Durch die VertreterInnen des Kompetenzzentrums werden folgende Ziele verfolgt:
- Die Integration von Spiritualität und Bildung für Nachhaltige Entwicklung in immer mehr Bereiche der Bildung (Aus-, Fort- und Weiterbildung)
- Erweiterung der konkreten Bildungsangebote für StudentInnen und LehrerInnen durch Begleitung und Evaluierung
- Schaffung eines Umfeldes, das es ermöglicht die Aufgaben ökologisch, ökonomisch, sozial, kulturell und spirituell verantwortlich auszuüben
- Vernetzung mit nationalen und internationalen Nachhaltigkeitsinitiativen
Angebote
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Konkrete Ziele:
I. Ausbildung
Ein zentrales Bildungsziel der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) ist der Erwerb von Gestaltungskompetenz die folgende acht Teilkompetenzen umfasst:
- die Kompetenz, vorausschauend zu denken, mit Unsicherheit sowie mit Zukunftsprognosen, -erwartungen und –entwürfen umgehen zu können
- die Kompetenz, interdisziplinär zu arbeiten
- die Kompetenz zu weltoffener Wahrnehmung, transkultureller Verständigung und Kooperation
- Partizipationskompetenz
- Planungs- und Umsetzungskompetenzen
- die Fähigkeit zu Empathie und gestaltender Solidarität
- die Kompetenz sich und andere motivieren zu können
- die Kompetenz zur distanzierten Reflexion über individuelle und kulturelle Leitbilder
Im Zentrum dieser Kompetenzvermittlung steht die Schöpfungsspiritualität.
Zur Umsetzung der angeführten Kompetenzen wird in den kommenden Studienjahren für den Ausbildungsbereich zu klären sein:
- Sind die ausgewiesenen Kompetenzen nachgewiesener Maßen Teilkompetenzen in den genehmigten Curriculas und damit schon ein intrinsischer Teil der Ausbildungen?
Wenn „ja“, dann ist das Anliegen des Kompetenzzentrums gut platziert.
Wenn „nein“, dann ist zu prüfen, ob der sinnvollere Weg einer Umsetzung in der Erstellung eines Grundmoduls „Spiritualität und Bildung für Nachhaltige Entwicklung“besteht, das dann in die Studien integriert werden müsste, oder ob die bestehenden Module in den einzelnen Ausbildungswegen um die acht Teilkompetenzen zu erweitern bzw. weiter zu entwickeln sind, damit das zentrale Bildungsziel einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung ein intrinsischer Teil der Ausbildung wird.
II. Fort- und Weiterbildung
Die im Ausbildungsbereich zu vermittelnden Kompetenzen haben auch für den Bereich der Fort- und Weiterbildung ihre Gültigkeit, wobei prozesshaft auf neue Themen der nationalen und internationalen Entwicklungen eingegangen werden soll.
Neben bereits bestehenden Veranstaltungen zum Thema „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ werden wissenschaftlich begleitete Workshops für die „PILGRIM-Schulen“ konzipiert, durchgeführt und weiterentwickelt. Ebenso wird gemeinsam mit unseren KooperationspartnerInnen für Oktober 2010, ein Symposium zum Thema „Spiritualität und Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ für die StudentInnen, LehrerInnen, TeilnehmerInnen der Fort- und Weiterbildung etc. geplant und angeboten.
III. Forschung
- Durchführung einer intervenierenden Evaluationsstudie zu den Schulprojekten der PILGRIM-Schulen
- Präsentationen und Publikationen von Forschungsergebnissen
- Vernetzungen mit anderen Pädagogischen Hochschulen und Universitäten österreichweit und international, sowie mit anderen Institutionen und Unternehmen.
IV. Hochschule als Betrieb
Hier wird die Zertifizierung der KPH Wien/Krems als Umweltzeichenbetrieb angestrebt.
V. Netzwerkarbeit
Durch das Eingehen neuer bzw. den Ausbau bereits bestehender Kooperationen mit Ministerien, Universitäten, Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Vereinen, NGO´s etc. wird eine aktive Teilnahme am Nachhaltigkeitsdiskurs auf nationaler und internationaler Ebene, sowie eine Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie innerhalb der KPH Wien/Krems angestrebt.
