Zur Zukunft religiöser Bildung an Schulen

Fortbildung mit Univ.-Prof. Dr. Lehner-Hartmann und Dienstbesprechung AHS/BMHS in Krems und Seitenstetten

Die Referentin verortete zunächst den Beitrag der religiösen Bildung als Dienst am demokratischen Zusammenleben, die Fähigkeit zu vermitteln, verantwortungsvoll aus Freiheit solidarisch zu handeln. Als Herausforderung für den Religionsunterricht gilt es, diesen Beitrag im schulischen Geschehen sichtbar zu machen. Wichtig ist es, dass der Religionsunterricht sich nicht in Nischen ansiedelt, sondern im Zentrum schulischer Bildung, in Vernetzung mit anderen Fächern und KollegInnen agiert. Religionsunterricht hat heute nicht mehr das Monopol der Antworten auf religiöse Fragen, daher soll er dazu beitragen Ort der Begegnung mit und Austausch von religiös-existentiellen Fragen zu sein. Dies erfordert ein hohes Maß an Reflexionsbereitschaft der ReligionslehrerInnen. Die Notwendigkeit religiöser Bildung liegt, nach den Ausführungen der Referentin, besonders in der lebensbegleitend-transformatorischen Dimension und Kompetenz. Eine intensive Diskussion folgte den Ausführungen, die TeilnehmerInnen gaben anschließend ein sehr positives Feed-back.