Offene Lernsituationen

Offene Lernsituationen planen, gestalten, weiterentwickeln (Hammerer, Pessl, Summer)


Offener Unterricht bewegt sich zwischen Stagnation und Weiterentwicklung. Einerseits ist die erhoffte Ausweitung in der Schulpraxis nur teilweise gelungen, anderseits bieten jüngere Forschungsbefunde vielfältige Hinweise für die Notwendigkeit und Möglichkeit einer qualitativen Weiterentwicklung. Das selbständige, selbstgesteuerte Lernen, der handlungsorientierte, selbsttätige Aufbau von Kompetenzen, die konsequente Individualisierung durch Differenzierung bzw. offene Lernsituationen wird für alle Schulen in Zukunft noch weit mehr an Bedeutung gewinnen, vor allem wenn es gelingt, die Qualität der Aufgabenstellungen unter dem Anspruch der Offenheit zu erhöhen, die Möglichkeiten dialogischer Lernbegleitung durch differenzierte, lernförderliche Feedbackgespräche besser zu nutzen und methodische Wege zu Aufbau einer reflexiven Lernhaltung (metakognitive Kompetenzen) systematisch einzubauen.

Downloads und Literatur

Offene Lernsituationen im Religionsunterricht

 Offener Unterricht in Theorie und Praxis (Dr. Falko Peschel) (199 KB) (pdf)

Hammerer, F. (1998): Offene Lernsituationen anspruchsvoll gestalten. In: Freund, J./Gruber, H./ Weidinger, W. (Hg.): Guter Unterricht Was ist das? Aspekte von Unterrichtsqualität. Wien: ÖBV, S. 35-56

Lenz, A. (1998): Die Freie Lernphase - ein Modell offenen Lernens. Wien J&V.

Peschel, F (2002): Offener Unterricht. Idee - Realität- Perspektive und ein praxiserprobtes Konzept zur Diskussion. Teil I: Allgemeindidaktische Überlegungen. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren

Peschel, F (2002): Offener Unterricht. Idee - Realität- Perspektive und ein praxiserprobtes Konzept zur Diskussion. Teil II: Fachdidaktische Überlegungen. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren

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