die ‚Inbesitznahme‘ und Nutzung des Mobiliars durch die AkteurInnen dokumentieren und an die Firma zurückspiegeln.

Food Jungle - Evaluation einer Gaming-App zur gesunden Ernährung

Kooperation mit: IBM Österreich und dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Projektbeteiligung KPH: Sonja Gabriel
Laufzeit: SoSe 2018

In Kooperation mit IBM Österreich und dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger wurde mit SchülerInnen, die Gaming-App Food Jungle entwickelt. Die Evaluation des Spiels möchte einen Einblick geben, was die am Projekt beteiligten SchülerInnen gelernt haben, ob es Unterschiede in der Einstellung zur gesunden Ernährung gibt, je nachdem, ob über Ernährung gelesen oder das Spiel gespielt wird und wie Lehrpersonen über den Einsatz derartiger Spiele im Unterricht denken. Neben Gruppendiskussionen mit den SchülerInnen einer NMS wird ein Online-Fragebogen für LehrerInnen eingesetzt.

Iderblog

Projektleitung: Sonja Gabriel
Laufzeit: WiSe 2014/15 – WiSe 2017/18

Im Projekt wird eine Internetplattform, die es SchülerInnen ermöglicht, ihre Erlebnisse am Computer, an Tablets oder anderen mobilen Endgeräten zu schreiben und einer breiten Öffentlichkeit über das Internet zur Verfügung zu stellen. Das Geschriebene wird mit Hilfe eines intelligenten Wörterbuchs auf Fehler analysiert und dem/der SchülerIn Hilfen gegeben, wie er/sie die Wörter richtig schreiben kann.

Interreligiöse Bildung durch digitale Games

Projektleitung: Sonja Gabriel
Laufzeit: WiSe 2015/16 – SoSe 2018

Neben Cartoons, Filmen, Büchern und anderen postmodernen Medien finden sich Anspielungen auf Religion oder religiöse Elemente eben auch in Computerspielen, die mittlerweile ihrerseits zu einem Massenphänomen geworden sind. Nicht nur in den Spielen findet eine Auseinandersetzung mit interreligiösen Themen statt, sondern auch außerhalb – in Foren und Blogbeiträgen wird über Szenen in Spielen diskutiert. Da digitale Games im Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen eine stets stärker werdende Bedeutung erlangen, stellt sich die Frage, wie die Aspekte, die in kommerziellen und Serious Games zu Religion, religiösen Themen und Symbolen vorkommen, für interreligiöse Bildung im schulischen Kontext genützt werden können.

Interreligiöse Kompetenz (IRK) in den Curricula der Pädagogischen Hochschulen im Rahmen der Pädagoginnenbildung_Neu. Eine explorative Erhebung

Kooperation mit: PPH Linz, PPH Graz
Projektleitung: Karsten Lehmann
Laufzeit: WiSe 2016/17 – WiSe 2017/18

Mit dem 2013er "Bundesrahmengesetz zur Einführung einer neuen Ausbildung für Pädagoginnen und Pädagogen" ist u.a. festgeschrieben worden, dass die Vermittlung interreligiöser Kompetenz Bestandteil neu zu erarbeitender B.A. Curricula werden solle. Im 129. Bundesgesetz zur "Änderung des Hochschulgesetzes" 2005 wurde dies nochmals bestätigt. Der Verweis auf 'Religion' und 'Interreligiosität' kann dabei als Marker für sehr viel umfassendere Pluralisierungsprozesse in der österreichischen Gesellschaft gesehen werden – etwa im Gefolge zunehmender Zuwanderung, Globalisierung und gesellschaftlicher Pluralisierung.

Lost My Way. Evaluation des Lernzuwachses eines Geometrie-Spiels

Projektleitung: Sonja Gabriel
Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2018

Die Nutzung digitaler Medien im schulischen Bereich zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen wird bereits seit einigen Jahren forciert. Digitale Spiele sind aus der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Dieses Projekt möchte daher untersuchen, ob das eigens für den schulischen Unterricht (Geometrie mit Schwerpunkt auf: Translation, Rotation und Reflexion) konzipierte Lernspiel Lost My Way einen tatsächlichen Lernzuwachs bringt.

Methods for ESD-competencies and curricula (Erasmus+)

Projektleitung: Johannes Lindner
Laufzeit: WiSe 2015/16 – SoSe 2018

Das Kernziel des Projekts ist die Implementierung von Schlüsselkompetenzen von Entrepreneurship in die Curricula von Berufsschulen. Die Module, die in diesem Projekt entwickelt werden, sind handlungsorientiert, lernendenzentriert und praxisorientiert, da eine Zusammenarbeit mit regionalen Firmen angestrebt wird.

Religiöse Diversität an Schulen

Kooperation mit: Universität Wien
Projektleitung: Doris Lindner
Laufzeit: WiSe 2014/15 – WiSe 2017/18

Unterschiedliche religiöse Überzeugungen und daraus hervorgehende Bedürfnisse der am Schulleben beteiligten Menschen stellen PädagogInnen vor neue Herausforderungen. Ein aktives und wertschätzendes Wahrnehmen von religiöser Vielfalt fördert Pluralitätskompetenz und trägt damit zu einem demokratischen und friedlichen Miteinander in der Schule bei. Wie wird nun religiöse Diversität an Schulen wahrgenommen? Und wie beeinflusst diese Wahrnehmung pädagogisches Handeln? Diese Fragen möchte ein interreligiös und interdisziplinär zusammengesetztes ForscherInnenteam aus KPH, IRPA und Universität Wien anhand einer qualitativen Studie an einer NMS in Wien beantworten.

READY - Religious Education and Diversity

Projektleitung: Heinz Ivkovits
Laufzeit: WiSe 2015/16 – SoSe 2018

Das Projekt fokussiert auf die Erhöhung der Qualität der Ausbildung von ReligionslehrerInnen der Sekundarstufe. Durch gegenseitige Studienbesuche sollen Studierende Ideen, Methoden und Eindrücke austauschen und damit jene Kompetenzen erwerben, die für den Umgang mit religiöser und kultureller Diversität im Unterrichtsalltag benötigt werden.

RIF-3D - Raumintelligenzförderung durch Bereitstellung von freien 3D-Tests

Projektleitung: Thomas Müller
Laufzeit: SoSe 2016 – SoSe 2018

Lehrkräften soll ein praxistaugliches Werkzeug in die Hand gegeben werden, um einzelne Faktoren der Intelligenzfacette „Raumvorstellungs-fähigkeit“ bei ihren Schülerinnen und Schülern messen zu können. Dazu werden Tests, die der Altersgruppe der Sekundarstufe 1 samt Nahtstellenbereichen (9 – 15 Jahre) angepasst sind, erstellt. Diese Tests werden normiert und sollen den österr. Lehrkräften kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Think Spatial

Kooperation mit: BOKU Wien (Sparkling Science)
Projektbeteiligung KPH: Sonja Gabriel
Laufzeit: WiSe 2014/15 – SoSe 2018

Die drei wissenschaftlichen Hauptziele des Projekts sind 1) Untersuchung der aktuellen Rolle von WebGIS-Anwendungen im Schuleinsatz und Anforderungen an einen fächerübergreifenden Einsatz ebendieser im Unterricht, 2) Entwicklung eines für den Schulalltag tauglichen, generischen und interaktiven Lernwerkzeug und 3) Evaluierung der erstellten Anwendung.

Schule im Kopf – Vorstellungen über Schule aus Perspektive von Kindern und zukünftigen Lehrer/innen. Eine explorative, qualitative Studie zu einem innovativen Konzept von Schule

Projektleitung: Rudolf Beer
Laufzeit: WiSe 2015/16 – WiSe 2017/18

Kinder und Lehrer/innen zählen, neben den Eltern, zu den zentralen Akteuren im Bildungssystem. Unterschiedliche Vorstellungen, Bilder und Paradigmen treffen hier aufeinander und führen zu Konflikten. Gerade solche unterschiedlichen Vorstellungen über die Schule bilden den Kernpunkt der projektierten bildungswissenschaftlichen Studie. Diese explorative Studie will sich mit diesen unterschiedlichen Perspektiven auseinandersetzen und den unterschiedlichen Sichtweisen nachgehen, die Differenzen herausstellen und auf Seite der Studentinnen und Studenten Rollenstereotypen als Ausgangspunkt für reflexive Weiterentwicklungen aufdecken.

Youth Start (Erasmus+)

Projektleitung: Johannes Lindner
Laufzeit: SoSe 2015 – SoSe 2018

Entrepreneurship Education in der Regelschule ist ein wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit, da damit gelernt wird, wie man an Wirtschaft und Gesellschaft partizipieren kann. Im Rahmen des EU-Projekts "Youth Start – Entrepreneurial Challenges" innerhalb des Programms Erasmus+, Leitaktion 3 zur Unterstützung zukunftsweisender Initiativen, kooperieren die Bildungsministerien Portugals, Spaniens, Sloweniens, Luxemburgs und Österreichs. Die "Youth Start – Entrepreneurial Challenges“ werden in Österreich entwickelt und im Rahmen eines Feldversuches auf allen Bildungsebenen eingesetzt. Für die wissenschaftliche Begleitung ist Dänemark in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für wertebasierte Wirtschaftsdidaktik der KPH Wien/Krems verantwortlich.