Studientag des Fort- und Weiterbildungsinstitutes Religion
Dem spannenden Thema „Jugend.Religion.Lebenswelten.“ widmeten sich diese Woche ReligionslehrerInnen, KindergartenpädagogInnen und SozialpädagogInnen am Studientag des Fort- und Weiterbildungsinstitutes Religion in den Räumlichkeiten des Campus Wien-Strebersdorf der KPH Wien/Krems.
Institutsleiter Mag. Heinz Ivkovits begrüßte die über 60 TeilnehmerInnen und Rektor Univ.-Prof. Dr. Michael Wagner bekundete in der Eröffnung seine Freude über das Engagement des Instituts und der Anwesenden für dieses wichtige Thema.
Nach dem Hauptvortrag von Prof. Dr. Matthias Sellmann, Pastoraltheologe (Foto) an der Ruhr Universität Bochum, zum Thema „Gib mir etwas, das bleibt - Jugend auf der Suche“, gab es Impulsvorträge der Soziologin und Religionspädagogin Mag.a Maria Dammayr von der Johannes Kepler Universität Linz („Losing my religion – Jugend ohne Religion?“) und des Pfarrers und Jugendseelsorgers Günther Kroiss aus Mattersburg („Einfach da sein und nichts vormachen“ – Jugendliche hören zu“), die angeregte Diskussionen nach sich zogen.
Jugendliche Religiosität sei eine bestimmte Strategie unter anderen, über die sich junge Leute ihre Wirklichkeit erschließen und konstruieren würden, hieß es da. Insbesondere wäre jugendliche Religiosität nur eine Kompensationsstrategie auf bestimmte gesellschaftliche-kulturelle Erfahrungen junger Leute, lautete ein Einwand, in dem es um Sicherheit gehe. Wer am Kompensationscharakter jugendlicher Religiosität vorbei kommuniziert, der würde auch keine jugendkulturelle Resonanz erzielen.
Die anschließenden drei Workshops mit den ReferentInnen dienten zur Vertiefung, zum Nach- und Querdenken und zur Erarbeitung von Impulsen zur Umsetzung der am Tag gewonnenen Erkenntnisse.
Fotos der Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie.

