Das Thomasianum, Institut für Begabungsentwicklung und Innovation (TIBI) wurde 2004 von der Erzdiözese Wien als Ausbildungs-, Service- und Beratungseinrichtung gegründet und 2007 der KPH Wien/Krems angeschlossen.

TIBI trägt durch seine Angebote dazu bei, dass jeder Schülerin/jedem Schüler im Bildungsprozess in bestmöglicher Weise das zuteil wird, was sie/er zur Entwicklung und Entfaltung ihrer/seiner individuellen Anlagen und Fähigkeiten braucht.

Das inhaltliche Konzept von TIBI basiert im Sinne des christlichen Menschenbildes auf einem dynamischen Begabungsbegriff, der einen professionellen Umgang mit Leistungsheterogenität und unterschiedlichen Lernvoraussetzungen im Fokus hat.

Begabungsförderung wird als pädagogische Grundhaltung verstanden, welche die ganzheitliche Entwicklung der vielfältigen Begabungen (intellektuell-kognitiv, sozial, emotional) aller Kinder und Jugendlichen zum Ziel hat und so einen wesentlichen Beitrag leistet zu einer umfassenden Persönlichkeitsbildung.

Kinder und Jugendliche sind einzigartig – nicht gleich, aber gleichwertig. Pädagogik und anthropologische Fragestellungen stehen in einer Wechselwirkung, Begabungsförderung erhält durch die interdisziplinärer Perspektive neue Aspekte. Die Angebote von TIBI definieren Begabungen auch im Kontext von sozialer Verantwortung und initiieren lebensgestaltendes Lernen durch soziale, reflektive und ethische Kompetenz.

Das Profil von TIBI integriert Wertediskurs und Sinnfrage als Dimensionen einer ethisch verantworteten Begabungsförderung und berücksichtigt die religiös-ethisch-philosophische Dimension von Bildung.

Durch internationale Kooperationen mit WissenschafterInnen sowie PraktikerInnen kann fundierte Expertise mit Aktualität und Praxisorientierung kombiniert werden. So trägt das Institut TIBI durch Fort- und Weiterbildungsangebote sowie durch Beratung und Begleitung im schulischen Kontext zu Professionalisierung und Kompetenzentwicklung von PädagogInnen bei.