2019

Bilder von Jugendlichen zu Flucht und geflüchteten Menschen. Eine schulische Innenperspektive zum Umgang mit Fremden 

Projektleitung: Doris Lindner

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019  

Die Integration von geflüchteten jungen Menschen in das Schulsystem nimmt zweifellos noch immer eine Sonderstellung ein. Dabei ist einerseits die Frage relevant, wie sich die dadurch gestiegene Bildungsnachfrage und -beteiligung auf schulische Strukturen auswirken und wie Erziehung und Bildung angesichts dieser veränderten Rahmenbedingungen gelingen kann. Andererseits interessiert die Frage, wie Prozesse sozialer Interaktion, Verständigung und Aushandlung, in denen andere als Fremde konstruiert und symbolische Grenzen markiert werden, in Schulen ihre Wirkung zeigen. Ziel des Projektes ist es, differenzierte Aspekte der Situation in Schulen darzustellen. Dazu werden in einem ersten Teilprojekt Sichtweisen von Schüler_innen auf Flucht und Geflüchtete erhoben. Die Gruppengespräche sollen Einblicke darüber geben, welche Wahrnehmungen, Einstellungen und Haltungen Schüler_innen zum Thema haben und wie sie ein Zusammenleben in der Schule gestalten (möchten).

Die Bedeutung der Aufgabenstellung für die Förderung der Leistungsbereitschaft des Kindes in der Grundschule im Unterrichtsfach Bewegung und Sport         

Projektleitung: Eveline Schmid

Laufzeit: WiSe 2016/17 – SoSe 2019

Das Streben nach Leistung stellt ein zentrales Motiv des Sports dar. "Leisten" und "Leistung" zählen auch zu den zentralen Themen des Bewegungs- und Sportunterrichts in der Grundschule. Der Erfahrungs- und Lernbereich "Leisten" wird im Lehrplan der Grundschule für Bewegung und Sport als eine pädagogische Sinnperspektive abgebildet. Anliegen dieses Forschungsprojektes ist es, einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung des Bewegungs- und Sportunterrichts in der Grundschule zu leisten.
Anhand einer begründeten Auswahl von sechs verschiedenen Aufgabenstellungen soll aufgezeigt werden, ob und inwiefern diese für die Förderung der Leistungsbereitschaft des Kindes dienlich sein können.

Ein Workshop als sicherer Raum zur Sensibilisierung für Geschlechterbewusstsein bei Lehramtsstudierenden

Kooperation mit: PH Salzburg, Bundeszentrum für Geschlechterpädagogik und - forschung

Projektbeteiligung KPH: Silvia Kramreiter, Michael Holzmayer         

Laufzeit: SoSe 2017 - SoSe 2019

Das Projekt ist ein selbstständiges Teilprojekt des von HS-Prof. Dr. Andrea Bramberger (PH Salzburg) geleiteten Forschungsprojektes Soziale Räume für egalitäre Bildungsbeteiligung - Fokus Geschlecht, das vom Bundeszentrum für Geschlechterpädagogik und -forschung unterstützt wird. Im Teilprojekt der KPH Wien/Krems soll der Workshop „Diversität in der Grundschule", der im Sommersemester 2018 zum insgesamt 5. Mal für die Studierenden im zweiten Semester der KPH Wien/Krems an beiden Standorten und aufgeteilt an drei Terminen stattfindet, einer näheren Betrachtung unterzogen werden. Dieser 3-stündige Workshop zielt darauf ab, gemeinsam Schritte hin zu einer geschlechterbewussten Grundhaltung zu unternehmen, die eine zentral Voraussetzung für einen produktiven Umgang mit Diversität im Klassenzimmer ist. Leitgedanke dabei ist nicht die „Gleichmacherei", sondern im Gegenteil die Anerkennung von Diversität.
Ziel des Projekts ist es, diese Workshops zu konzipieren, durchzuführen und einer detaillierten Analyse — sowohl inhaltlich, als auch evaluativ — zu unterziehen. Es soll dabei erforscht werden, inwiefern durch diese Workshops ein Anstoß für ein Geschlechterbewusstsein geschaffen werden kann.

English language teaching in inclusive settings

Kooperation mit: PH Oberösterreich

Projektbeteiligung KPH: Astrid Ebenberger 

Laufzeit: SoSe 2017 – SoSe 2019

Das vorliegende Forschungsprojekt fokussiert den inklusiven Fremdsprachenunterricht. Als erkenntnisleitend dienen dazu einerseits qualitative Interviews mit SonderschullehrerInnen im Hinblick auf ihre bisherigen Erfahrungen in der Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, anderseits die Auseinandersetzung mit Modellen zur Fremdsprachendidaktik und zur allgemeinen inklusiven Didaktik.
Der Erkenntnistransfer mündet in der Entwicklung von Lehreinheiten zum inklusiven Fremdsprachunterricht in der Primarstufe und Sekundarstufe I unter der besonderen Berücksichtigung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Heuristische Bildung im Mathematikunterricht der Sekundarstufe     

Projektleitung: Peter Hauer-Typpelt

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019

Entwickeln und Fördern der Problemlösekompetenz ist eine der größten Herausforderungen im Mathematikunterricht. In einem zweijährigen Projekt soll geklärt werden, ob es möglich ist, durch den Einsatz von strukturverwandten Aufgaben die mathematische Problemlösekompetenz aber auch Schlüsselkompetenzen zum Problemlösen im erweiterten Sinn im schulischen Mathematikunterricht zu entwickeln. Das Projekt basiert auf bereits durchgeführten Arbeiten zum Themenbereich „Problemlösen im Mathematikunterricht” von Petra Hauer-Typpelt und Johanna Kittler, zu denen auch bereits Publikationen vorliegen.

Inklusion. Eine menschenrechtliche Herausforderung für die Pädagogik

Projektleitung: Rudolf Beer, Oskar Dangl          

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019         

Es handelt sich um ein mehrperspektivisches Projekt, das auf einem Mixed-Methods-Ansatz basiert. Wegen seiner Komplexität ist es in mehrere Bausteine (Subprojekte) gegliedert: A) Inklusion als menschenrechtliche Forderung; B) Inklusive Kompetenz. Zur Modellierung und Entwicklung eines Erhebungsinstruments; C) Unterwegs zu einem neuen Bildungsverständnis? D) Kennzeichen einer guten inklusiven Schule; E) Haltungen und Einstellungen Studierender gegenüber Inklusion.
So könnten wir der aktuellen Forderung nach einem empirisch versierten Nachdenken über pädagogische Maßstäbe und dem „Idealbild des empirisch versierten Philosophen im Felde der Pädagogik“ näherkommen.

Interreligiöses Lernen im freikirchlichen Religionsunterricht. Neue Fragen und Impulse durch ein neues Unterrichtsfach

Projektleitung: Paul R. Tarmann           

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019

Aufbauend auf die bisherigen Untersuchungen der Curricula der österreichischen Pädagogischen Hochschulen zum Wortfeld „Interreligiöse Kompetenz“ (IRK) im Rahmen eines Forschungsprojektes des Spezialforschungsbereichs ‚Interreligiosität‘ zur ‚PädagogInnenbildung_Neu‘ soll hier die Semantik des Wortfeldes IRK bei einer religiösen Gruppe untersucht werden. Es wird angenommen, dass Konzepte der IRK besonders helfen, weitere Fragen in Bezug auf den freikirchlichen Religionsunterricht (FKR) empirisch festzuhalten, weil IRK ein Indikator für den Umgang mit anderen Fragen ist. Ziel des Forschungsprojektes ist die Erhebung des Ist-Zustandes im schulischen Alltag verglichen mit dem theoretischen Idealbild. Der Nutzen dieser Studie sollen eine Handreichung für RL und qualitativ angepasste Fortbildungs-Angebote durch das Institut Fortbildung Religion der KPH Wien/Krems sein, die Konzepte der IRK freikirchlichen Lehrkräften vorstellen soll.

Lehrbuch: Spiritualität oder Rituale: Innere Erziehung anhand der islamischen Riten der Pilgerfahrt

Projektleitung: Kerim Edipoglu      

Laufzeit: WiSe 2018/19 - WiSe 2019

In diesem Lehrbuch soll die innere Dimension der islamischen Rituale mit Bezug auf den Islamischen RU erforscht werden. Dieser Aspekt kommt in der Praxis meist zu kurz. In dem Lehrbuch sollen Hilfestellungen erarbeitet werden, wie das Thema Pilgerfahrt nach Mekkah (Haddsch) unter Einbeziehung der islamischen Primärquellen und der Denkanstöße der Gelehrten, Mystiker u.a. für den IRU spirituell aufbereitet werden kann. Die Pilgerfahrt wurde deshalb gewählt, weil sie als islamische Säule zwischen den islamischen Gruppierungen unumstritten ist und weil sie gleichzeitig durch konkrete Riten eine große Anzahl von spirituellen Bezugspunkten aufweise.

Lernen 4.0 – Digitale Grundbildung mit Schwerpunkt Primar- und Sekundarstufe I 

Projektleitung: Sonja Gabriel

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019 

Die Vermittlung digitaler Kompetenzen erscheint in unserer Gesellschaft als immer stärker relevant und stellt Lehrende und Lernende in Schule und Hochschule vor neue Herausforderungen. Alle Schülerinnen und Schüler – bereits ab der Volksschule – sollen Medienkompetenzen erwerben, im kritischen Umgang mit Informationen und Daten geschult sein, sich sicher im Internet bewegen und auch Wissen über Technik, Coding und Problemlösestrategien erwerben. 10 Pilotschulen werden in einem Schulentwicklungsprozess begleitet, der darauf abzielt, die Vorgaben des Bundesministeriums für Bildung in Bezug auf die Vermittlung von digitalen Kompetenzen (digikomp4 bzw. digikomp8 sowie digikompP und Digitale Grundbildung) zu erfüllen.

NÖ begabt 5-7

Kooperation mit: PH Niederösterreich

Projektbeteiligung KPH: Gregor Kremser

Laufzeit: WiSe 2014/15 – SoSe 2019

Bei Kindern zwischen fünf und sieben Jahren (letztes Kindergartenjahr bis zweite Klasse Volksschule) sollen unter Miteinbeziehung der Eltern und PädagogInnen mathematische (Teilprojektverantwortung: PH Niederösterreich) und bildnerische (Teilprojektverantwortung: KPH Wien/Krems) Begabungen identifiziert und ihre Entwicklung über drei Jahre begleitet werden. Der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund in NÖ spiegelt sich in der Stichprobe an 16 Standorten in ganz NÖ wieder. Dieser Realität wird sowohl im Erhebungsdesign als auch bei der Begabungsidentifizierung Rechnung getragen. Die Ergebnisse des Projekts sollen in weiterer Folge den PädagogInnen helfen Beganungen zu erkennen, um entsprechende Fördermaßnahmen ergreifen zu können.

SAPELTA: Self-Assessment for Primary English Language Teachers in Austria          

Kooperation mit: PH Wien     

Projektbeteiligung KPH: Georg Hellmayr

Laufzeit: WiSe 2018/19 - WiSe 2019

Erstellen einer Übersicht der Qualifikationsanforderungen an PrimarstufenpädagogInnen auf der Basis eines Korpus aus fachwissenschaftlichen Publikationen. Ermitteln der Gewichtung der Qualifikationsanforderungen auf Basis der Korpora. Stimulation/Motivation von Eigeninitiative und Selbststudium von Studierenden/Lehrenden mit dem Ziel positive Washback-Effekte auf Curriculumsentwicklung, Lehre und Selbststudium durch die Systemmatisierung von Reflexionsprozessen zu erzielen. Publikation und Dissemination von SAPELTA an Pädagogischen Hochschulen

Schuleingangsphase in Österreich         

Projektleitung: Ulrike Fajtak, Kerstin Schmidt-Hönig    

Laufzeit: SoSe 2017 – SoSe 2018

Die Publikation ist als Gemeinschaftsprojekt von Mitgliedern des Kompetenzzentrums für Elementar- und Grundschulpädagogik geplant. Ausgehend von systemischen und psychologischen Voraussetzungen werden unter Berücksichtigung der österreichischen Lehr- und Bildungspläne Grundlagentexte zur Komplexität des Übergangs von elementaren Bildungseinrichtungen in die Primarstufe erstellt.

Sensibilisierung für Geschlechterbewusstsein bei Lehramtsstudierenden

Kooperation mit: PH Salzburg, Bundeszentrum für Geschlechterpädagogik und -forschung

Projekttbeteiligung KPH: Irene Holzhacker, Silvia Kramreiter, Andreas Wachter

Laufzeit: SoSe 2017 – SoSe 2019

Die derzeit bestehenden Integrationsklassen erscheinen von ihrer Konzeption und ihrem Anspruch als besonders geeignet, eine egalitäre Bildungsbeteiligung zu ermöglichen. Gleichzeitig ist festzuhalten, dass die Frage von Geschlecht in der (bisherigen Inklusionspädagogik/Sonderpädagogik wenig Beachtung gefunden hat. Vor diesem Hintergrund (und der bevorstehenden Weiterentwicklung der Integrationsklassen zu inklusiven Klassen/Schulen) versucht das Forschungsprojekt die Bedeutung von Geschlecht in der Interaktion zwischen Lehrpersonen (LuL) un den Schülerinnen und Schülern (SuS) näher zu beleuchten.

Für die Arbeit an Pädagogischen Hochschulen ist dies von grundlegender Bedeutung, weil inklusive Pädagogik in ihrem Kern Geschlechterkompetenz bedarf, um nicht durch unreflektierte Geschlechterbilder seitens der Lehrpersonen die freie Entfaltung des tatsächlichen Potentials der SuS einzuschänken/zu behindern.

Damit gewährleistet ist, dass hier nicht Forschung "über" geschieht, sollen KollegInnen mit Beeinträchtigungen (visuell, auditiv, physisch) sowohl als Lehrende als auch als ProjektmitarbeiterInnen im Sinne partizipativer Forschung eingebunden werden.

Spielend über Menschenrechte lernen II. Bedeutung digitaler Spiele für die Menschenrechtspädagogik   

Projektleitung: Sonja Gabriel      

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019        

Das pädagogische Potential von kommerziellen Computerspielen und Serious Games wurde bereits lerntheoretisch beschrieben und ansatzweise empirisch nachgewiesen (Gee 2007, Ritterfeld et al. 2009). Digitale Spiele werden in den letzten Jahren allerdings auch immer häufiger eingesetzt, um Veränderungen im Verhalten und in der Einstellung von Menschen zu erzielen (Games for change). Im Rahmen dieses Projekts werden digitale Spiele (Serious Games und kommerzielle Games) untersucht, wie sie für die Menschenrechtspädagogik dienlich sein können. Nachdem sich Teil 1 des Projekts auf digitale Spiele zum Thema Armut konzentrierte, wendet sich dieses Projekt der Vermittlung anderer Menschenrechte zu.

SQA-Evaluationsprojekt: Aspekte von Schulqualität - Eine schulinterne Maßnahme zur Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung

Projektleitung KPH: Rudolf Beer     

Laufzeit: WiSe 2018/19 - SoSe 2019

Die Forderung an die Einzelschulen Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung (vgl. § 18 Bundes-Schulaufsichtsgesetz bzw. § 56 Schulunterrichtsgesetz) zu setzen, stellt die Schulen vor Herausforderungen. Der Schwerpunkt in der neuen Primarstufenlehrer/innenausbildung: Die Schule als sich selbst entwickelnde Organisation soll dem Rechnung tragen. Im Modul prim8-03: Evaluationsmethoden für Schul- und Lernkonzepte sollen Studierende schulische Evaluationsprojekte begleiten, Evaluationsinstrumente entwickeln, Daten auswerten sowie Ergebnisse darstellen, bewerten und rückmelden. Im Zuge der Lehrveranstaltung SE Evaluationsprojekte – Schulentwicklung bietet es sich an, solch eine Schulevaluation für eine interessierte, engagierte Schule im pädagogischen Feld durchzuführen. Mit der geplanten Kooperation zwischen Dr. Beer (Institut Ausbildung) und Dir. Bannert, MA (Praxisvolksschule Krems-Mitterau) verbinden sich curriculare Ausbildungsziele mit dem Ziel der Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung an der Praxisvolksschule.

SU-NAWI-BLOG. Ein BLOG zu den naturwissenschaftlich-technischen Themen des Sachunterrichts

Projektleitung: Christian Nosko

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019

Im Rahmen dieses Entwicklungsprojekts soll ein Blog zu den naturwissenschaftlich-technischen Themen des Sachunterrichts entstehen. In dem Blog werden naturwissenschaftlich-technische Themen aufgegriffen, die für einen zeitgemäßen Sachunterricht von Bedeutung sind. Insofern sind Beiträge zu Forschung sowie außerschulischen Lernorten (z.B. Sonderausstellungen in Museen), fachdidaktische Themen aber auch Links zu naturwissenschaftlichen Portalen im WWW geplant. Darüber hinaus sind Wissenstests und Concept Refresher zur Festigung fachlicher Grundlagen denkbar. Zielgruppe: Studierende für das Lehramt im Bereich der Primarstufe sowie Primarschullehrerinnen und -lehrer.

TI-T3 Austria      

Kooperation mit: Texas Instrument Germany GmbH

Projektbeteiligung KPH: Thomas Müller

Laufzeit: WiSe 2012/13 – WiSe 2018/19

In Kooperation mit Texas Instruments unterstützt dieses Projekt den sinnvollen Technologieeinsatz im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht. Alle Fortbildungsinhalte und -materialien sind aus dem Unterricht erwachsen und unmittelbar für den Unterricht geeignet.

Vernetzung von Theorie und Praxis - Planung von kompetenzorientiertem Musikunterricht in der Primarstufe

Kooperation mit: PH NÖ, PH Wien

Projektbeteiligung KPH: Freya Hanser, Leonore Donat, Richard Pirolt

Laufzeit: WiSe 2017 - SoSe 2019

Das Bewusstsein, dass musikbezogene Bildung nicht nur auf messbare kognitive Fähigkeiten und vorzeigbares Können reduziert werden kann, sondern aus dem praktischen Tun heraus persönliche Lernhaltungen entwickelt werden sollen, muss in der gesamten Ausbildung geschaffen werden und bildet die Grundlage für kompetenzorientierten Unterricht.

Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, ob die Praxislehrer*innen/Mentor*innen die Hilfestellungen der KPH als ausreichend empfinden, um mit den Studierenden im Unterrichtspraktikum kompetenzorientierten Unterricht zu planen und durchzuführen. Dazu erhalten die Praxislehrer*innen/Mentor*innen im Vorfeld das Kompetenzmodell und im Anschluss einen Online-Fragebogen, der klären soll, ob bzw. welche Unterstützung von Seiten der KPH gewünscht wird.

Zivilcourage 2.0: Mechanismen und Wirkungsweisen zivilcouragierter Interventionen durch Jugendliche im Umgang mit wahrgenommener Gewalt im Internet 

Kooperation mit: Universität Wien, Institut für Soziologie

Projektbeteiligung KPH: Ingrid Kromer

Laufzeit: SoSe 2017 - SoSe 2019; Fördergeber: FFG (KIRAS)

Das Projekt Zivilcourage 2.0 rückt das bislang in der Forschung kaum berücksichtigte hohe Präventionspotenzial jugendlicher Online-Bystander (= unbeteiligte Dritte bei medial vermittelter Gewalt im Internet) in den Mittelpunkt. Ziel ist es, jene Faktoren, Mechanismen und Wirkungsweisen zu identifizieren, die zivilcouragiertes Handeln Jugendlicher in Online-Kontexten fördern oder hemmen. Neben einem dringend notwendigen Beitrag zur Grundlagenforschung wird in Zusammenarbeit mit den KooperationspartnerInnen aus der Praxis (ÖIAT, MKÖ, BM.I) ein jugendgerechtes Interventions-repertoire sowie ein umfassendes Informations-, Schulungs- und Trainingsangebot ausgearbeitet, um Zivilcourage von Mädchen und Burschen auch im Internet nachhaltig zu fördern.

Zum Einsatz der Software „Minecraft“ im technischen Werkunterricht der Volksschule

Projektleitung: Michael Nader          

Laufzeit: SoSe 2018 – SoSe 2019

Mit dem Projekt werden die Einstellungen von Primarstufen-Studierenden im sechsten Semester mittels qualitativer Methodik erhoben, welche sie zum Einsatz von Digital Game-Based Learning am Beispiel der Software "Minecraft" im technischen Werkunterricht der Volksschule haben. Die Ergebnisse sollen sowohl einen Beitrag zur Fachdidaktik der technischen Werkerziehung liefern, als auch zur Entwicklung der hochschulischen Lehre unter Perspektive der Digitalisierung beitragen.

2018

Begabungsförderung als Kinderrecht im Kontext sprachlicher, ethnischer und sozialer Diversität

Kooperation mit: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Projektbeteiligung KPH: Katharina Rosenberger          

Laufzeit: SoSe 2015 – SoSe 2018

Das Forschungsprojekt geht von der Fragestellung aus, wie und woran sich Begabungsförderung im Unterricht zeigt und in welcher Weise das Ineinandergreifen von professionellen Einstellungen, lernerorientiertem Unterricht, Schulleitung sowie schulentwicklerischen Bestrebungen die Entwicklung von Potentialen, Fähigkeiten und Interessen der Lernenden unterstützt. Das Forschungsteam besteht aus VertreterInnen von vier Pädagogischen Hochschulen und einer Universität. Geplant ist, sechs auszuwählende Schulen unterschiedlicher Schularten verteilt in drei österreichischen Bundesländern zu beforschen.

Flexible Möbel für einen differenzierten Unterricht  

Kooperation mit: VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken

Projektbeteiligung KPH: Katharina Rosenberger, Franz Hammerer     

Laufzeit: WiSe 2016/17 – SoSe 2018

Es handelt sich um eine Auftragsforschung. Auftraggeber ist die Firma „VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken“ (Deutschland), eine der größten Komplettanbieter für Schulmöbel in Europa, mit der die ProjektleiterInnen im Rahmen verschiedener Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den letzten Jahren Kontakt aufgebaut haben.

Ziel der Studie: „VS Schulmöbel“ wird in einer Wiener Pflichtschule einige Klassen mit innovativen Möbeln ausstatten. Das Forschungsteam wird einerseits den Abstimmungsprozess der Firma mit dem Schulteam (Erstellung eines Ausstattungskonzepts) wissenschaftlich begleiten und andererseits die ‚Inbesitznahme‘ und Nutzung des Mobiliars durch die AkteurInnen dokumentieren und an die Firma zurückspiegeln.

Food Jungle - Evaluation einer Gaming-App zur gesunden Ernährung

Kooperation mit: IBM Österreich und dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

Projektbeteiligung KPH: Sonja Gabriel

Laufzeit: SoSe 2018

In Kooperation mit IBM Österreich und dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger wurde mit SchülerInnen, die Gaming-App Food Jungle entwickelt. Die Evaluation des Spiels möchte einen Einblick geben, was die am Projekt beteiligten SchülerInnen gelernt haben, ob es Unterschiede in der Einstellung zur gesunden Ernährung gibt, je nachdem, ob über Ernährung gelesen oder das Spiel gespielt wird und wie Lehrpersonen über den Einsatz derartiger Spiele im Unterricht denken. Neben Gruppendiskussionen mit den SchülerInnen einer NMS wird ein Online-Fragebogen für LehrerInnen eingesetzt.

Iderblog                       

Projektleitung: Sonja Gabriel

Laufzeit: WiSe 2014/15 – WiSe 2017/18

Im Projekt wird eine Internetplattform, die es SchülerInnen ermöglicht, ihre Erlebnisse am Computer, an Tablets oder anderen mobilen Endgeräten zu schreiben und einer breiten Öffentlichkeit über das Internet zur Verfügung zu stellen. Das Geschriebene wird mit Hilfe eines intelligenten Wörterbuchs auf Fehler analysiert und dem/der SchülerIn Hilfen gegeben, wie er/sie die Wörter richtig schreiben kann.

Interreligiöse Bildung durch digitale Games

Projektleitung: Sonja Gabriel

Laufzeit: WiSe 2015/16 – SoSe 2018

Neben Cartoons, Filmen, Büchern und anderen postmodernen Medien finden sich Anspielungen auf Religion oder religiöse Elemente eben auch in Computerspielen, die mittlerweile ihrerseits zu einem Massenphänomen geworden sind. Nicht nur in den Spielen findet eine Auseinandersetzung mit interreligiösen Themen statt, sondern auch außerhalb – in Foren und Blogbeiträgen wird über Szenen in Spielen diskutiert. Da digitale Games im Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen eine stets stärker werdende Bedeutung erlangen, stellt sich die Frage, wie die Aspekte, die in kommerziellen und Serious Games zu Religion, religiösen Themen und Symbolen vorkommen, für interreligiöse Bildung im schulischen Kontext genützt werden können.

Interreligiöse Kompetenz (IRK) in den Curricula der Pädagogischen Hochschulen im Rahmen der Pädagoginnenbildung_Neu. Eine explorative Erhebung

Kooperation mit: PPH Linz, PPH Graz

Projektleitung: Karsten Lehmann 

Laufzeit: WiSe 2016/17 – WiSe 2017/18

Mit dem 2013er "Bundesrahmengesetz zur Einführung einer neuen Ausbildung für Pädagoginnen und Pädagogen" ist u.a. festgeschrieben worden, dass die Vermittlung interreligiöser Kompetenz Bestandteil neu zu erarbeitender B.A. Curricula werden solle. Im 129. Bundesgesetz zur "Änderung des Hochschulgesetzes" 2005 wurde dies nochmals bestätigt. Der Verweis auf 'Religion' und 'Interreligiosität' kann dabei als Marker für sehr viel umfassendere Pluralisierungsprozesse in der österreichischen Gesellschaft gesehen werden – etwa im Gefolge zunehmender Zuwanderung, Globalisierung und gesellschaftlicher Pluralisierung.

Lost My Way. Evaluation des Lernzuwachses eines Geometrie-Spiels           

Projektleitung: Sonja Gabriel           

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2018

Die Nutzung digitaler Medien im schulischen Bereich zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen wird bereits seit einigen Jahren forciert. Digitale Spiele sind aus der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Dieses Projekt möchte daher untersuchen, ob das eigens für den schulischen Unterricht (Geometrie mit Schwerpunkt auf: Translation, Rotation und Reflexion) konzipierte Lernspiel Lost My Way einen tatsächlichen Lernzuwachs bringt.

Methods for ESD-competencies and curricula (Erasmus+)                 

Projektleitung: Johannes Lindner

Laufzeit: WiSe 2015/16 – SoSe 2018

Das Kernziel des Projekts ist die Implementierung von Schlüsselkompetenzen von Entrepreneurship in die Curricula von Berufsschulen. Die Module, die in diesem Projekt entwickelt werden, sind handlungsorientiert, lernendenzentriert und praxisorientiert, da eine Zusammenarbeit mit regionalen Firmen angestrebt wird.

Religiöse Diversität an Schulen

Kooperation mit: Universität Wien

Projektleitung: Doris Lindner

Laufzeit: WiSe 2014/15 – WiSe 2017/18

Unterschiedliche religiöse Überzeugungen und daraus hervorgehende Bedürfnisse der am Schulleben beteiligten Menschen stellen PädagogInnen vor neue Herausforderungen. Ein aktives und wertschätzendes Wahrnehmen von religiöser Vielfalt fördert Pluralitätskompetenz und trägt damit zu einem demokratischen und friedlichen Miteinander in der Schule bei. Wie wird nun religiöse Diversität an Schulen wahrgenommen? Und wie beeinflusst diese Wahrnehmung pädagogisches Handeln? Diese Fragen möchte ein interreligiös und interdisziplinär zusammengesetztes ForscherInnenteam aus KPH, IRPA und Universität Wien anhand einer qualitativen Studie an einer NMS in Wien beantworten.

READY - Religious Education and Diversity                                                  

Projektleitung: Heinz Ivkovits

Laufzeit: WiSe 2015/16 – SoSe 2018

Kurzbeschreibung:

Das Projekt fokussiert auf die Erhöhung der Qualität der Ausbildung von ReligionslehrerInnen der Sekundarstufe. Durch gegenseitige Studienbesuche sollen Studierende Ideen, Methoden und Eindrücke austauschen und damit jene Kompetenzen erwerben, die für den Umgang mit religiöser und kultureller Diversität im Unterrichtsalltag benötigt werden.

RIF-3D - Raumintelligenzförderung durch Bereitstellung von freien 3D-Tests       

Projektleitung: Thomas Müller

Laufzeit: SoSe 2016 – SoSe 2018 

Lehrkräften soll ein praxistaugliches Werkzeug in die Hand gegeben werden, um einzelne Faktoren der Intelligenzfacette „Raumvorstellungs-fähigkeit“ bei ihren Schülerinnen und Schülern messen zu können. Dazu werden Tests, die der Altersgruppe der Sekundarstufe 1 samt Nahtstellenbereichen (9 – 15 Jahre) angepasst sind, erstellt. Diese Tests werden normiert und sollen den österr. Lehrkräften kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Think Spatial

Kooperation mit: BOKU Wien (Sparkling Science)

Projektbeteiligung KPH: Sonja Gabriel

Laufzeit: WiSe 2014/15 – SoSe 2018

Die drei wissenschaftlichen Hauptziele des Projekts sind 1) Untersuchung der aktuellen Rolle von WebGIS-Anwendungen im Schuleinsatz und Anforderungen an einen fächerübergreifenden Einsatz ebendieser im Unterricht, 2) Entwicklung eines für den Schulalltag tauglichen, generischen und interaktiven Lernwerkzeug und 3) Evaluierung der erstellten Anwendung.

Schule im Kopf – Vorstellungen über Schule aus Perspektive von Kindern und zukünftigen Lehrer/innen. Eine explorative, qualitative Studie zu einem innovativen Konzept von Schule

Projektleitung: Rudolf Beer           

Laufzeit: WiSe 2015/16 – WiSe 2017/18           

Kinder und Lehrer/innen zählen, neben den Eltern, zu den zentralen Akteuren im Bildungssystem. Unterschiedliche Vorstellungen, Bilder und Paradigmen treffen hier aufeinander und führen zu Konflikten. Gerade solche unterschiedlichen Vorstellungen über die Schule bilden den Kernpunkt der projektierten bildungswissenschaftlichen Studie. Diese explorative Studie will sich mit diesen unterschiedlichen Perspektiven auseinandersetzen und den unterschiedlichen Sichtweisen nachgehen, die Differenzen herausstellen und auf Seite der Studentinnen und Studenten Rollenstereotypen als Ausgangspunkt für reflexive Weiterentwicklungen aufdecken.

SU-NAWI-BLOG. Ein BLOG zu den naturwissenschaftlich-technischen Themen des Sachunterrichts

Projektleitung: Christian Nosko

Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2018 Im Rahmen dieses Entwicklungsprojekts soll ein Blog zu den naturwissenschaftlich-technischen Themen des Sachunterrichts entstehen. In dem Blog werden naturwissenschaftlich-technische Themen aufgegriffen, die für einen zeitgemäßen Sachunterricht von Bedeutung sind. Insofern sind Beiträge zu Forschung sowie außerschulischen Lernorten (z.B. Sonderausstellungen in Museen), fachdidaktische Themen aber auch Links zu naturwissenschaftlichen Portalen im WWW geplant. Darüber hinaus sind Wissenstests und Concept Refresher zur Festigung fachlicher Grundlagen denkbar. Zielgruppe: Studierende für das Lehramt im Bereich der Primarstufe sowie Primarschullehrerinnen und -lehrer.

Unterrichtsmaterialien/Pro Dateien für die Menschrechtserziehung

Projektleitung: Monika Bayer

Laufzeit: WiSe 2016/17 – SoSe 2018

Menschenrechte lehren und lernen: Kurzartikel, Unterrichtsideen, digitale Lernmaterialien für die Unterrichtsarbeit werden erarbeitet und unter http://pro.kphvie.ac.at/mere/bildung/ zur Verfügung gestellt.

Youth Start (Erasmus+)                                             

Projektleitung: Johannes Lindner

Laufzeit: SoSe 2015 – SoSe 2018

Entrepreneurship Education in der Regelschule ist ein wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit, da damit gelernt wird, wie man an Wirtschaft und Gesellschaft partizipieren kann. Im Rahmen des EU-Projekts "Youth Start – Entrepreneurial Challenges" innerhalb des Programms Erasmus+, Leitaktion 3 zur Unterstützung zukunftsweisender Initiativen, kooperieren die Bildungsministerien Portugals, Spaniens, Sloweniens, Luxemburgs und Österreichs. Die "Youth Start – Entrepreneurial Challenges“ werden in Österreich entwickelt und im Rahmen eines Feldversuches auf allen Bildungsebenen eingesetzt. Für die wissenschaftliche Begleitung ist Dänemark in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für wertebasierte Wirtschaftsdidaktik der KPH Wien/Krems verantwortlich.

2017

„RaumBildung 4“

Projektleitung: Franz Hammerer, Katharina Rosenberger

Laufzeit: WiSe 2016/17 – SoSe 2017

Die Publikation „RaumBildung 4“ (hg. von Franz Hammerer und Katharina Rosenberger) soll analog zu den ersten drei Bänden mehrere Schulen, die entweder architektonisch und pädagogisch interessant umgebaut oder neugebaut wurden, porträtieren.

Inklusive Kompetenz. Zur Modellierung und Entwicklung eines Erhebungsinstruments. Eine explorative quantitative Studie.

Projektleitung: Rudolf Beer, Gabriele Beer

Laufzeit: WiSe 2015/16 – WiSe 2016/17

Der explorative Forschungsaspekt widmet sich der Frage, wie weit inklusive Kompetenz im Kreise des Lehrpersonals vorliegt. Der explanative Aspekt fragt, welche Unterschiede sich zwischen einzelnen Akteursgruppen finden lassen und ob inklusive Kompetenz mit anderen personenbezogenen Parametern in Zusammenhang stehen. Folgendes steht dabei im Fokus des Interesses: (1) ob und wie sich die Studierende einzelner Studiengänge in den verschiedenen Dimensionen emotionaler Intelligenz voneinander unterscheiden, (2) ob es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt, (3) ob sich relevante Unterschiede zwischen LehreInnen und Studierenden ergeben und (4) ob das Alter bzw. die Dauer der beruflichen Praxis einen Einfluss hat und ob es (5) Unterschiede zwischen Lehrenden unterschiedlicher Schularten gibt.

Netzwerk Schularchitektur

Projektleitung: Franz Hammerer, Katharina Rosenberger

Laufzeit: WiSe 2012/13 – SoSe 2017

Entwicklungen im Schulwesen erfordern eine Entsprechung im Raum. Der Anspruch
einer Individualisierung und Differenzierung im Unterricht lässt sich mit den an die
jeweiligen Bedürfnisse angepassten Raumkonzepten weit optimaler einlösen als in
traditionell strukturierten Lernumgebungen. Vor allem bei Schulneu- und -umbauten wächst daher vermehrt der Bedarf nach einer Zusammenarbeit von Pädagogik und Architektur.

2016

Arme Kinder stärken - Resilienz und ihre Bedeutung für das pädagogische Handeln in Grundschulen

Projektleitung: Ingrid Kromer, Doris Lindner

Laufzeit: WiSe 2014/15 – SoSe 2016

In einer bislang vernachlässigten Perspektive für Österreich, die nach Wahrnehmung und Deutung prekärer Lebenslagen von armutsgefährdeten Mädchen und Buben fragt, wird in diesem Forschungsprojekt die Sichtweise von Grundschullehrer/innen in den Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses gerückt. Zentral sind gesellschaftliche Deutungen, die in die diskursive soziale Konstruktion von "Kinderarmut" einfließen. Aus dem Wissen über Kinderarmut sollen Handlungsorientierungen Lehrer/innen unterstützen, die eigene Rolle in der Stärkung resilienzfördernder Faktoren wahrzunehmen.

Emotionale Intelligenz: Eine quantitative Befragung von LehramtsstudentInnen

Projektleitung: Rudolf Beer, Gabriele Beer

Laufzeit: SoSe 2015 – SoSe2016

Das Forschungsvorhaben geht der Frage nach, ob und wie sich die Studentinnen und Studenten einzelner Studiengänge in den verschiedenen Dimensionen emotionaler Intelligenz voneinander unterscheiden, ob es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt, ob sich relevante Unterschiede zwischen Erwachsenen in pädagogischen und nicht pädagogischen Berufen ergeben und ob das Lebensalter selbst bzw. der formale Bildungsabschluss mit der emotionalen Intelligenz in Zusammenhang steht.

NeuroKids

Kooperationsprojekt mit [aha:] Lernräume

Projektleitung KPH Wien/Krems: Sonja Gabriel

Laufzeit: WiSe 2014/15 – SoSe 2016

NeuroKids ermöglicht die spielerische und handlungsorientierte Vermittlung von neurowissenschaftlichen Fragestellungen und Erkenntnissen für Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis 19 Jahren. Dabei werden auch neurowissenschaftliche Erkenntnisse im Sinne der Neurodidaktik angewandt.

OER braucht wer?

Kooperation mit PH Wien, im Auftrag der edugroup

Projektleitung: Sonja Gabriel

Laufzeit: SoSe 2015 – SoSe 2016

Das Projekt erhebt mittels Online-Befragung und leitfadengestützten Interviews den Bekanntheits- und Nutzungsgrad von OER-Materialien, die es zur Förderung der Medienkompetenz von LehrerInnen und SchülerInnen gibt. Ziel ist die Ergänzung, Veränderung und Anpassung dieser Materialien an die erhobenen Bedürfnisse.

„RaumBildung 3“

Projektleitung: Franz Hammerer, Katharina Rosenberger

Laufzeit: WiSe 2015/16 – SoSe 2016

Die Publikation „RaumBildung 3“ (hg. von Franz Hammerer und Katharina Rosenberger) soll analog zu den ersten zwei Bänden mehrere Schulen, die entweder architektonisch und pädagogisch interessant umgebaut oder neugebaut wurden, porträtieren.

Schreiben - Sprechen - Spielen. Eine Untersuchung zu verschiedenen Modi der Praxisreflexionen von Lehramtsstudierenden

Kooperation mit Universität Innsbruck und PH Zürich

Projektleitung KPH Wien/Krems: Katharina Rosenberger

Laufzeit: WiSe 2014/15 – SoSe 2016

Das vorliegende Datenmaterial zum Thema "Bearbeiten von eigenen Lehrerfahrungen" lässt sich drei verschiedenen Reflexionsmodi zuordnen: dem mündlichen Nachbesprechen, dem Verfassen von schriftlichen Reflexionsberichten und dem Simulieren von Situationen durch theatralen Ausdruck. Jede dieser Modi prägt die Art und Weise, wie bzw. was Studierende reflektieren. Dies soll in der ersten Projektphase für jeden einzelnen Modus vertiefend herausgearbeitet werden. In der zweiten Phase werden die vorläufigen Interpretationsergebnisse trianguliert und durch einen explorativen Vergleich die Kerncharakteristika und Effekte des jeweiligen Modus analysiert.

Schwerpunktnummer "Schulheft"

Projektleitung: Franz Hammerer, Doris Lindner, Katharina Rosenberger

Laufzeit: WiSe 2015/16 – SoSe 2016

In der Buchreihe „Schulheft“ (Studienverlag) soll 2016 eine Schwerpunktausgabe zum Thema „Schulmöbel“ (Arbeitstitel) von einem Team der KPH Wien/Krems herausgegeben werden.

TecBi-primar

Kooperationsprojekt mit PH Salzburg

Projektleitung KPH Wien/Krems: Maria Fast

Laufzeit: WiSe 2013/14 – SoSe 2016

Das Projekt setzt sich mit der Technikbildung im MNT-Verbund der Grundschule unter besonderer Berücksichtigung von geschlechterpädagogischen Fragestellungen auseinander. Dazu werden fächerverbindende Unterrichtsmodelle entwickelt und in Klassen erprobt. Begleitend werden LehrerInnen- und SchülerInnenbeobachtungen und -befragungen durchgeführt.

2015

Buber begegnen – Interdisziplinäre Zugänge zu Martin Bubers Dialogphilosophie

Projektleitung: Thomas Krobath

Laufzeit: SoSe 2015 – WiSe 2015/16

Der Tagungsband enthält Beiträge aus Philosophie, Psychoanalyse, Religionswissenschaft, Theologie, Pädagogik, Literaturwissenschaft und Physik und setzt sich mit der Dialogphilosophie Martin Bubers aus diesen verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen auseinander.

Einsatz neuer Schulmöbel als Gestaltungselement zukunftsweisenden Unterrichts

Projektleitung: Franz Hammerer, Katharina Rosenberger

Laufzeit: WiSe 2013/14 – SoSe 2015

Die Realisierung zeitgemäßer Lehr- und Lernformen ist ohne eine Entsprechung in der Raumgestaltung kaum möglich. Es braucht eine angemessene architektonische Strukturierung von schulischen Lernräumen sowie eine größere Vielfalt an Schulmöbeln, die den Anforderungen neuer Lernkulturen entsprechen müssen. Untersuchungen belegen, dass Räume erhebliche Wirkung auf das Bedingungsgefüge des Lernens, auf soziale Kontakte und auf leibliches Empfinden haben Die Pädagogik ist daher aufgerufen, Fragen der Beziehung von Lernen und Raum - auch am Beispiel neuer Schulmöbelkonzepte - aufzuarbeiten.

Eltern in der Erziehungsarbeit

Projektleitung: Gabriele Beer, Rudolf Beer

Laufzeit: SoSe 2014 – SoSe 2015

Das Bedürfnis nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Einbindung werden nach der Selbstbestimmungstheorie nach Deci u. Ryan (1993) als psychologische Basisbedürfnisse. Ihre Befriedigung gilt im Besonderen in pädagogischen Kontexten für Lehrende wie auch Erziehende als bedeutsam. In einer quantitativen Querschnittuntersuchung werden Eltern nicht großjähriger Kinder befragt, um herauszufinden, ob und wie die Befriedigung des Autonomiebedürfnisses, des Kompetenzbedürfnisses und des Bedürfnisses nach sozialer Einbindung von Eltern nicht großjähriger Kinder im Erziehungsprozess mit Aspekten subjektiven Druckempfindens in der Erziehungsarbeit zusammenhängen.

ETiK

Kooperation mit Universität Wien und Humboldt-Universität Berlin

Projektleitung: Georg Ritzer

Laufzeit: WiSe 2013/14 – SoSe 2015

Ausgehend von den Instrumentarien der Forschungsprojekte KERK und ETiK, wie sie von Dietrich Benner et al. in den deutschen Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen entwickelt und erprobt wurden, soll überprüft werden, ob die dort generierten Messinstrumentarien zur Eruierung moralischer bzw. religiöser Kompetenzen auch für Österreich anwendbar sind. Hierzu werden im geplanten Projekt die Vignetten, Aufgabensets und Fragebogenelemente der oben genannten Projekte aufgenommen und gegebenenfalls ergänzt.

GEODIKON

Kooperation mit PH Salzburg

Projektleitung KPH Wien/Krems: Thomas Müller 

Laufzeit: SoSe 2013 - WiSe 2014/15

Das Projekt setzt sich zum Ziel herauszufinden, welche Einflüsse zeitgemäße 3D-Lernmaterialien auf die Entwicklung des Raumvorstellungsvermögens von 12- bis 14-Jährigen unter Berücksichtigung der neuesten Ergebnisse der Gehirnforschung ausüben. Zudem wird ein didaktkisches Konzept für den Raumgeometrie-Unterricht der Sekundarstufe I ausgearbeitet.

Mobile><Teaching

Projektleitung: Sonja Gabriel

Laufzeit: WiSe 2014/15

In diesem Auftragsprojekt geht es um die Recherche des derzeitigen Stands der Forschung bzw. Erfahrungen mit Mobile Teaching: Tablets bzw. Handys können durch verschiedene Methoden kabelloser Funkverbindung mit Projektoren verbunden werden. Je nach Gesamtkonfiguration können so Bilder, Videos, interaktive Features und ggf. auch Audio von einem mobilen Device aus gesteuert und zentral sichtbar projiziert werden. Im Unterschied zu per Kabel angeschlossenen Datenquellen erlaubt diese Methode größere Mobilität und Interaktivität im Lehr-/Lernkontext. Ggf. können auch mehrere mobile Devices mit dem Beamer verbunden werden und damit Beiträge zum Lehr-/Lerngeschehen mit audiovisuellen Mitteln eingebracht bzw. verstärkt werden.

Schule - Raum der Menschenwürde

Kooperation mit Masaryk Universität Brno und Universität Wien

Projektleitung KPH Wien/Krems: Thomas Krobath

Laufzeit: WiSe 2014/15 – WiSe 2015/16

Die Frage nach der Würde und der Würdigung junger Menschen an Schulen und damit auch die Anerkennung von Diversität ist nicht nur eine Schlüsselfrage für jegliche Bildung, sondern auch im Blick auf eine demokratische Schule und deren Beitrag zu einer demokratischen Gesellschaft. In Österreich und in Tschechien versuchen einzelne Schulen auf unterschiedliche Art, sich konkret dem Anliegen der Achtung der Menschenwürde im spezifisch schulischen Kontext zu stellen. Projektziele sind vor allem die Förderung von Selbstevaluierungsprozessen an Schulen sowie die Analyse von Good Practice-Modellen an tschechischen und österreichischen Schulen.

Spielend über Menschenrechte lernen

Projektleitung: Sonja Gabriel

Laufzeit: WiSe 2013/14 – SoSe 2015

Digitale Spiele gehören schon längst zum Lebensalltag von Jugendlichen, aber auch zu jenem vieler Erwachsener, werden allerdings immer häufiger eingesetzt, um Veränderungen im Verhalten und in der Einstellung von Menschen zu erzielen. Im Rahmen dieses Projekts werden digitale Spiele untersucht, wie sie für die Menschenrechtspädagogik dienlich sein können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Armut.

Sprachförderung in einem kompetenzorientierten Mathematikunterricht

Projektleitung: Barbara Riehs

Laufzeit: SoSe 2013 – SoSe 2015

Schülerinnen und Schüler müssen im Mathematikunterricht neben fachlichen auch sprachliche Hürden überwinden. Oft erleben sie die Sprache im Mathematikunterricht als fremd und befremdlich. Das Konzept eines fach- und sprachintegrierten Förderansatzes für mehrsprachige Lernende dient als Ausgangspunkt theoretischer Überlegungen und als Fundament für die Forschungstätigkeit.

TEA-Teaching Entrepreneurial Approach

EU-gefördertes Projekt

Projektleitung KPH Wien/Krems: Johannes Lindner

Laufzeit: WiSe 2013/14 – WiSe 2015/16

Ungarische LehrerInnen an berufsbildenden Schulen sollen im Rahmen dieses Innovations-Transfer-Projekts lernen, wie sie Entrepreneurial Approach unterrichten sollen. An 30 berufsbildenden Schulen wird der Status Quo erforscht. Daran anschließend werden 6 Pilotschulen ausgewählt, an denen Schulentwicklung und ein Fortbildungsprogramm durchgeführt werden.

Unterrichtsmaterialien / Pro Dateien für die Menschenrechtserziehung

Projektleitung: Monika Bayer

Laufzeit: WiSe 2013/14 – SoSe 2015

Menschenrechte lehren und lernen: Kurzartikel, Unterrichtsideen, digitale Lernmaterialien für die Unterrichtsarbeit werden erarbeitet und auf der Plattform pro.kphvie.ac.at/mere/bildung/ zur Verfügung gestellt.

2014

Autonomiebedürfnis, Kompetenzbedürfnis und Bedürfnis nach sozialer Einbindung von Lehrenden und Lernenden an Pädagogischen Hochschulen unter dem Aspekt subjektiven Druckempfindens

Projektleitung: Gabriele Beer, Rudolf Beer

Laufzeit: SoSe 2013 – SoSe 2014

Das Bedürfnis nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Einbindung gelten nach der Selbstbestimmungstheorie nach Deci u. Ryan (1993) als psychologische Basisbedürfnisse. Ihre Befriedigung gilt im Besonderen in pädagogischen Kontexten für Lehrende wie auch Lernende als bedeutsam. In einer quantitativen Befragung von Lehrenden und Studierenden an Pädagogischen Hochschulen bzw. der Universität werden deren subjektiven Einschätzungen ihrer Befriedigung des Autonomiebedürfnisses, des Kompetenz-bedürfnisses und des Bedürfnisses nach sozialer Einbindung sowie deren subjektives Druckempfinden erhoben.

Befindlichkeit von evangelischen ReligionslehrerInnen im Pflichtschulbereich in Österreich

Projektleitung: Helene Miklas, Helmar Pollitt, Georg Ritzer

Laufzeit: SoSe 2013 – SoSe 2014

Es wird auf die Frage nach der Berufszufriedenheit und der Anfälligkeit für Burnout bei evangelischen ReligionslehrerInnen an Pflichtschulen eingegangen. Die Indikatoren für Gesundheit und berufliche Leistungsfähigkeit sollen auf deren Einflussfaktoren überprüft werden. Es werden Einflussvariablen erforscht und überprüft, die sich auf die genannten Zielvariablen auswirken, wie auch Verarbeitungsmöglichkeiten von Belastungen erfragt werden.

Evaluationsbogen für Schulberatung

Projektleitung: Silvia Heinisch, Elisabeth Schwarz

Laufzeit: WiSe 2013/14 – SoSe 2014

In Anschluss an WWSE-Erhebungen werden seitens der KPH Beratungen im Kontext Schulentwicklung angeboten. Ziel dieses Entwicklungsprojekts ist es, einen Evaluierungsbogen für diese Veranstaltungen zu erstellen, der sowohl die Beratungsleistung im Sinne einer gelungenen Prozessbegleitung als auch die Ausrichtung dieser an den Werten und Haltungen der KPH erhebt. Dieser Bogen soll in weiterer Folge zur Evaluierung entsprechender Veranstaltungen herangezogen werden können.

„Interkonfessionelles Lernen“ - Buchprojekt

Projektleitung: Thomas Krobath, Georg Ritzer

Laufzeit: SoSe 2013 – SoSe 2014

Anhand von theoretischen Überlegungen und empirischen Untersuchungen soll aufgezeigt werden, wie Kooperationen zwischen Konfessionen (und Religionen) in der Ausbildung von ReligionslehrerInnen gestaltet werden (kann).

Interreligiöses Lernen KPH – IRPA

Projektleitung: Alfred Garcia Sobreira-Majer

Laufzeit: SoSe 2013 – SoSe 2014

Ausgehend von der These, dass die Begegnung mit Angehörigen anderer Religionen wesentlich für das interreligiöse Lernen ist, werden die in der ReligionslehrerInnenausbildung institutionalisierten Begegnungen zwischen christlichen Studierenden der KPH Wien/Krems und muslimischen Studierenden der IRPA evaluiert. Mit quantitativen und qualitativen Methoden wird untersucht, ob zentrale Dimensionen von interreligiöser Kompetenz von den Studierenden erworben wurden.

KiP³ - Kids Participation in Research

Projektleitung KPH: Elisabeth Nowak

Laufzeit: WiSe 2012/13 – SoSe 2014

KiP³ fördert und untersucht den Aufbau eines tieferen Verständnisses von naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung. Dazu entwickelte KiP die „Bio-KiPs“. Darin forschen Schüler/innen mit Wissenschaftler/innen und erfahren die authentischen Praktiken der Forschung in Meeresbiologie oder Pollenkunde („CSI“). Das Fachdidaktikteam von KiP³ forscht in Zusammenarbeit mit Schüler/innen über die Lernumgebung. Ein tieferes Verständnis von naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung gilt als wichtige Voraussetzung für die Teilhabe an einer von naturwissenschaftlichem Wissen geprägten Entscheidungsgesellschaft.

Konzeptionierung einer Sektion Sachunterricht in der Österreichischen Gesellschaft für Fachdidaktik

Projektleitung: Brigitte Pokorny, Kerstin Schmidt-Hönig

Laufzeit: WiSe 2013/14 – SoSe 2014

Die Sektion Sachunterricht in der ÖGFD setzt sich für die Anerkennung und Weiterentwicklung der Didaktik des Sachunterrichts, einer durch die Komplexität des Faches begründeten, „multi-perspektivischen“ Didaktik ein. Sie will national die Stellung der Sachunterrichtsdidaktik bildungspolitisch in ihrer zentralen Bedeutung für Grundbildung positionieren.

Schriftliche Praxisreflexionen

Projektleitung: Katharina Rosenberger

Laufzeit: WiSe 2012/13 – SoSe 2014

Dass eine kritische Reflexion der eigenen Unterrichtserfahrungen in den Schulpraktischen Studien im Professionalisierungsprozess von Lehramtsstudierenden eine zentrale Rolle spielt, scheint in der LehrerInnenbildungsforschung unbestritten. Inwiefern das kontinuierliche Verfassen von schriftlichen Reflexionsberichten aber wirksam ist bzw. in welches Stützsystem es eingebettet werden müsste, ist gar nicht so eindeutig.

Technokids – Micronature

Projektleitung: Ursula Dopplinger

Laufzeit: SoSe 2013 – SoSe 2014

Dieses Kooperationsprojekt mit der FH Tulln setzt beim Programm MicroNature an, das Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren mit Forscher/innen zusammenführt. Dadurch soll Begeisterung für Naturwissenschaften geweckt werden. Evaluiert wird dabei, ob dieser Ansatz Mädchen und Jungen gleichsam für die Forschung in diesem Bereich begeistern kann.

TeensTalk

Projektleitung: Sonja Gabriel

Laufzeit: SoSe 2013 – SoSe 2014

Die Workshop-Reihe TeensTalk des Medienzentrums WienXtra soll Jugendliche in ihrer Diskussions- und Kommunikationsfähigkeit fördern. Wie wichtig Projekte dieser Art sind, soll die Evaluationsstudie, aufgebaut auf Interviews und schriftliche Befragungen zeigen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht der Vergleich von Face-to-Face-Kommunikation mit modernen Kommunikationskanälen (z.B. Facebook) und die Art und Weise, wie Jugendliche mit den verschiedenen Gesprächssituationen umgehen.

Übungssoftware Grundschule KULA

Projektleitung: Ursula Dopplinger

Laufzeit: WiSe 2012/13 – SoSe 2014

Kula – hawaiianisch für Schule – konzentriert sich im Rahmen dieses Projektes auf die Leseförderung, wobei ein Schwerpunkt auf Kinder mit DaZ gelegt wird. Übungssoftware wird im Allgemeinen wesentlich attraktiver, wenn (a) das Üben mit Spielen kombiniert wird und (b) der Installationsaufwand wegfällt. Darüber hinaus erhält jede/r Schüler/in Übungen, die den individuellen Fertigkeiten entsprechen. Wird ein/e Schüler/in besser, werden auch die Texte anspruchsvoller. Kula macht somit unabhängig vom Niveau Spaß und motiviert zum „Mehr-Üben“.

2013

Berufseinstieg von Lehrerinnen und Lehrern

Projektleitung: Gabriele Beer

Laufzeit: WiSe 2010/11 – WiSe 2013/14

Das Interventionsprojekt „Gelingender Berufseinstieg“ möchte durch eine professionsbezogene Begleitung ein spezielles Angebot für BerufseinsteigerInnen erstellen, durchführen und auf seine Akzeptanz und Wirkung hin überprüfen, wie auch gleichsam für zukünftige Ausbildungen von MentorInnen Erkenntnisse gewinnen. Das Globalziel ist die Erstellung eines forschungsbasierten Curriculums für Berufseinsteigerinnen, das es bisher nicht gibt. Aus dem geplanten Forschungsprojekt sollen die dafür nötigen Erkenntnisse über die Entwicklungsaufgaben und den Kompetenzerwerb von Berufseinsteigerinnen gewonnen werden.

Erlösung: Theologie-Didaktik-Struktur

Projektleitung: Pavel Mikluscak

Laufzeit: WiSe 2012/13 – WiSe 2013/14

Die Rede von der Erlösung des Menschen durch Gott in Jesus Christus ist eine zentrale, existentiell bestimmte und systematisch-reflektierte theologische Aussage. So einsichtig 
diese Aussage für theologische ExpertInnen oder WissenschaftlerInnen sein mag, bezogen auf die Ebene schulischer Unterrichtliegen keine empirisch fundierten Erkenntnisse darüber vor, ob und wenn ja, welche Vorstellungen oder Konzepte von Erlösung SchülerInnen haben.

Evaluation begabungsfördernder Angebote NMS

Projektleitung: Wolfgang Huber

Laufzeit: WiSe 2012/13 – SoSe 2013

Im Projekt des bmukk und der KPH Wien/Krems werden vier NMS durch Fortbildungsmodule in ihrer Schulentwicklung begleitet und dabei im Bereich Begabungsförderung besonders unterstützt. Die Wirksamkeit an vier Projektschulen der KPH Wien/Krems soll durch geeignete Evaluationsmaßnahmen (Fragebögen, Videographie, Interviews) überprüft werden.

Evaluationsstudie für den Hauptverband katholischer Elternvereine Österreichs

Projektleitung: Ingrid Kromer

Laufzeit: SoSe 2013 – WiSe 2013/14

Mittels Online-Fragebogen sollen Erziehungsberechtigte an katholischen Schulen zu Themen wie Motivation der Schulwahl, Schulorganisation, Einstellungen zu schulrelevanten Themen sowie Schulzufriedenheit befragt werden.

Kompetenzorientierte und forscherische Evaluierung von Lehrveranstaltungen/Modulen an der KPH Wien/Krems

Projektleitung: Georg Ritzer

Laufzeit: WiSe 2011/12 – SoSe 2013

Ausarbeitung eines übergreifenden Konzepts für die forscherische Evaluierung von Lehrveranstaltungen/Modulen; Erstellung eines Instrumentariums und Untersuchungsdesigns; Durchführung der Evaluierung; Ausarbeitung einer Stärken-Schwächen-Analyse aufgrund der Evaluierung.

Männer in der GrundschullehrerInnen-Ausbildung

Projektleitung: Reinhard Feldl, Angela Schuster

Laufzeit: WiSe 2011/12 – SoSe 2013

Männer in der Grundschule sind nach wie vor ein zentrales Thema. Der Anteil an männlichen Lehrkräften im Grundschulbereich ist sukzessive in den letzten Jahrzehnten - nicht nur in Österreich - zurückgegangen. Das spiegelt sich auch in den Studierendenzahlen an den Pädagogischen Hochschulen wider: Nur wenige Männer streben ein Grundschullehramt an. 
Die KPH Wien/Krems versucht nun auf diese Problematik verstärkt bereits ab der Studieneingangsphase Rücksicht zu nehmen. Männliche Studierende werden nicht mehr auf einzelne Praxisgruppen aufgeteilt, sondern erleben zusammen mit mehreren Kollegen in heterogener Gruppenzusammensetzung den Studienalltag. Dadurch erfahren Sie von Beginn an eine Stärkung ihrer Persönlichkeit, pflegen intensiv vielfältigen Austausch mit Kollegen aber auch Kolleginnen, was sich wiederum positiv auf die berufliche Identitätsentwicklung auswirken könnte. Um eine Vielfalt im Grundschulbereich berücksichtigen zu können, bedarf es verstärkt männlicher und auch weiblicher Lehrkräfte mit Genderkompetenz! 
Die Ergebnisse der Begleitung männlicher Studierender, vor allem im Bereich Schulpraktischer Studien, sowie detaillierte Erkenntnisse aus qualitativen Interviews dienen als Orientierungsgrundlage für die weitere Gestaltung des Lehramtsstudiums an Grundschulen.

Psychosoziale Folgen der Gehörbeeinträchtigung durch akustische Überstimulation

Projektleitung: Ursula Dopplinger

Laufzeit: WiSe 2012/13 – WiSe 2013/14

Erhebung von Daten zu: 
- Prävalenz von Gehörbeeinträchtigung unter Jugendlichen, 
- biographischen Erfahrungen von akustischen Überbelastungen, 
- sozialen Netzwerken, sozialer Kompetenz, 
- Zukunftsperspektiven und Lebensentwürfen, 
mit dem Ziel, 
- Folgewirkungen in diesen Bereichen zu untersuchen und 
- datenbasierte, implementationsfähige Module für die Lehrerausbildung zu entwickeln

RaumBildung II

Projektleitung: Franz Hammerer, Katharina Rosenberger

Laufzeit: WiSe 2013/14

Die Publikation „RaumBildung II“ (hg. von Franz Hammerer und Katharina Rosenberger) soll analog zum ersten Band mehrere Schulen, die entweder architektonisch und pädagogisch interessant umgebaut oder neugebaut wurden, porträtieren.

RDP-IT: Erhebung und Evaluierung der Integration von IT-gestützten Prozessen und Verfahren im Rahmen der neuen standardisierten Reife- und Diplomprüfung

Kooperationsprojekt mit PH NÖ

Projektleitung KPH Wien/Krems: Walter Klein

Ab dem Schuljahr 2013/2014 (BHS 2014/2015) wird die Reife- und Diplomprüfung an Österreichs Schulen ähnlich wie in anderen europäischen Ländern nach einem einheitlichen Standard („Zentralmatura“) umgesetzt werden. Damit folgt auch Österreich den Empfehlungen der Studie TALIS der OECD (2009), wonach Bildungsabschlüsse kompetenzorientiert und international vereinheitlicht werden müssen. 
Das Forschungsprojekt RDPFIT soll sich mit allen wesentlichen Fragen der erforderlichen IT-Infrastruktur für die bestmögliche Umsetzung der neuen Reife- und Diplomprüfung (RDP) beschäftigen.

Schulentwicklung aus christlicher Perspektive – Chancen für einen Lehrgang?

Projektleitung: Anne-Katrin Wenk

Laufzeit: SoSe 2013 – WiSe 2013/14

Im Auftrag der Evangelischen und Katholischen Kirche soll erhoben werden, ob und in welcher Form ein Lehrgang zur Ausbildung von SchulseelsorgerInnen an öffentlichen Schulen mit kirchlicher Beauftragung möglich und zukunftsfähig ist.

Technokids

Projektleitung: Ursula Dopplinger

Laufzeit: WiSe 2012/13 – SoSe 2013

MicroNature bringt Forscher in Schulen und Schüler in Forschungsinstitute. Gemeinsam ist ihnen, dass sie mit mehr als nur dem freien Auge, einen Blick auf wesentliche Phänomene der uns umgebenden Umwelt werfen. Es will Kindern von 4 bis 14 eine Welt näherbringen, die mit freiem Auge meist nicht sichtbar ist, aber zu einem großen Teil unser Leben bestimmt. Das Wissen um die Microflora im Darm, den Aufbau von Samenkörner, kristalline Strukturen und vieles andere mehr, soll Begeisterung für Naturwissenschaften wecken, Zusammenhänge erfahrbar machen und Kinder zur Entwicklung neuer Ideen anregen. Im Projekt können die Kinder den Weg von einer neuen Idee, über verschiedene Testverfahren zur Prüfung der neuen Idee, bis hin zur wirtschaftlichen Umsetzung - zB in Pilotanlagen - gehen. Naturschutz und Ressourcenschonung wird dabei ein zentrales Thema sein genauso wie die Evaluation dieses Projektes.

 

2012

Transferevaluation: Nachhaltig Lehren und Lernen. Impakt und Nachhaltigkeit der ReligionslehrerInnen-Fortbildung

Projektleitung: Heinz Ivkovits

Laufzeit: SoSe 2011 – WiSe 2012/13

Internationale und nationale Studien (zuletzt TALIS 2010) belegen, dass eine intensive Lehrerfortbildung ein zentrales Element der Abstützung, Aktualisierung und Erweiterung der Qualität von Lehrerarbeit darstellt. Gleichzeitig festigt sich auch die Erkenntnis, dass nur eine solche Art von Fortbildung Professionalität von Lehrkräften und Innovationen im Bildungs- und Unterrichtswesen bewirkt, die nachhaltig wirksam ist. Dabei geht es im Wesentlichen um längere, intensivere und zusammenhängende Fortbildungen in Kontrast zu kurzen Seminaren oder Workshops.