Das Medienzentrum der KPH Wien/Krems ist bemüht, der ständig wachsenden Nutzung der E-Learning Plattformen Rechnung zu tragen und das Service-Angebot permanent zu erweitern und verbessern.

 

E-Learning Plattformen

 

 

 

Organisation

Sie finden hier nähere Informationen zur Organisation der Lernplattformen an der KPH Wien/Krems.

KPHVIE - Moodle

Ab dem 1. Studiensemester wird die Lernplattform unter der Adresse http://moodle.kphvie.ac.at eingesetzt.

Verwenden Sie BenutzerInnenname und Kennwort von PH-Online, um sich in dieser Lernplattform einzuloggen.

Fragen zu dieser Plattform richten Sie bitte an christian.nosko(at)kphvie.ac.at.

REL - Moodle

Die Lernplattform des Instituts für die Ausbildung von ReligionslehrerInnen finden Sie unter http://relmoodle.kphvie.ac.at.

Verwenden Sie BenutzerInnenname und Kennwort von PH-Online, um sich in dieser Lernplattform einzuloggen. Zusätzlich gibt es spezielle Zugangsinformationen, die Sie vom Institut erhalten.

Fragen zu dieser Plattform richten Sie bitte an hermann-josef.roehrig(at)kphvie.ac.at.

EXT - Moodle

Unter http://extmoodle.kphvie.ac.at können Lehrende problemlos Kurse für externe Personen oder Studierende ohne E-Mail-Adresse der KPH Wien/Krems anbieten.

  • Die TeilnehmerInnen registrieren sich selbst auf der Plattform und legen so ihren Zugang an. Von den Lehrenden benötigen sie nur den Zugangsschlüssel zu dem speziellen Kurs.
  • Gleichzeitig können sich auch Lehrende und Studierende mit ihren Zugangsdaten zum Mail-System der KPH Wien/Krems an der Plattform anmelden. Somit sind ohne Aufwand auch gemischte Gruppen (wie etwa in den Schulpraktischen Studien) möglich.

Fragen zu dieser Plattform richten Sie bitte an christian.nosko(at)kphvie.ac.at.

 

Für die Einrichtung neuer Kurse bzw. Kursbereiche oder die Transferierung Ihrer Kurse von einer Plattform zur anderen, wenden Sie sich bitte an christian.nosko(at)kphvie.ac.at.

Schulungsangebote

Schulungsangebote zu Moodle finden Sie hier

Didaktik

Müssen wir alles, was wir bisher aus der langen Forschungstradition der Didaktik gelernt haben, vergessen und wieder komplett neu anfangen? Gibt es eine eigene Didaktik des E-Learning? Und wenn nicht: Müssen wir dann eine eigene Didaktik des e-Learnings entwickeln?
Ich möchte all diese Fragen mit einem differenzierten Nein beantworten.

Peter Baumgartner, 2003


Grundlegendes

Mit dem Begriff "Lernplattformen" werden Learning Management Systems (LMS) und Learning Content Management Systems (LCMS) bezeichnet.

Ein Learning Management System ist eine im Internet zur Verfügung gestellte Lehr-Lern-Plattform und zentraler Kooperationsraum, der es ermöglicht verschiedene didaktische Lehrszenarien wie informelles Lernen, fallbasiertes Lernen, selbsttätiges Lernen in webbasierten Umgebungen umzusetzen. Fallweise lässt sich auch die Bezeichnung Virtual Learning Environment (VLE - deutsch: Virtuelle Lernumgebung) finden.

Plattformbasiertes Lernen hat seine Stärke darin, dass die Lernenden unabhängig von Ort und Zeit (asynchron) Informationen austauschen und miteinander kommunizieren können und unterstützt damit den Präsenzunterricht. Virtuelles Lernen wird daher nicht isoliert betrachtet, sondern ist Teil eines Lernarrangements, in dem den Präsenz-Phasen eine zentrale Bedeutung zukommt. In der Literatur wird diese Form des Lernens als Blended Learning bezeichnet.

Beispiele für Lernplattformen sind z.B. Moodle, ILIAS oder ATutor. Moodle (engl. Modular Object-Oriented Dynamic Learning Environment) ist eine kostenlose Software auf Open-Source-Basis. Im Rahmen dieser Plattform können entsprechend den didaktischen Erfordernissen virtuelle Kursräume für Lehrveranstaltungen geschaffen und gestaltet werden.

Bitte beachten Sie auch die Literaturtipps!

 

Szenarien

Beim Einsatz einer Lernplattform im Lehr-Lernprozess können unterschiedliche didaktische Szenarien verwirklicht werden.

 

Literatur: Hasanbegovic, J. (2005). Kategorisierungen als Ausgangspunkt der Gestaltung innovativer E-Learning-Szenarien. In: D. Euler, S. Seufert (Hrsg.). E-Learning in Hochschulen und Bildungszentren. München: Oldenbourg.


Funtktionsbereiche

Eine Lernplattform wie Moodle umfasst folgende Funktionsbereiche:

  • Erstellen von Lehrinhalten, Aufgaben, Übungen und Lernzielüberprüfungen
  • Hochladen und Präsentieren von Lehrinhalten (Text, Grafik, Audio, Video)
  • Kommunizieren zwischen StudentInnen und/oder StudentInnen und LehrerInnen (E-Mail, Chat, Diskussionsforum)
  • Organisieren der Lernprozesse und Kollaborieren in Lerngruppen (Foren, Terminkalender, Blogs, Annotationen und Feedback)
  • Evaluieren und Bewerten von Kursen und Lernleistungen (Test, Bewertung, Feedback)
  • Dokumentation der Lehr-Lern-Prozesse (Lernfortschritt, Logdaten)


Mehrwert

Der Mehrwert von Lernplattformen entsteht aus der Ermöglichung und Verfügbarkeit einer asynchronen Informations- und Kommunikationskultur des Lernens und Lehrens durch virtuelle Lernräume.

Damit verbunden sind didaktische Potentiale in einem Werkzeug wie z.B. Moodle versammelt:

Lernplattformen ermöglichen

  • orts- und zeitunabhängigen Zugang sowohl für den Aufbau, als auch zu Arbeitsaufgaben und Material
  • Arbeitsprozessbegleitung der StudentInnen sowie Beratung und Moderation durch LehrerInnen
  • nachhaltige Dokumentation der Lernaktivitäten
  • Transparenz im Sinne einer klaren, korrigierbaren, nachvollziehbaren Struktur sowie
    (Leistungs-)Dokumentation
  • Anpassung an individuelle Lernvoraussetzungen, individuelle Wahl des Lerntempos
  • Differenzierung durch Ermöglichung von unterschiedlichen, zielgerichteten (Gruppen-)Aktivitäten 
  • explorierendes, eigenständiges Arbeiten der StudentInnen
  • Förderung der Eigenverantwortung der Lernenden bei gleichzeitiger Prozess- und Zielkontrolle
  • Unterstützung selbst gesteuerten Lernens durch Lernmodule mit interaktiver Selbstüberprüfung und sofortigem Feedback
  • langfristige Nutzung des Kursmaterials für die LehrerInnen (langfristige Minimierung des Vorbereitungs- und Verbreitungsaufwands)


Moodle Anleitungen

 

Schriftliche Anleitungen zu Moodle finden Sie im Intranet, Bereich Medienzentrum:

  • In wenigen Schritten zum Moodle Kurs
  • Moodle 2 - Erste Schritte
  • Einschreibemethoden  /  Gruppenbildung
  • Moodle Kursverwaltung
  • Moodle Dateiverwaltung
  • Leistungsbewertung in Moodle
  • Neuerungen im Moodle-Update
  • Diashow / Slideshow
  • Videodateien

 

Neben diesen schriftlichen Anleitungen finden Sie in Moodle im Kursbereich Moodle zum Nachlesen und IT-Themen Demokurse zu diesen Themen.

Bearbeiten eines Moodle-Kurses: Hilfe bei der Erstellung eines Moodle-Kurses - Arbeitsmaterialien und Aktivitäten

Lernaktivitäten in Moodle: Ein detaillierter Überblick über alle Aktivitäten in Moodle

 

Hilfreiche Links

Das Moodle-Praxishandbuch Am Anfang steht der leere Kurs (E-Book Uni Graz, 126 MB)