PILGRIM-Klimagipfel der Jugend Europas

Rund 200 Schüler, Studierende und Pädagogen aus 26 PILGRIM-Institutionen aus sieben Ländern (Österreich, Polen, Rumänien, Ungarn, Slowakei, Tschechien und Ukraine) meldeten sich eine Woche vor dem UN-Klimagipfel COP24 zu Wort, um ein dynamisches Zeichen für das Bewusstsein der Schöpfung zu setzen. Auf Universitätsebene beteiligten sich an diesem Klimagipfel zehn Institutionen, um aus der pädagogischen Perspektive die Thematik der Nachhaltigkeit und Spiritualität zu vertiefen. Die Einbindung der Spiritualität in die Bildung zur nachhaltigen Entwicklung wurde als das zentrale Kriterium für den „Klimagipfel der Jugend Europas“ angesehen.

Die Vertreter der 26 Institutionen unterzeichneten das aus den Erfahrungen der fünfzehnjährigen Arbeit in über 240 PILGRIM-Schulen und Institutionen in Europa erstellte Nachhaltigkeitsmanifest. Dieses Manifest wurde den Vertretern der Politik und der Kirche überreicht und bei Beratungen von COP 24 vorgestellt.

Durch die Einbindung von Vertretern aller Schulstufen und Universitäten aus 7 Ländern Europas, sowie durch aktive Beteiligung der Kattowitzer Stadtregierung, der Kirchen und der Medien wurde der PILGRIM-Klimagipfel der Jugend Europas zum integralen Teil des Rahmenprogramms von COP24.

Zum Kattowitzer PILGRIM-Klimagipfel der Jugend Europas hatten das Schulamt der Erzdiözese Kattowitz und die Theologische Fakultät der Schlesischen Universität in Kattowitz (beide Polen), die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems sowie das Internationale Bildungsnetzwerk PILGRIM (beide Österreich) eingeladen. Das Zentrum für Nachhaltigkeit und Spiritualität PILGRIM an der KPH Wien/ Krems hat damit bereits in Österreich bzw. in Polen die dritte derartige kooperative Konferenz veranstaltet.