Schule im Aufbruch

Studierende beim „Schule im Aufbruch – Tag, Wien“

Studierende des Instituts für Islamische Religion an der KPH Wien/Krems nahmen im Rahmen einer Lehrveranstaltung mit Fr. Prof. Gülmihri Aytac an der ganztägigen Veranstaltung "Schule im Aufbruch" teil.

Viele Schulentwicklungsbeispiele zeigen: Unsere Haltung ist entscheidend. Unsere Haltung gegenüber Schülerinnen und Schülern, unsere Haltung gegenüber Lehrerinnen und Lehrern und unsere Haltung gegenüber Eltern. Aber was bedeutet Haltung? Welche Haltung erfordert „potentialentfaltende“ Schule? Wie entwickelt sich eine achtsame Haltung und Kultur an einer Schule? Darum ging es bei der Veranstaltung „Schule im Aufbruch“ im Bildungszentrum der AK Wien.

Schule im Aufbruch ist eine Initiative, die veränderungswillige Schulen anspricht. Sie wurde von den hier angeführten im Jahr 2012 in Deutschland gestartet:

  • Gerald Hüther, Hirnforscher, Professor Universitätsklinik Göttingen, Autor
  • Margret Rasfeld, Leiterin der Evangelischen Gemeinschaftsschule Berlin Zentrum
  • Stephan Breidenbach, Professor für Rechtswissenschaften und Mediator, Dekan Humboldt‐Viadrina School of Governance in Berlin

Es geht bei der Initiative darum, Schulen so zu führen und zu gestalten, dass sich Potentiale und Talente von Schülern bestmöglich entwickeln können und die angeborene Begeisterung von Kindern in der Schule erhalten bleibt. Auch aus der Hirnforschung weiß man, dass wir nur dann lernen, wenn wir begeistert sind, wenn uns ein Thema richtig interessiert und unter die Haut geht. Um Potentialentfaltung in der Schule zu ermöglichen, bedarf es einer neuen Lernkultur und einer besonderen Haltung gegenüber Kindern und Schülern.

Die Studierenden waren engagiert und aktiv bei der Sache und konnten sich viel für ihre Schulpraxis mitnehmen.