Interreligious Literacy, Gender und Diversität

Ein religionsdiverses Team hat sich das Ziel gesetzt, interreligiöse Kompetenz sowie Geschlechter- und Diversitätskompetenz der zukünftigen Lehrer*innen zu steigern.

© Dura-Nitu

Im Rahmen des Projekts „Interreligious Literacy, Gender und Diversität (ILGD )", konnte am 20. Mai 2021 erstmalig die praktische Arbeit dieses innovativen Ansatzes stattfinden. Martin Fischer als Projektleiter hat sich gemeinsam mit einem religionsdiversen Team (Awi Blumenfeld, Fatima Cavis, Irina Dura-Nițu, Karin Ertl, Erdal Kalayci, Edda Strutzenberger-Reiter) das Ziel gesetzt, interreligiöse Kompetenz sowie Geschlechter- und Diversitätskompetenz der zukünftigen Lehrer*innen durch die konsequente Verschränkung dieser drei Dimensionen zu steigern. Vizerektorin Andrea Taschl-Erber begrüßte dem besonderen Anlass entsprechend das Projektteam und die Studierenden.

Thema des Nachmittags war ein hochaktuelles mögliches Konfliktfeld, nämlich das Hände schütteln/der Handschlag. Dazu wurden mit Studierenden des 8. Semesters (SP: Der Mensch in Gesellschaft, Kultur, Raum und Zeit) interaktiv und methodisch abwechslungsreich verschiedene Perspektiven, religiöse Zugänge, geschlechtertheoretische Aspekte und biographische Erfahrungen diskutiert sowie mögliche Handlungsoptionen gemeinsam erarbeitet.

Dieses Angebot (auch zu weiteren Themen) des ILGD-Teams soll nun in der Aus- und Fortbildung mehr und mehr verankert werden, um damit die Kompetenz der Studierenden zu stärken sowie das interreligiöse Profil der KPH Wien/Krems weiter zu schärfen.
Mag. Dr. Irina N. Dura-Nițu, B.Ed. LL.M.