Das Engagement in der Bildung ist ein Kernstück kirchlichen Lebens und die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems gibt, in all ihren akademischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Verantwortungsbereichen, davon eindrucksvoll Zeugnis.

Basis dieses Engagements ist das christliche Bild vom Menschen. Es stellt die Person in ihrer umfassenden transzendentalen und geschichtlichen Identität in den Mittelpunkt. Dieses große Denken vom Menschen im Alltag der Lehre und der Forschung, in den Begegnungen und in der Arbeitsstruktur, im Miteinanderfeiern und im Ringen bei Verhandlungen durchzuhalten, ist eine der wesentlichsten Herausforderungen an die VerantwortungsträgerInnen, die Lehrenden und die MitarbeiterInnen in den vielen Bereichen der KPH.

Im Studienjahr 2015/16 sind viele strategische und operative Prozesse, die die künftige Positionierung der KPH prägen werden, in eine entscheidende Phase geführt worden. Die vorliegende Wissensbilanz beschreibt und reflektiert diese Entwicklungen und weitere Schwerpunkte.
Als sichtbare Zeichen seien die nun unterzeichneten Kooperationsverträge genannt; einmal, um im Verbund Nordost die LehrerInnenausbildung der Sekundarstufe neu zu regeln; dann die Vereinbarungen, die die künftige ReligionslehrerInnenausbildung der christlichen Konfessionen
und der großen monotheistischen Religionen unter dem Dach der KPH zusammenführen.

Viele europäische Bildungsinstitutionen blicken mit Interesse auf diese Zusammenarbeit, die die Qualitätsstandards der Ausbildung neu definiert und zeigt, dass wir in Österreich in der glücklichen Lage sind, nicht nur den Dialog zwischen den Religionen zu pflegen, sondern dass die Religionen durch ihr Engagement in der Bildung gesellschaftliche Solidarität und Stabilität,
Identitätsbildung und ein friedliches Miteinander fördern.

Danke für die vielen Schritte, die schon gesetzt sind.

Mag. Andrea Pinz
Vorsitzende des Hochschulrates der KPH Wien/Krems

 

Bereits zum vierten Mal erscheint die Wissensbilanz der KPH Wien/Krems. Sie ist einerseits konzipiert als Bilanz und andererseits als Visitenkarte für das Entwicklungspotential unserer Hochschule. Über die letzten Jahre hinweg hat die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems ihren Bildungsauftrag hervorragend wahrgenommen und ist in der Bildungslandschaft Österreichs nicht mehr wegzudenken.
Wir sind stolz auf das Erreichte – wissen aber um die Herausforderungen der Zukunft.

Im Studienjahr 2015/16 hatten wir drei großen Themen zu bewältigen:

  • Umsetzung der Pädagog/innenbildung NEU (Primarstufe, Sekundarstufe)
  • die Integration der Religionslehrer/innenausbildung aller monotheistischen Religionen
    in die Primarstufenausbildung
  • die Weiterentwicklung der Organisation der KPH Wien/Krems


Wir sind uns bewusst, dass die Professorinnen und Professoren DIE „Visitenkarte“ unserer KPH Wien/Krems sind. Durch ihr Engagement und ihren Arbeitseinsatz im Rahmen des mehrgliedrigen Verwendungsbildes eines/r Hochschullehrenden können wir alle gemeinsam eine gute Zukunft unserer Hochschule sicherstellen.

Wir nehmen aber auch als kirchlich getragene Pädagogische Hochschule die gesellschaftliche Verantwortung wahr, die wir für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrer/innen tragen. Entsprechend unserem Leitbild werden wir die Bildungs- und Forschungsarbeit weiterhin auf hohem Niveau fortsetzen.

Für dieses Commitment danke ich – im Namen des Rektorats – allen Führungskräften, Lehrenden und dem Verwaltungspersonal der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule.

Mag. Dr. Christoph Berger, MA
Rektor der KPH Wien/Krems

 

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