"Der Anspruch Katholischer Schulen ist kein geringerer, als „einen Lebensraum zu schaffen, in dem der Geist der Freiheit und der Liebe des Evangeliums lebendig ist“.
(aus: Die deutschen Bischöfe, Qualitätskriterien für Katholische Schulen - Ein Orientierungsrahmen, Mai 2009)
Am 21. und 22. April 2010 fand in Salzburg die erste interdiözesane „Werktagung Schulpastoral“ mit 120 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich statt. Alle Diözesen waren mit (Religions)lehrerInnen, Schulpastoralverantwortlichen, DirektorInnen, Schulerhaltern und einem Religionsinspektor vertreten.
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Auf dem Programm standen neben einem Grundsatzreferat von Univ.-Prof. DDr. Ottmar Fuchs von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, good practice Beispielen sowie Austausch in immer wieder unterschiedlich zusammengesetzten Arbeitsgruppen auch ein Gottesdienst, der Tagesausklang bei Glühmost und Lagerfeuer und gesprächsintensive Kaffee- und Obstpausen.
Die zusammenfassenden Eindrücke des externen Beobachters Univ.-Prof. Dr. Anton Bucher finden Sie hier:
Eindrücke externer Beobachter (9.5 MB) (Powerpoint, 9.5 MB)
Die schriftlichen Zusammenfassungen der einzelnen Arbeitsgruppen
finden Sie - nach Arbeitsauftrag aufgelistet - hier.
Themenfelder von Schulpastoral:
- Schulpartner
- Zusammenwirken der institutionellen Ebenen/Organisationseinheiten
- Schulfeste, Feierkultur
- Öffentlichkeitsarbeit
- Inhaltsebene
- Funktionsebenen
Arbeitsgruppen nach Funktionsebenen
Aus den zahlreichen Impulsen wird an vielen Schulen Neues entstehen
und Bewährtes weiterentwickelt werden.
Für das Organisationsteam (Mag. Petra Fischer, D St. Pölten; Mag.
Martina Omahna, D Graz-Seckau; Mag. Elisabeth Hartel, ED Wien; Mag.
Andreas Pumberger, D Linz und Dr. Anton Salomon, KPH Wien/Krems)
wurde durch den intensiven diözesan- und schultypenübergreifenden
Austausch ein wesentliches Ziel der Werktagung erreicht.
Das vielfache positive Feedback ermutigt zu einer weiteren
Veranstaltung zum Thema Schulpastoral/Schulseelsorge.
"Wenn Schulseelsorge eine Sache weniger Spezialisten an der Schule
bleibt und sich auf ein paar schulpolitisch hochbesetzte
Einzelveranstaltungen beschränkt, reproduzieren auch kirchliche
Schulen nur den Typ von Religion, den wir bereits zur Genüge und
zum Überdruss kennen – eine separate Veranstaltung inmitten eines
ansonsten säkularisierten Betriebs, der sich zwar noch ´kirchlich´
nennt und es auch nach bestem Willen sein will, es aber nicht ist.
Wenn sich umgekehrt Schulseelsorge der Aufgabe stellt, die
Grundelemente des christlichen Lebens mit den Jugendlichen neu zu
buchstabieren, dann kann daraus eine Veränderung der Schule als
Ganze resultieren – ihrer Atmosphäre, ihres Selbstverständnisses,
ihrer Rolle in der Kirche und in der Gesellschaft. Beginnen wir mit
dem Buchstabieren."
(P. Klaus Mertes sj, in Engagement, Zeitschrift f. Erziehung und
Schule 1/1999)
Katholische Privatschulen ED Wien
