Konzept

A. Verankerung im Leitbild

Differenz wahrnehmen
Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems versteht sich als konfessionell-kooperative Institution, in der kulturelle, religiöse und konfessionelle Differenz der StudentInnen, der LehrerInnen, der MitarbeiterInnen und der Herkunftseinrichtungen als Vielfalt wahrgenommen und als gegenseitige Bereicherung geschätzt werden.

Vielfalt als Chance sehen
Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems ergreift Vielfalt als Chance, im Hochschulalltag interkulturelle, interreligiöse und interkonfessionelle Lernprozesse in den Bereichen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, an den Übungsschulen, im Rahmen der Hochschuldidaktik und interner Fortbildung sowie auf der Ebene der eigenen institutionellen Hochschulentwicklung zu initiieren und zu gestalten.

Kultur gegenseitiger Anerkennung fördern
Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems entwickelt mit der Kultur gegenseitiger Anerkennung eine Alternative zur Tendenz, kulturelle und religiöse Differenz auszublenden oder zu nivellieren, was in Teilen der Bildungslandschaft und der europäischen Gemeinschaft verbreitet ist.

Identität entfalten
Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems deklariert klar, wofür sie steht: Ausgehend von einem christlichen Verständnis des Menschen gilt es, die StudentInnen in der Entwicklung ihrer individuellen kulturellen, religiösen bzw. konfessionellen Identität zu bestärken, zu begleiten und zu fördern.

Orte der Begegnung eröffnen
Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems versteht sich als Ort der Begegnung, an dem in gesellschaftlicher Vielfalt StudentInnen und LehrerInnen miteinander leben, kommunizieren und lernen, unabhängig davon, ob sie sich dem christlichen Glauben, einer anderen Religion oder keiner Religion verbunden fühlen. Im Dialog miteinander soll respektvolle Begegnung erfahren werden.

B. Grundausrichtung

Qualitätsentwicklung
Im Kompetenzzentrum kommt die Intention der KPH zur Qualitätsentwicklung, fokussiert auf das interkulturelle, interreligiöse und interkonfessionelle Lernen, zum Ausdruck.

Das Eigene und das Fremde
Das Kompetenzzentrum sieht das Gesamt des interkulturellen, interreligiösen und interkonfessionellen Angebots in den Bereichen der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Forschung und der Beratung wie eine Ellipse mit zwei Brennpunkten: "Auseinandersetzung mit dem Eigenen" einerseits und "Begegnung mit dem Fremden" andererseits. Nach dem Motto: Je mehr ich bei mir selbst "zu Hause" bin, desto weniger wird mir
Fremdes/Anderes un"Heim"lich sein.

Spirituelle Praxis
Das Kompetenzzentrum tritt für eine spirituelle Praxis ein, welche neben einer lebendigen Feierkultur in der je eigenen Konfession/Religion die Kultur der aktiven Begegnung und respektvoller Anerkennung des je Andersseins stärkt. Dies soll durch konkrete spirituelle Angebote bzw. Feiern verwirklicht werden.

Anwaltschaft
Das Kompetenzzentrum trägt mit Verantwortung, dass oben genannte Grundanliegen und Grundausrichtung als durchgängiges Unterrichtsprinzip in Studienplänen nachvollziehbar erscheint und in konkreten Initiativen
Gestalt gewinnt.

KPH Aktuell

18
Mai

Abschlusskonferenz im Landhaus St. Pölten

11
Mai

11.5.2012 am Campus Wien-Strebersdorf

Quicklinks

Kontakt

Pavel Mikluscak
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