Der Spezialforschungsbereich ‚Interreligiosität’ wurde vom Bundesministerium für Bildung (BMB) im September 2016 an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems (KPH) eingerichtet. Seine Aufgabe ist es, interreligiöse Kompetenzen in der LehrerInnenbildung kontextsensitiv zu erforschen und zu fundieren. Er ist eine Kooperation zwischen der KPH Wien/Krems und der PH Linz mit dem dortigen Zentrum Interreligiöses Lernen | Migrationspädagogik | Mehrsprachigkeit (ZIMT).

Aktuelles

24.03.2017

 

15. bundesweites Seminar „Interkulturalität und Mehrsprachigkeit in der schulischen Praxis“

Dr.in Edda Strutzenberger-Reiter hält gemeinsam mit Dr.in Eva Kepplinger einen Workshop: „Vielfalt an Schulen – Umgang mit religiöser Diversität im pädagogischen Alltag: Ein Forschungsprojekt der KPH Wien/Krems, der IRPA und der Universität Wien.“

   

21.03.2017

 

FORUM LEBENS.WERTE.SCHULE
„Religiöse Diversität in der Schulentwicklung: Religionspädagogische Perspektiven“

Dr.in Edda Strutzenberger-Reiter hält am 21.3. um 18.00 einen Vortrag im Rahmen des Forums „lebens.werte.schule“ und beleuchtet darin religionspädagogische Perspektiven in einer religiös plural geprägten Schule.

Informationen

 

16.03.2017

 

Vortragsreihe zum Konzept der ,interreligiösen Kompetenz`

Der Spezialforschungsbereich hat für dieses Semester – in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum ‚interkulturelles, interreligiöses und interkonfessionelles Lernen‘ – eine Vortragsreihe organisiert, in der moderne Klassiker der Debatten um das Konzept der ‚interreligiösen Kompetenz‘ diskutiert werden können. Der erste Termin findet am 16. März 2017 von 16:15 bis 18:15 Uhr im Raum 1.17 statt. Prof. Dr. Alfred Garcia Sobreira-Majer wird die Diskussion zum Joachim Willems Konzept der ‚interreligiösen Kompetenz‘ einleiten und moderieren.
Hier zum Plakat der ersten Sitzung sowie zu den kommenden Terminen am 20. April,
11. Mai und 22. Juni.

   

10.03.2017

 

Prof. Dr. Karsten Lehmann nimmt am 10.3.2017 an der Sendung ‚Religion als Ursache von Konflikten?‘ auf BAYERN 2 teil.

Die Journalistin Barbara Weiß hat unterschiedliche Experten in diesem Feld interviewt. Die Sendung wir von 8:00 bis 8:30 Uhr ausgestrahlt.

   

10.03.2017

 

Prof. Dr. Karsten Lehmann präsentiert dieses Jahr auf Symposium Dürnstein

Unter dem Titel ‚Zum ambivalenten Verhältnis von Religionen und Gewalt’ wird Karsten Lehmann einen kurzen Überblick über aktuelle religionswissenschaftliche Forschungsergebnisse zum Verhältnis zwischen Religion und Gewalt geben. Im Anschluss ist eine Podiumsdiskussion mit Wolfgang Palaver, Nikita Dhawan, Philippe Buc und Karsten Lehmann geplant.

Link zum Programm

   

08.03.2017

 

Vortrag von Dr. Edith Petschnigg beim Netzwerktreffen "Christlich-jüdischer Dialog in Niedersachsen"

Beim Netzwerktreffen "Christlich-jüdischer Dialog in Niedersachsen" am 8. März 2017 in Hannover hält Edith Petschnigg einen Fachvortrag zum Thema "Wie kann der jüdisch-christliche Dialog gelingen? Praxisbeispiele und Versuch einer Kriteriologie". Petschnigg stellt Ergebnisse ihrer Dissertation "'Die Bibel ist das, was eint'. Geschichte und Bibelrezeption 'jüdisch-christlicher' Basisinitiativen in Deutschland und Österreich nach 1945" vor und zeigt Kriterien für das Gelingen eines jüdisch-christlichen Gesprächs auf.

 

08.03.2017

 

Workshop ‚Qualitätskriterien interreligiöser Bildung‘

Am 8. März 2017 moderiert Prof. Dr. Karsten Lehmann den Workshop ‚Qualitätskriterien interreligiöser Bildung‘ mit Univ-Prof. em. Dr. Martin Jäggle, im Rahmen der Konferenz ‚Das öffentliche Gespräch in der Demokratie‘.

Link zur Konferenz

 

27.02.2017

 

In der Vorbereitung zum diesjährigen Dürnstein Symposium ‘Gesellschaft, Staat, Gewalt’ nimmt Prof. Dr. Karsten Lehmann an einer Livediskussion im Radio Orange 94.0 teil.

Am 27.2.2017 können Sie der Diskussion von 10:00 bis 11:00 Uhr folgen. Später kann man sie sich noch im Archiv anhören.

   

01.01.2017

 

Prof. Dr. Karsten Lehmann ist zum ‚Senior Research Fellow‘ am Institut für Religionswissenschaft der Universität Wien ernannt worden.

Im Rahmen dieser Kooperation möchte Karsten Lehmann zu einer vertieften Erforschung der religiösen Gegenwart beitragen. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Wolfram Reiss plant er u.a. eine Tagung zur religiösen Pluralität in Österreich.

Link: https://etfst.univie.ac.at/team/karsten-lehmann/

   

17.12.2016

 

Vorgespräche zu Kooperation mit University of Kentucky
Prof. Stan Brunn zu Gast in Wien

Zur Vorbereitung eines Forschungsprojekts zu religiöser Pluralität in Wien traf sich Prof. Dr. Karsten Lehmann mit dem international renommierten Geographen Prof. Dr. Stan Brunn von der University of Kentucky. Professor Brunn möchte an einem Projekt mitarbeiten, das gegenwärtig als Kooperation zwischen der KPH Wien/Krems und der Universität Wien vorbereitet wird.

Nähere Informationen zur Person finden Sie hier

   

25.11.2016

 

Buchpräsentation: „Religion in der Schulentwicklung. Eine empirische Studie.“

Edda Strutzenberger-Reiter stellte am 25.11. im Rahmen der Rederei ihre bei Kohlhammer publizierte Dissertation vor. In ihr geht sie der Frage nach, welche Bedeutung Religion und religiöse Diversität für Schulentwicklungsprozesse an Einzelschulen haben. Nach dem Vortrag gab es einen intensiven Austausch über das Gehörte. Vor allem die Frage, welche Rollen und Funktionen Religionslehrer_innen in der Schulentwicklung zukommt, beschäftigte die Anwesenden. Nähere Informationen zum Buch und die Möglichkeit es zu bestellen gibt es unter diesem Link.

 

23.11.2016

 

Prof. Dr. Karsten Lehmann hält Habilitationsvortrag an Universität Bayreuth

Thema: ‚Grenzverschiebungen zwischen dem religiösen und dem säkularen Feld‘
Link

   
         

02.11.2016

 

Eintrag auf "Religion and the Public Sphere"-Blog der London School of Economics and Political Science
unter dem Titel "Public presence as loss of power: Religious NGOs from Church diplomacy to civil society activism"
Autor: Prof. Dr. Karsten Lehmann
Link

 
         
   

Erste Forschungswerkstatt 'Interreligiosität'
zum Projekt "Vielfalt erforschen - Umgang mit religiöser Diversität im pädagogischen Alltag"
Referentin: Dr.in Edda Strutzenberger-Reiter
Download Flyer

 
         

01.09.2016

 

Etablierung des Spezialforschungsbereiches ‘Interreligiosität’
an der KPH Wien/Krems (in Kooperation mit der PH Linz)

   
         
   

Publikation des Sammelbandes
Einheit und Differenz in der Religionswissenschaft 
von Karsten Lehmann und Ansgar Jödicke
Link

   
         
   

Publikation der Dissertation
Religion in der Schulentwicklung
von Edda Strutzenberger-Reiter
Link 

   
         
   

Publikation des Sammelbandes
Der “jüdisch-christliche” Dialog veränderte die Theologie
von Edith Petschnigg und Irmtraud Fischer
Link

 
         
   

Publikation der Habilitationsschrift
Religious NGOs in International Relations
von Karsten Lehmann
Link

 

Team

Prof. Dr. Karsten Lehmann
Visitenkarte

Karsten Lehmann ist Soziologe und Religionswissenschaftler und hat in Lancaster (Master in Religious Studies), Tübingen (Doktorat in Soziologie) und Bayreuth (Habilitation in Religionswissenschaft) studiert.
Lebenslauf

Seine wissenschaftlichen Interessen gelten primär der Erforschung religiöser Pluralität an den Grenzen zwischen dem religiösen und anderen sozialen Feldern - wie Bildung, Politik oder Kunst. In seinen Publikationen hat er sich unter anderen mit Neuen Religiösen Bewegungen, den religiösen Vereinen von Migrantinnen und Migranten sowie der Rolle von religiös affiliierten Akteuren im Kontext der Vereinten Nationen beschäftigt.
Literaturliste

Weitere Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen:

• Religiöse und zivilgesellschaftliche Netzwerke ‚vor Ort’
• Interreligiöse Kontakte / interreligiöser Dialog
• Religiös legitimierte Gewalt
• Religionen und (internationale) Politik
• Methoden der empirischen Religionsforschung

Vor seinem Ruf an die KPH Wien/Krems war Karsten Lehmann (Sept. 2016) unter anderem Visting Fellow am ‚Observatoire des Religions en Suisse’  an der Université de Lausanne / Schweiz sowie am ‚Berkley Center for Religion Peace and World Affairs’ der Georgetown University / USA. Im Akademischen Jahr 2012/13 vertrat er den Lehrstuhl für Religionswissenschaft von Prof. Dr. Oliver Krüger an der Université de Fribourg / Schweiz. Danach war er als Leiter des Bereichs ‚Social Sciences and Statistics (3S)’ im inzwischen aufgelösten Forschungsbereich des KAICIID – International Center for Interreligious and Intercultural Dialogue tätig.

 

Dr. Edith Petschnigg
Visitenkarte

Edith Petschnigg ist Theologin und Historikerin und hat in Graz Geschichte, die Fächerkombination „Bühne, Film und andere Medien“ (Magisterium) sowie Katholische Fachtheologie (Magisterium und Doktorat) studiert. Lebenslauf

Ihre wissenschaftlichen Interessen gelten primär der Erforschung des interreligiösen Dialogs - insbesondere des jüdisch-christlichen Gesprächs in Österreich und Deutschland nach 1945. Darüber hinaus interessiert sie sich für Bibelrezeptionen, speziell im Kontext von Krieg und Verfolgung im 20. Jahrhundert. In ihren Publikationen hat sie sich u. a. mit Rezeptionen der Bibel in der jüdischen Exilliteratur und in jüdisch-christlichen Basisinitiativen beschäftigt. Außerdem publiziert sie zu unterschiedlichen Aspekten der Kriegsfolgenforschung.
Literaturliste

Weitere Forschungsschwerpunkte und wissenschaftliche Interessen liegen in den Bereichen:

• Feministische Theologie und Exegese
• Antijudaismus in Geschichte und Gegenwart
• Kriegsfolgenforschung
• Oral-History als Methode der qualitativen Forschung

Vor ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit an der KPH Wien/Krems (seit dem WS 2015/16 Lehre am Institut Ausbildung Religion, v. a. im Bereich Bibelwissenschaft, seit Sept. 2016 Mitarbeit im Spezialforschungsbereich Interreligiosität) war Edith Petschnigg FWF-Projektmitarbeiterin bzw. zuvor studentische Mitarbeiterin am Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft der Universität Graz, Projektmitarbeiterin am Ludwig-Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung in Graz sowie in unterschiedlichen kirchlichen Praxisfeldern (u. a. Pastoralpraktikum) tätig.

 

Dr. Edda Strutzenberger-Reiter
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Edda Strutzenberger-Reiter ist Religionspädagogin, Trainerin und Beraterin. Sie hat in Wien und Lund (Schweden) Katholische Religionspädagogik (Magisterium und Doktorat) studiert.
Lebenslauf

Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte beziehen sich auf die Themen religiöse Diversität, Schulentwicklung, -pädagogik und –forschung sowie Gender- und Diversitätsforschung im Kontext religiöser Pluralität. In diesen Feldern beschäftigt sie sich insbesondere mit einem (religions)pädagogisch begründeten Umgang mit Vielfalt und der Frage, welchen Einfluss Diversität auf pädagogisches Handeln hat.

Weitere Forschungsschwerpunkte und wissenschaftliche Interessen liegen in den Bereichen:

• Intersektionalitätsforschung
• Gewalt und Gewaltprävention
• Interreligiöses Lernen
• Ethisches Lernen
• Pädagogik und Lehrer_innenprofessionalität

Vor ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit an der KPH Wien/Krems (seit dem WS 2013/14 Lehre am Institut Ausbildung im Bereich Religionspädagogik und Humanwissenschaft seit September 2015 Mitarbeit am Institut für Forschung und Entwicklung) war Edda Strutzenberger-Reiter Assistentin in Ausbildung am Institut für Praktische Theologie/Fachbereich Religionspädagogik an der Universität Wien sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschungsprojekten an der Universität Wien und KPH Wien/Krems.

Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie auch als Trainerin und Beraterin in den Bereichen Teambuilding, Organisationsentwicklung, Konfliktmanagement, Kommunikation und Leitungskompetenzen in der Trainerei tätig.

Konzept

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Spezialforschungsbereichs wollen mit ihren Forschungsprojekten besser verstehen lernen, wie sich religiöse Pluralisierungsprozesse auf die Gegenwartskultur auswirken und inwiefern Konzepte wie ‚Interreligiosität’ oder ‚interreligiöse Kompetenz‘ helfen können, mit diesen Veränderungen adäquat umzugehen.

Die konkrete Forschungsarbeit ist durch drei Schwerpunkte geprägt:

Religiöse Pluralität im Kontext

Schule und Religion sind Teil von Kultur und Gesellschaft. Aus diesem Grund untersuchen wir die Konsequenzen religiöser Pluralisierungsprozesse immer in ihren sozio-kulturellen Kontexten.

Schwerpunkt empirische Forschung

Den aktuellen Debatten um Interreligiosität und interreligiöse Kompetenz mangelt es an empirisch belastbaren Daten. Dementsprechend nutzen wir für unsere Forschungsarbeiten primär empirische Methoden – bspw. aus der quantitativen und qualitativen Sozialforschung.

Forschung und Praxis

Die Konzepte ‚Interreligiosität‘ und ‚interreligiöse Kompetenz‘ sind Marker für gesellschaftliche Veränderungen. Ein besonderes Spezifikum unserer Arbeit ist deshalb einerseits die Sensibilität für die Verwendung solcher Marker bei der Formulierung von Forschungsfragen und andererseits das Ziel, Forschungsergebnisse einer weiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Projekte

Aktuell:

Vielfalt erforschen. Umgang mit (religiöser) Diversität im pädagogischen Alltag (Projektleitung: Edda Strutzenberger-Reiter):
Das Kooperationsprojekt zwischen KPH Wien/Krems, IRPA und Universität Wien geht in einer qualitativen Schulfallstudie der Frage nach, welche Bedeutung religiöse Pluralität an einer Schule für die Beteiligten hat und wie diese Bedeutungszuschreibungen an Religion und religiöse Pluralität das pädagogische Handeln und den pädagogischen Alltag beeinflussen. Dazu wurden die Perspektiven des Personals (sowohl Lehrende als auch allgemeines Personal) mittels Leitfadeninterviews und jene der Schüler_innen mittels explorativer Erzählungen erhoben und analysiert.

In Planung:

Lehrforschungsprojekt: Interreligiöse Initiativen in Österreich (Projektleitung: Karsten Lehmann):
Im vergangenen Jahrzehnt sind in Österreich vielfältige interreligiöse Initiativen entstanden. Im Rahmen der Methodenausbildung an der KPH Wien/Krems und der PH Linz sollen diese Initiativen erhoben und systematisch vorgestellt werden. In einem kumulativen Prozess kann so mittelfristig eine Datenbank interreligiöser Initiativen in Österreich entstehen, die Praktikerinnen und Praktikern in der Kinder- und Jugendarbeit hilft, auf bestehende Erfahrungen zurück zu greifen und diese in ihre Arbeit zu integrieren.

Das Phänomen Scham im interreligiösen Lernen (Projektleitung: Edda Strutzenberger-Reiter):
In Bezug auf religiöse Vielfalt und Diversität hat der Diskurs um Anerkennung und Wertschätzung in der Religionspädagogik einen wichtigen Stellenwert. Dieser Diskurs kann allerdings zu kurz greifen, wenn durch die Thematisierung von Anerkennung und Wertschätzung im Bereich der Diversität, gesellschaftliche Macht- und Ungleichheitsverhältnisse, die in Differenzverhältnissen systematisch eingelagert sind, übersehen werden. Das gegenteilige Thema, nämlich „Scham“, wird zwar vermehrt aufgegriffen, doch beziehen sich die diesbezüglichen Veröffentlichungen kaum auf Fragen gesellschaftlicher Ungleichheit (vgl. u.a.: Marks 42013; Haas 2013). Anhand der Erforschung von Schamerfahrungen im interreligiösen Lernen sollen diese Macht- und Ohnmachtverhältnisse und die ihnen innewohnenden Strukturen erforscht und offengelegt werden.

Abgeschlossen:

Die Hebräische Bibel im „jüdisch-christlichen“ Dialog in Österreich und Deutschland nach 1945 (FWF-Projekt 2012–2015, Universität Graz, Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Irmtraud Fischer, Projektmitarbeit: Edith Petschnigg):
Das Forschungsprojekt, aus dem u. a. die Dissertation von E. Petschnigg hervorging, widmete sich der Dokumentation wesentlicher Entwicklungslinien des „jüdisch-christlichen“ Gesprächs an der Basis nach dem Zweiten Weltkrieg. Vier Pionierinitiativen des Dialogs standen im Mittelpunkt der Forschungen: die Internationale Jüdisch-Christliche Bibelwoche (1969–2003 in Bendorf, seit 2004 in Georgsmarienhütte), die Österreichische Christlich-Jüdische Bibelwoche (1982–2007 in Graz), das Christlich-Jüdische Ferienkolleg (1983–2012 im Bistum Aachen) sowie die Christlich-Jüdische Sommeruniversität (seit 1987 in Berlin). Alle Initiativen hatten eine gemeinsame Grundlage: die Hebräische Bibel bzw. das Alte Testament. Das Projekt erforschte sowohl die Geschichte als auch die Bibelrezeptionen dieser Initiativen.

Downloads

Karsten Lehmann: Religiöse Sedimente im Menschenrechtsdiskurs. Zur Dynamik der Konstruktionen ‚des Religiösen‘ und ‚des Säkularen‘, in: Journal of Religion and Transformation in Contemporary Society 2 (2016), S. 144-160.
Link: http://www.vr-elibrary.de/doi/pdf/10.14220/jrat.2016.2.1.144

Edith Petschnigg: „... als brenne in meinem Herzen ein Feuer ...“ (Jer 20,9). Prophetische Schriften in „jüdisch-christlichen“ Basisinitiativen nach 1945 – eine exemplarische Sichtung, in: Protokolle zur Bibel 24/2 (2015) 134–155.
Link: https://www.protokollezurbibel.at/index.php/pzb/article/view/1112/961

Karsten Lehmann / Anne Koch, Perspectives from Sociology: Modelling Religious Pluralism from Inward and Outward, in: Journal of Inter-Religious Studies 16 (2015), S. 30-40.
Link: http://irdialogue.org/wp-content/uploads/2015/03/lehmann-and-koch-JIRS-Issue-16-03-31-15-FINAL-svh.pdf