Der Spezialforschungsbereich ‚Interreligiosität’ wurde vom Bundesministerium für Bildung (BMB) im September 2016 an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems (KPH) eingerichtet. Seine Aufgabe ist es, interreligiöse Kompetenzen in der LehrerInnenbildung kontextsensitiv zu erforschen und zu fundieren. Er ist eine Kooperation zwischen der KPH Wien/Krems und der PH Linz mit dem dortigen Zentrum Interreligiöses Lernen | Migrationspädagogik | Mehrsprachigkeit (ZIMT).

Aktuelles

17.+18.11.
2017

 

DVRW-Arbeitskreis ‚Religionen und Politik‘

Der DVRW-Arbeitskreis ‚Religionen und Politik‘ trifft sich auf Einladung von Prof. Dr. Karsten Lehmann am 17. und 18. November in Wien. Thema des AK-Treffen lautet: Religionen und Politik im Bereich der Bildung.
Call for Papers

   

13.09.-
16.09.2017

 

Panel auf der Tagung der DVRW in Marburg

Mit drei deutschen Kollegen bestreitet Prof. Dr. Karsten Lehmann ein Panel auf der Zweijahres-Tagung der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW). Der Titel des Panels lautet: „Rekonfiguration religionswissenschaftlicher Grundbegriffe – ein neuer ‚turn’ in der Religionswissenschaft?"

   

31.07.2017

 

"Religiöse Diskurse in westlichen Demokratien - Initiative Christlich-Jüdische Studienwoche im Gespräch mit dem Islam"
Die interreligiöse Dialoginitiative findet von 31. Juli bis 3. August 2017 in Schloss Seggau bei Leibnitz zum Thema "Frieden und Konflikt" statt. Das wissenschaftliche Leitungsteam, dem Dr. Edith Petschnigg angehört, lädt alle Interessierten, insbesondere LehrerInnen und Studierende, sehr herzlich zur Teilnahme ein.
Zum Detailprogramm

   

04.07.2017

 

Präsentation auf der diesjährigen Konferenz der ISSR in Lausanne

Prof. Dr. Karsten Lehmann wurde dazu eingeladen, am 4. Juli 2017 einen Beitrag zur ‘Session STS 35 : Secularizations and Counter-Secularizations: Theoretical and Comparative Perspective‘ im Rahmen der Jahrestagung der International Society for the Sociology of Religion / ISSR zu leisten. Der Titel der Präsentation lautet: 'Sedimentation of 'the Religious' and 'the Secular', - Human Rights Discourses inside Religiously Affiliated Organizations'.
Link zum Tagungsband

   

22.06.2017

 

Vierte und letzte Sitzung des Diskurs ‚interreligiöse Kompetenz‘

Der Spezialforschungsbereich hat für dieses Semester – in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum ‚interkulturelles, interreligiöses und interkonfessionelles Lernen‘ – eine Vortragsreihe organisiert, in der moderne Klassiker der Debatten um das Konzept der ‚interreligiösen Kompetenz‘ diskutiert werden können. In der vierten Sitzung lädt Dr. Ursula Fatima Kowanda-Yassin am 22. Juni zur Diskussion des Ansatzes von Stephan Leimgruber ein.

 

29.05.2017

 

Kurt Schubert: Erlebte Geschichte
Buchpräsentation, Lesung und Gespräch

Am 29. Mai 2017 hält Edith Petschnigg im Rahmen der Präsentation der Autobiographie "Erlebte Geschichte" des Dialogpioniers Kurt Schubert an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz einen Vortrag zu dem Thema "Ein Leben für den Dialog. Kurt Schubert und die christlich-jüdische Verständigung in Österreich". Nähere Informationen unter http://www.clio-graz.net/.

   

15.05.2017

 

Antrittsvorlesung von Prof. Karsten Lehmann

Professor Karsten Lehmann hält am 15. Mai seine Antrittsvorlesung an der KPH. Der Titel der Vorlesung lautet: Dimensionen religiöser Pluralität in Österreich – Ein Beitrag zu den Debatten um interreligiöse Kompetenz‘.
EINLADUNGSKARTE

   

11.05.2017

 

Dritte Sitzung des Diskurs ‚interreligiöse Kompetenz‘

Der Spezialforschungsbereich hat für dieses Semester – in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum ‚interkulturelles, interreligiöses und interkonfessionelles Lernen‘ – eine Vortragsreihe organisiert, in der moderne Klassiker der Debatten um das Konzept der ‚interreligiösen Kompetenz‘ diskutiert werden können. In der dritten Sitzung lädt Prof. Dr. Erhard Mayerhofer am 11. Mai zur Diskussion des Ansatzes von Mirjam Schambeck ein.

 
 10.05.2017  

"Spuren jüdischen und muslimischen Lebens in Graz. Ein Stadtspaziergang"

Im Rahmen der "Vita activa"-Reihe "Lernen erfolgreich gestalten" der Universität Graz leitet Edith Petschnigg am 10. Mai 2017 einen interreligiösen Spaziergang durch die Grazer Altstadt.

   

20.04.2017

 

Zweite Sitzung des Diskurs ‚interreligiöse Kompetenz‘

Der Spezialforschungsbereich hat für dieses Semester – in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum ‚interkulturelles, interreligiöses und interkonfessionelles Lernen‘ – eine Vortragsreihe organisiert, in der moderne Klassiker der Debatten um das Konzept der ‚interreligiösen Kompetenz‘ diskutiert werden können. In der zweiten Sitzung lädt Prof. Dr. Karsten Lehmann am 20. April zur Diskussion des Ansatzes von Anne Koch ein.

 

03.04.2017

 

Publikation des Tagungsbandes
Edith Petschnigg, Irmtraud Fischer, Gerhard Langer (Hrsg)(2017): Hat der jüdisch-christliche Dialog Zukunft? Gegenwärtige Aspekte und zukünftige Perspektiven in Mitteleuropa.
(Poetik, Exegese und Narrative. Studien zur jüdischen Literatur und Kunst 9), Göttingen: V&R unipress.

Die Publikation resümiert in 18 Beiträgen von renommierten Expertinnen und Experten des jüdisch-christlichen Gesprächs aktuelle Entwicklungen – insbesondere im deutschsprachigen Raum und in Ungarn – und reflektiert die gegenwärtigen Herausforderungen im Hinblick auf die Zukunft.

 

27.03.2017

 

Prof. Dr. Lehmann auf Ö1

Im Rahmen der Ö1-Sendung 'Logos - Theologie und Leben' äußerst sich Prof. Dr. Karsten Lehmann zur Bedeutung der 'Kontextualisierung' für unser Verständnis vom Verhältnis zwischen Religion und Gewalt.

Link zur Sendung/Podcast

 

24.03.2017

 

15. bundesweites Seminar „Interkulturalität und Mehrsprachigkeit in der schulischen Praxis“

Dr.in Edda Strutzenberger-Reiter hält gemeinsam mit Dr.in Eva Kepplinger einen Workshop: „Vielfalt an Schulen – Umgang mit religiöser Diversität im pädagogischen Alltag: Ein Forschungsprojekt der KPH Wien/Krems, der IRPA und der Universität Wien.“

   

21.03.2017

 

FORUM LEBENS.WERTE.SCHULE
„Religiöse Diversität in der Schulentwicklung: Religionspädagogische Perspektiven“

Dr.in Edda Strutzenberger-Reiter hält am 21.3. um 18.00 einen Vortrag im Rahmen des Forums „lebens.werte.schule“ und beleuchtet darin religionspädagogische Perspektiven in einer religiös plural geprägten Schule.

Informationen

 

19.03.2017

 

Prof. Dr. Karsten Lehmann nimmt am 19.3.2017 an der Sendung ‚Religion als Ursache von Konflikten?‘ auf BAYERN 2 teil.

Die Journalistin Barbara Weiß hat unterschiedliche Experten in diesem Feld interviewt. Die Sendung wir von 8:00 bis 8:30 Uhr ausgestrahlt.

Podcast-Download

   

16.03.2017

 

Vortragsreihe zum Konzept der ,interreligiösen Kompetenz`

Der Spezialforschungsbereich hat für dieses Semester – in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum ‚interkulturelles, interreligiöses und interkonfessionelles Lernen‘ – eine Vortragsreihe organisiert, in der moderne Klassiker der Debatten um das Konzept der ‚interreligiösen Kompetenz‘ diskutiert werden können. Der erste Termin findet am 16. März 2017 von 16:15 bis 18:15 Uhr im Raum 1.17 statt. Prof. Dr. Alfred Garcia Sobreira-Majer wird die Diskussion zum Joachim Willems Konzept der ‚interreligiösen Kompetenz‘ einleiten und moderieren.
Hier zum Plakat der ersten Sitzung sowie zu den kommenden Terminen am 20. April,
11. Mai und 22. Juni.

   

10.03.2017

 

Prof. Dr. Karsten Lehmann präsentiert dieses Jahr auf Symposium Dürnstein

Unter dem Titel ‚Zum ambivalenten Verhältnis von Religionen und Gewalt’ wird Karsten Lehmann einen kurzen Überblick über aktuelle religionswissenschaftliche Forschungsergebnisse zum Verhältnis zwischen Religion und Gewalt geben. Im Anschluss ist eine Podiumsdiskussion mit Wolfgang Palaver, Nikita Dhawan, Philippe Buc und Karsten Lehmann geplant.

Link zum Programm

   

08.03.2017

 

Vortrag von Dr. Edith Petschnigg beim Netzwerktreffen "Christlich-jüdischer Dialog in Niedersachsen"

Beim Netzwerktreffen "Christlich-jüdischer Dialog in Niedersachsen" am 8. März 2017 in Hannover hält Edith Petschnigg einen Fachvortrag zum Thema "Wie kann der jüdisch-christliche Dialog gelingen? Praxisbeispiele und Versuch einer Kriteriologie". Petschnigg stellt Ergebnisse ihrer Dissertation "'Die Bibel ist das, was eint'. Geschichte und Bibelrezeption 'jüdisch-christlicher' Basisinitiativen in Deutschland und Österreich nach 1945" vor und zeigt Kriterien für das Gelingen eines jüdisch-christlichen Gesprächs auf.

 

08.03.2017

 

Workshop ‚Qualitätskriterien interreligiöser Bildung‘

Am 8. März 2017 moderiert Prof. Dr. Karsten Lehmann den Workshop ‚Qualitätskriterien interreligiöser Bildung‘ mit Univ-Prof. em. Dr. Martin Jäggle, im Rahmen der Konferenz ‚Das öffentliche Gespräch in der Demokratie‘.

Link zur Konferenz

 

27.02.2017

 

In der Vorbereitung zum diesjährigen Dürnstein Symposium ‘Gesellschaft, Staat, Gewalt’ nimmt Prof. Dr. Karsten Lehmann an einer Livediskussion im Radio Orange 94.0 teil.

Am 27.2.2017 können Sie der Diskussion von 10:00 bis 11:00 Uhr folgen. Später kann man sie sich noch im Archiv anhören.

   

01.01.2017

 

Prof. Dr. Karsten Lehmann ist zum ‚Senior Research Fellow‘ am Institut für Religionswissenschaft der Universität Wien ernannt worden.

Im Rahmen dieser Kooperation möchte Karsten Lehmann zu einer vertieften Erforschung der religiösen Gegenwart beitragen. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Wolfram Reiss plant er u.a. eine Tagung zur religiösen Pluralität in Österreich.

Link: https://etfst.univie.ac.at/team/karsten-lehmann/

   

17.12.2016

 

Vorgespräche zu Kooperation mit University of Kentucky
Prof. Stan Brunn zu Gast in Wien

Zur Vorbereitung eines Forschungsprojekts zu religiöser Pluralität in Wien traf sich Prof. Dr. Karsten Lehmann mit dem international renommierten Geographen Prof. Dr. Stan Brunn von der University of Kentucky. Professor Brunn möchte an einem Projekt mitarbeiten, das gegenwärtig als Kooperation zwischen der KPH Wien/Krems und der Universität Wien vorbereitet wird.

Nähere Informationen zur Person finden Sie hier

   

25.11.2016

 

Buchpräsentation: „Religion in der Schulentwicklung. Eine empirische Studie.“

Edda Strutzenberger-Reiter stellte am 25.11. im Rahmen der Rederei ihre bei Kohlhammer publizierte Dissertation vor. In ihr geht sie der Frage nach, welche Bedeutung Religion und religiöse Diversität für Schulentwicklungsprozesse an Einzelschulen haben. Nach dem Vortrag gab es einen intensiven Austausch über das Gehörte. Vor allem die Frage, welche Rollen und Funktionen Religionslehrer_innen in der Schulentwicklung zukommt, beschäftigte die Anwesenden. Nähere Informationen zum Buch und die Möglichkeit es zu bestellen gibt es unter diesem Link.

 

23.11.2016

 

Prof. Dr. Karsten Lehmann hält Habilitationsvortrag an Universität Bayreuth

Thema: ‚Grenzverschiebungen zwischen dem religiösen und dem säkularen Feld‘
Link

   
         

02.11.2016

 

Eintrag auf "Religion and the Public Sphere"-Blog der London School of Economics and Political Science
unter dem Titel "Public presence as loss of power: Religious NGOs from Church diplomacy to civil society activism"
Autor: Prof. Dr. Karsten Lehmann
Link

 
         
   

Erste Forschungswerkstatt 'Interreligiosität'
zum Projekt "Vielfalt erforschen - Umgang mit religiöser Diversität im pädagogischen Alltag"
Referentin: Dr.in Edda Strutzenberger-Reiter
Download Flyer

 
         

01.09.2016

 

Etablierung des Spezialforschungsbereiches ‘Interreligiosität’
an der KPH Wien/Krems (in Kooperation mit der PH Linz)

   
         
   

Publikation des Sammelbandes
Einheit und Differenz in der Religionswissenschaft 
von Karsten Lehmann und Ansgar Jödicke
Link

   
         
   

Publikation der Dissertation
Religion in der Schulentwicklung
von Edda Strutzenberger-Reiter
Link 

   
         
   

Publikation des Sammelbandes
Der “jüdisch-christliche” Dialog veränderte die Theologie
von Edith Petschnigg und Irmtraud Fischer
Link

 
         
   

Publikation der Habilitationsschrift
Religious NGOs in International Relations
von Karsten Lehmann
Link

 

 

 

Team

Prof. Dr. Karsten Lehmann
Visitenkarte

Karsten Lehmann ist Soziologe und Religionswissenschaftler und hat in Lancaster (Master in Religious Studies), Tübingen (Doktorat in Soziologie) und Bayreuth (Habilitation in Religionswissenschaft) studiert.
Lebenslauf

Seine wissenschaftlichen Interessen gelten primär der Erforschung religiöser Pluralität an den Grenzen zwischen dem religiösen und anderen sozialen Feldern - wie Bildung, Politik oder Kunst. In seinen Publikationen hat er sich unter anderen mit Neuen Religiösen Bewegungen, den religiösen Vereinen von Migrantinnen und Migranten sowie der Rolle von religiös affiliierten Akteuren im Kontext der Vereinten Nationen beschäftigt.
Literaturliste

Weitere Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen:

• Religiöse und zivilgesellschaftliche Netzwerke ‚vor Ort’
• Interreligiöse Kontakte / interreligiöser Dialog
• Religiös legitimierte Gewalt
• Religionen und (internationale) Politik
• Methoden der empirischen Religionsforschung

Vor seinem Ruf an die KPH Wien/Krems war Karsten Lehmann (Sept. 2016) unter anderem Visting Fellow am ‚Observatoire des Religions en Suisse’  an der Université de Lausanne / Schweiz sowie am ‚Berkley Center for Religion Peace and World Affairs’ der Georgetown University / USA. Im Akademischen Jahr 2012/13 vertrat er den Lehrstuhl für Religionswissenschaft von Prof. Dr. Oliver Krüger an der Université de Fribourg / Schweiz. Danach war er als Leiter des Bereichs ‚Social Sciences and Statistics (3S)’ im inzwischen aufgelösten Forschungsbereich des KAICIID – International Center for Interreligious and Intercultural Dialogue tätig.

 

Dr. Edith Petschnigg
Visitenkarte

Edith Petschnigg ist Theologin und Historikerin und hat in Graz Geschichte, die Fächerkombination „Bühne, Film und andere Medien“ (Magisterium) sowie Katholische Fachtheologie (Magisterium und Doktorat) studiert. Lebenslauf

Ihre wissenschaftlichen Interessen gelten primär der Erforschung des interreligiösen Dialogs - insbesondere des jüdisch-christlichen Gesprächs in Österreich und Deutschland nach 1945. Darüber hinaus interessiert sie sich für Bibelrezeptionen, speziell im Kontext von Krieg und Verfolgung im 20. Jahrhundert. In ihren Publikationen hat sie sich u. a. mit Rezeptionen der Bibel in der jüdischen Exilliteratur und in jüdisch-christlichen Basisinitiativen beschäftigt. Außerdem publiziert sie zu unterschiedlichen Aspekten der Kriegsfolgenforschung.
Literaturliste

Weitere Forschungsschwerpunkte und wissenschaftliche Interessen liegen in den Bereichen:

• Feministische Theologie und Exegese
• Antijudaismus in Geschichte und Gegenwart
• Kriegsfolgenforschung
• Oral-History als Methode der qualitativen Forschung

Vor ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit an der KPH Wien/Krems (seit dem WS 2015/16 Lehre am Institut Ausbildung Religion, v. a. im Bereich Bibelwissenschaft, seit Sept. 2016 Mitarbeit im Spezialforschungsbereich Interreligiosität) war Edith Petschnigg FWF-Projektmitarbeiterin bzw. zuvor studentische Mitarbeiterin am Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft der Universität Graz, Projektmitarbeiterin am Ludwig-Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung in Graz sowie in unterschiedlichen kirchlichen Praxisfeldern (u. a. Pastoralpraktikum) tätig.

 

Dr. Edda Strutzenberger-Reiter
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Edda Strutzenberger-Reiter ist Religionspädagogin, Trainerin und Beraterin. Sie hat in Wien und Lund (Schweden) Katholische Religionspädagogik (Magisterium und Doktorat) studiert.
Lebenslauf

Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte beziehen sich auf die Themen religiöse Diversität, Schulentwicklung, -pädagogik und –forschung sowie Gender- und Diversitätsforschung im Kontext religiöser Pluralität. In diesen Feldern beschäftigt sie sich insbesondere mit einem (religions)pädagogisch begründeten Umgang mit Vielfalt und der Frage, welchen Einfluss Diversität auf pädagogisches Handeln hat.

Weitere Forschungsschwerpunkte und wissenschaftliche Interessen liegen in den Bereichen:

• Intersektionalitätsforschung
• Gewalt und Gewaltprävention
• Interreligiöses Lernen
• Ethisches Lernen
• Pädagogik und Lehrer_innenprofessionalität

Vor ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit an der KPH Wien/Krems (seit dem WS 2013/14 Lehre am Institut Ausbildung im Bereich Religionspädagogik und Humanwissenschaft seit September 2015 Mitarbeit am Institut für Forschung und Entwicklung) war Edda Strutzenberger-Reiter Assistentin in Ausbildung am Institut für Praktische Theologie/Fachbereich Religionspädagogik an der Universität Wien sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschungsprojekten an der Universität Wien und KPH Wien/Krems.

Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie auch als Trainerin und Beraterin in den Bereichen Teambuilding, Organisationsentwicklung, Konfliktmanagement, Kommunikation und Leitungskompetenzen in der Trainerei tätig.

 

Partner

Prof. Mag. Johann Krammer
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Johann Krammer (geb. in Graz, Österreich) studierte röm.-kath. Theologie und Religionspädagogik an der Karl-Franzens-Universität, Graz (Magister 1989), arbeitet als Assistent des Rektors im Österreichischen Hospiz (Austrian Hospice) in Jerusalem (1990-1993) und absolvierte freie Studien in Jerusalem (1993-1994). Ab 1994 arbeitete Krammer als Lehrer an Gymnasien und ist seit dem Studienjahr 2001/02 Professor an der Pädagogischen Akademie bzw. an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz.

Besondere Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen:
Religion und Gesellschaft
Interreligiöses Lernen
Ethisches Lernen
Medienpädagogik

Aktuell ist Krammer am EU-Projekt ETHIKA beteiligt. Darüber hinaus interessiert es sich besonders für Geschichte, Bildende Kunst, Musik.

 

Dr. Doris Lindner
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Doris Lindner studierte an der Universität Wien Soziologie und Pädagogik und promovierte in Soziologie zum Dr. phil.

Ihre wissenschaftlichen Interessen liegen primär in der Erforschung von Ausprägungen und Folgen der Ungleichverteilung von materiellen Wohlstand, Macht und Bildung sowie gesellschaftlicher Teilhabe. Innerhalb dieser Felder werden insbesondere Bezüge zu sozialer und institutioneller Differenz, Inklusion und Exklusion, Diskriminierung sowie (sozialer, kultureller, religiöser) Diversität hergestellt und Erkenntnisse im Bereich der Schulpädagogik verortet.

Weitere Arbeits- und Forschungsinteressen liegen in den Bereichen:
• Intersektionalitätsforschung
• Kinderarmut und soziale Gerechtigkeit
• Menschenrechtsbildung und Menschenrechtserziehung
• Schule als Institution und Teilsystem der Gesellschaft sowie Schulreformtheorien
• Ethnographisches Beobachten in schulischen Kontexten
• Evaluation in schulischen und außerschulischen Handlungsfeldern

Vor ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit an der KPH Wien/Krems (seit dem WiSe 2012/13 Lehre am Institut für Ausbildung im Bereich der Humanwissenschaften und der Qualitativen Forschung und seit dem SoSe 2013 Mitarbeit am Institut Forschung & Entwicklung) war Doris Lindner wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Palliative Care und OrganisationsEntwicklung an der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universität Klagenfurt sowie Soziologin in freier Praxis.

 

Dr. Astrid Mattes

Astrid Mattes studierte Politikwissenschaft und Religionswissenschaft an den Universitäten Wien und Limerick. Im Jahr 2017 wurde sie an der Universität Wien promoviert.
Frau Mattes Forschungsschwerpunkte liegen in der Beschäftigung mit religiöser Diversität sowie der Lebenssituation von Zuwandernden – mit besonderem Fokus auf der Situation in Österreich.

Weitere Tätigkeitsbereiche sind:
• politischer Umgang mit Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit
• politische Umsetzung von Integrationsprozessen
• Kartographie religiöser Vielfalt in Wien.

Gegenwärtig arbeitet Frau Mattes als Universitätsassistentin an der Forschungsplattform ‚Religion and Transformation in Europe‘ und ist Partnerin des Spezialforschungsbereichs ‚Interreligiosität‘ im Rahmen des Projekts ‚Religiöse Netzwerke von Migrantinnen und Migranten in der Wiener Zivilgesellschaft‘. Außerdem war Astrid Mattes als Studienassistentin beim Projekt „Kartographie der Religionen in Wien“ beschäftigt und arbeitete als Redakteurin bei „religion.orf.at“.

Konzept

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Spezialforschungsbereichs wollen mit ihren Forschungsprojekten besser verstehen lernen, wie sich religiöse Pluralisierungsprozesse auf die Gegenwartskultur auswirken und inwiefern Konzepte wie ‚Interreligiosität’ oder ‚interreligiöse Kompetenz‘ helfen können, mit diesen Veränderungen adäquat umzugehen.

Die konkrete Forschungsarbeit ist durch drei Schwerpunkte geprägt:

Religiöse Pluralität im Kontext

Schule und Religion sind Teil von Kultur und Gesellschaft. Aus diesem Grund untersuchen wir die Konsequenzen religiöser Pluralisierungsprozesse immer in ihren sozio-kulturellen Kontexten.

Schwerpunkt empirische Forschung

Den aktuellen Debatten um Interreligiosität und interreligiöse Kompetenz mangelt es an empirisch belastbaren Daten. Dementsprechend nutzen wir für unsere Forschungsarbeiten primär empirische Methoden – bspw. aus der quantitativen und qualitativen Sozialforschung.

Forschung und Praxis

Die Konzepte ‚Interreligiosität‘ und ‚interreligiöse Kompetenz‘ sind Marker für gesellschaftliche Veränderungen. Ein besonderes Spezifikum unserer Arbeit ist deshalb einerseits die Sensibilität für die Verwendung solcher Marker bei der Formulierung von Forschungsfragen und andererseits das Ziel, Forschungsergebnisse einer weiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Projekte

Aktuell:

Vielfalt erforschen. Umgang mit (religiöser) Diversität im pädagogischen Alltag (Projektleitung: Edda Strutzenberger-Reiter):
Das Kooperationsprojekt zwischen KPH Wien/Krems, IRPA und Universität Wien geht in einer qualitativen Schulfallstudie der Frage nach, welche Bedeutung religiöse Pluralität an einer Schule für die Beteiligten hat und wie diese Bedeutungszuschreibungen an Religion und religiöse Pluralität das pädagogische Handeln und den pädagogischen Alltag beeinflussen. Dazu wurden die Perspektiven des Personals (sowohl Lehrende als auch allgemeines Personal) mittels Leitfadeninterviews und jene der Schüler_innen mittels explorativer Erzählungen erhoben und analysiert.

In Planung:

Lehrforschungsprojekt: Interreligiöse Initiativen in Österreich (Projektleitung: Karsten Lehmann):
Im vergangenen Jahrzehnt sind in Österreich vielfältige interreligiöse Initiativen entstanden. Im Rahmen der Methodenausbildung an der KPH Wien/Krems und der PH Linz sollen diese Initiativen erhoben und systematisch vorgestellt werden. In einem kumulativen Prozess kann so mittelfristig eine Datenbank interreligiöser Initiativen in Österreich entstehen, die Praktikerinnen und Praktikern in der Kinder- und Jugendarbeit hilft, auf bestehende Erfahrungen zurück zu greifen und diese in ihre Arbeit zu integrieren.

Das Phänomen Scham im interreligiösen Lernen (Projektleitung: Edda Strutzenberger-Reiter):
In Bezug auf religiöse Vielfalt und Diversität hat der Diskurs um Anerkennung und Wertschätzung in der Religionspädagogik einen wichtigen Stellenwert. Dieser Diskurs kann allerdings zu kurz greifen, wenn durch die Thematisierung von Anerkennung und Wertschätzung im Bereich der Diversität, gesellschaftliche Macht- und Ungleichheitsverhältnisse, die in Differenzverhältnissen systematisch eingelagert sind, übersehen werden. Das gegenteilige Thema, nämlich „Scham“, wird zwar vermehrt aufgegriffen, doch beziehen sich die diesbezüglichen Veröffentlichungen kaum auf Fragen gesellschaftlicher Ungleichheit (vgl. u.a.: Marks 42013; Haas 2013). Anhand der Erforschung von Schamerfahrungen im interreligiösen Lernen sollen diese Macht- und Ohnmachtverhältnisse und die ihnen innewohnenden Strukturen erforscht und offengelegt werden.

Abgeschlossen:

Die Hebräische Bibel im „jüdisch-christlichen“ Dialog in Österreich und Deutschland nach 1945 (FWF-Projekt 2012–2015, Universität Graz, Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Irmtraud Fischer, Projektmitarbeit: Edith Petschnigg):
Das Forschungsprojekt, aus dem u. a. die Dissertation von E. Petschnigg hervorging, widmete sich der Dokumentation wesentlicher Entwicklungslinien des „jüdisch-christlichen“ Gesprächs an der Basis nach dem Zweiten Weltkrieg. Vier Pionierinitiativen des Dialogs standen im Mittelpunkt der Forschungen: die Internationale Jüdisch-Christliche Bibelwoche (1969–2003 in Bendorf, seit 2004 in Georgsmarienhütte), die Österreichische Christlich-Jüdische Bibelwoche (1982–2007 in Graz), das Christlich-Jüdische Ferienkolleg (1983–2012 im Bistum Aachen) sowie die Christlich-Jüdische Sommeruniversität (seit 1987 in Berlin). Alle Initiativen hatten eine gemeinsame Grundlage: die Hebräische Bibel bzw. das Alte Testament. Das Projekt erforschte sowohl die Geschichte als auch die Bibelrezeptionen dieser Initiativen.

Downloads

Karsten Lehmann: Religiöse Sedimente im Menschenrechtsdiskurs. Zur Dynamik der Konstruktionen ‚des Religiösen‘ und ‚des Säkularen‘, in: Journal of Religion and Transformation in Contemporary Society 2 (2016), S. 144-160.
Link: http://www.vr-elibrary.de/doi/pdf/10.14220/jrat.2016.2.1.144

Edith Petschnigg: „... als brenne in meinem Herzen ein Feuer ...“ (Jer 20,9). Prophetische Schriften in „jüdisch-christlichen“ Basisinitiativen nach 1945 – eine exemplarische Sichtung, in: Protokolle zur Bibel 24/2 (2015) 134–155.
Link: https://www.protokollezurbibel.at/index.php/pzb/article/view/1112/961

Karsten Lehmann / Anne Koch, Perspectives from Sociology: Modelling Religious Pluralism from Inward and Outward, in: Journal of Inter-Religious Studies 16 (2015), S. 30-40.
Link: http://irdialogue.org/wp-content/uploads/2015/03/lehmann-and-koch-JIRS-Issue-16-03-31-15-FINAL-svh.pdf